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Museum Niesky (Johann-Raschke-Haus)
Foto: Doris Antony , Berlin · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Museum Niesky (Johann-Raschke-Haus) – Bild 1 von 1
Foto: Doris Antony , Berlin · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Museum Niesky (Johann-Raschke-Haus)

Stadtmuseum und Touristinformation im ältesten Haus Nieskys mit Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und zur Herrnhuter Brüdergemeine.

ÖffnungszeitenEintritt 5 €

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Am 8. August 1742 legten böhmische Glaubensflüchtlinge, die sich der Herrnhuter Brüdergemeine angeschlossen hatten, den Grundstein für die ersten drei Häuser von Niesky. Das Haus des Leinewebers und ersten Ortsvorstehers Johann Raschke blieb bis heute erhalten. Es ist ein zweigeschossiger böhmischer Ständerbau mit Andreaskreuzen und einer Umgebindekonstruktion samt Eckblockstube, in der einst die Webstühle der Familie standen.

Um 1799 wurden das Haus und alle anderen Häuser am Platz verputzt, wodurch das böhmische Fachwerk verschwand. Das Gebäude diente bis 1981 als Wohnhaus und von 1788 bis 1860 auch als Poststation. 1992 kam bei Rekonstruktionsarbeiten das ursprüngliche Fachwerk wieder zum Vorschein; bei der Generalsanierung 1995/96 entschied man sich für Sichtfachwerk und die Wiederherstellung der Umgebindekonstruktion.

Seit 1986 befindet sich das Museum im ältesten Haus der Stadt, seit 1991 auch die Touristinformation. Damit wurde an die Tradition des früheren Museums der Herrnhuter Brüdergemeine angeknüpft, das als eines der ältesten Museen Sachsens gilt; seine Sammlungen gingen nach 1945 großenteils verloren und wurden durch bürgerschaftliches Engagement neu aufgebaut. Die Dauerausstellung zeigt Episoden der Stadtgeschichte, etwa zur Brüdergemeine, zur Industrie und zum Holzhausbau. Zum Museum Niesky gehört auch das Konrad-Wachsmann-Haus.

Highlights

  • Ältestes Haus Nieskys mit Sichtfachwerk und Umgebindekonstruktion
  • Dauerausstellung zur Stadtgeschichte
  • Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeine
  • Touristinformation im Haus
  • Kombiticket mit dem Konrad-Wachsmann-Haus

Dauerausstellung

  • Dauerausstellung Stadtgeschichte – Exponate und Fotografien erzählen Episoden aus der Geschichte Nieskys, von der Gründung durch die Herrnhuter Brüdergemeine bis zur Industrie- und Holzhausstadt.
Gegründet
1986
Träger
Stadt Niesky

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene5 €
Ermäßigt2 €Kinder von 4 bis 18 Jahren, Studenten, Arbeitslose, Auszubildende, Schwerbehinderte
Kinder & Jugendliche2 €Kinder von 4 bis 18 Jahren zahlen den ermäßigten Preis.
Menschen mit Behinderung2 €
Studierende & Azubis2 €
Gruppen (ab 10 Pers.)3 € p. P.Ermäßigt 1,50 Euro pro Person.
Familien10 €
Museumspädagogisches Angebot3 €
Einzelticket Sonderausstellung im Johann-Raschke-Haus2,50 €Ermäßigt 1 Euro, Familienkarte 5 Euro.

Der Preis gilt als Kombiticket für Johann-Raschke-Haus und Konrad-Wachsmann-Haus. Führungen nach Voranmeldung: bis 10 Personen 1 Euro pro Person Führungsgebühr zuzüglich Eintritt, unter 10 Personen pauschal 10 Euro.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Kinder & Familie

Familienticket10 €
  • Familienführungen & Workshops

Museumspädagogische Angebote und Workshops werden angeboten.

Anreise & Parken

Das Haus steht am zentralen Zinzendorfplatz; Adresse für das Navigationsgerät: Zinzendorfplatz 8, 02906 Niesky.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Museumsshop

Souvenir- und Literaturangebot der Touristinformation im Haus.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

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Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen nach Voranmeldung, zum Beispiel zum Einfluss der Brüdergemeine auf die städtebauliche Entwicklung Nieskys.

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Museum Niesky (Johann-Raschke-Haus)ÖffnungszeitenEintritt 5 €
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