11. Oktober 2026 – 14. Februar 2027
MO_Schaufenster #42: Nezaket Ekici – Was bleibt, was wird
Die Trägerin des MO_Kunstpreises 2026 zeigt Video- und Performancearbeiten über Erinnerung, Migration, Rollenbilder und das Älterwerden.

Städtisches Kunstmuseum im Dortmunder U mit Expressionismus, Fluxus und Gegenwartskunst – der Eintritt in die Sammlung ist frei.
11. Oktober 2026 – 14. Februar 2027
Die Trägerin des MO_Kunstpreises 2026 zeigt Video- und Performancearbeiten über Erinnerung, Migration, Rollenbilder und das Älterwerden.
Das Museum entstand 1947, als die Stadt Dortmund beschloss, am Ostwall 7 eine Ausstellungshalle für moderne Kunst einzurichten. Die erste Direktorin Leonie Reygers eröffnete das Haus 1949 mit einer Schau des Dortmunder Künstlerbundes und einer Gedächtnisausstellung für August Macke. Mit dem Ankauf der expressionistischen Sammlung des Industriellen Karl Gröppel legte die Stadt 1957 den Grundstein des eigenen Bestands; 1961 richtete Reygers eine der ersten Kindermalstuben eines deutschen Museums ein.
Unter Eugen Thiemann (1967–1988) öffnete sich das Haus für Fluxus, Happening und Aktionskunst. Sein Nachfolger Ingo Bartsch erwarb große Teile der Sammlungen Cremer und Feelisch, die bis heute die Schwerpunkte Fluxus und Konkrete Poesie prägen.
Kurt Wettengl verfolgte ab 2005 die Idee eines Museums als „Kraftwerk“ und führte 2010 den Umzug in das Dortmunder U, das zum Kulturzentrum umgebaute Gär- und Lagerhochhaus der früheren Union-Brauerei. Dort präsentiert das Museum seine rund 7.500 Werke auf den Ebenen 4 und 5 in wechselnden Sammlungsausstellungen, ergänzt um Wechselausstellungen auf Ebene 6.
Seit Anfang 2024 leitet Regina Selter das Museum. Neuere Ankäufe widmen sich gesellschaftlichen Themen wie Migration, Geschlecht und Ökologie und erweitern den Blick über Westeuropa und Nordamerika hinaus; seit September 2026 lädt die Sammlungspräsentation „let's talk“ ausdrücklich zum Gespräch über Kunst ein.
Der Eintritt ist frei.
| Kinder & Jugendliche | –Sammlung für alle frei. |
|---|---|
| Seniorinnen & Senioren | –Sammlung frei. |
| Menschen mit Behinderung | –Begleitperson frei · Sammlung frei; bei kostenpflichtigen Ausstellungen im Dortmunder U haben Menschen mit Behinderung und ihre Begleitperson freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | –Sammlung frei; für kostenpflichtige Ausstellungen im Haus ermäßigt. |
| Gruppen | –Sammlung frei; Gruppenleitungen haben auch bei kostenpflichtigen Angeboten freien Eintritt. |
| Familien | –Sammlung frei; an Familiensonntagen gilt für kostenpflichtige Ausstellungen ein Familientarif. |
Die Sammlungspräsentationen des Museums Ostwall auf den Ebenen 4 und 5, das MO_Schaufenster und der immersive Raum „dérive“ sind kostenlos. Wechsel- und Sonderausstellungen auf Ebene 6 des Dortmunder U sind meist kostenpflichtig (Ermäßigung u. a. für unter 18-Jährige, Studierende und Auszubildende; frei u. a. für Kinder unter 6, mit RuhrKultur.Card und Dortmund-Pass).
Zertifiziert nach „Reisen für Alle“ (seit 2022). Stufenloser Zugang, alle Ebenen per Aufzug erreichbar; Euroschlüssel-WCs im Erdgeschoss und auf Ebene 5; sieben Behindertenparkplätze im Parkhaus. Induktive Höranlage im Kino, kontrastreiche Beschilderung, Angebote teils in Leichter Sprache.
Gut für Kinder & Familien geeignet
Familiensonntag im Dortmunder U jeden ersten Sonntag im Monat mit Kinderführungen und kostenlosen Mitmachangeboten; Ferienprogramme mit Anmeldung, Workshops ab 4 bzw. 6 Jahren; künstlerische Kindergeburtstage buchbar.
Westentor
Stadtbahn U43/U44 bis Haltestelle „Westentor“ oder ca. 5 Minuten Fußweg vom Dortmunder Hauptbahnhof.
Parkplatz vorhanden
Parkhaus Brinkhoffstraße 4 (Goldbeck) direkt am Gebäude; weitere Parkhäuser Schmiedingstraße (ca. 200 m) und Hauptbahnhof (ca. 800 m).
Vom Hauptbahnhof ca. 5 Minuten zu Fuß: am Haupteingang rechts den Wall entlang, dann an der Kreuzung Brinkhoffstraße/Königswall queren.
Route planenCafé & Bar MOOG im Erdgeschoss, Restaurant BRAUTURM auf Ebene 7. Garderobe und Schließfächer im Erdgeschoss. Dachterrasse kostenlos zugänglich.
Vermietung von Räumen im Dortmunder U (nicht speziell des Museums) für Jubiläen, Hochzeiten, Partys, Kongresse und Festivals über den externen Partner Panurama.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren und Filmen für private Zwecke ohne Blitz, Zusatzlicht und Stativ erlaubt. |
| Hinweise | Öffentliche Führung durch die Sammlung sonntags 15–16:30 Uhr. Rucksäcke und Taschen größer als DIN A4 sowie Schirme müssen abgegeben werden. Kunstvermittlung für Schulen, Familien und Erwachsene; der immersive Raum „dérive“ ist Sa/So 11–14:30 und 15–18 Uhr zugänglich. |





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