
Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge
Museum im historischen Bergmagazin Marienberg zur Kulturgeschichte des Erzgebirges beiderseits der sächsisch-böhmischen Grenze.
Über das Museum
Das Museum hat seinen Sitz im Bergmagazin am Kaiserteich, einem 1806 bis 1809 errichteten Speichergebäude, das zur historischen Stadtanlage Marienbergs und damit zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří gehört. Das Haus erlebte viele Nutzungen: als Getreidespeicher, als Lazarett in den Befreiungskriegen 1813/14, als Militärkammer, für Gewerbebetriebe, als Notunterkunft nach 1945 und zu DDR-Zeiten als Obstlager.
Nach der Rückübertragung an die Stadt 1993 wurde das Gebäude mit Mitteln der Europäischen Union umfassend saniert und 2006 als Haus der Begegnung, Bildung und Kultur wiedereröffnet. Seitdem teilen sich das Museum und die Stadtbibliothek das Gebäude. Das Museum übernahm die Bestände des früheren Heimatmuseums, das von 1966 bis 2006 im Zschopauer Tor untergebracht war.
Die Dauerausstellung erzählt die Kulturgeschichte des Erzgebirges auf sächsischer und böhmischer Seite als Biografie einer Region: die Entwicklung der Bergstadt Marienberg, das Zusammenleben von Deutschen und Tschechen vom Mittelalter bis heute und die Geschichte des Gebäudes selbst. Spielstationen und ein Entdeckerquiz sprechen auch jüngere Gäste an; mehrmals im Jahr kommen Sonderausstellungen hinzu.
Highlights
- Historisches Bergmagazin von 1806–1809 als Teil der Welterbe-Stadtanlage
- Deutsch-tschechische Nachbarschaftsgeschichte vom Mittelalter bis heute
- Stadtgeschichte der Renaissance-Bergstadt Marienberg
- Spielstationen und Entdeckerquiz
Dauerausstellungen
- Biografie einer Bergstadt – Rundgang durch die Geschichte Marienbergs, geprägt von Bergbau, Handwerk und dem Ideal der Renaissance-Stadt.
- Deutsche und Tschechen – Biografie einer Nachbarschaft – Das Miteinander beiderseits des Erzgebirgskamms vom Mittelalter bis heute, mit Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert.
- Biografie eines Hauses – Die wechselvolle Geschichte des Bergmagazins vom Getreidespeicher bis zum Kulturhaus.
- Gegründet
- 2006
- Träger
- Stadt Marienberg
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 4,50 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3,50 €Schüler, Auszubildende, Studierende |
| Kinder & Jugendliche | 3,50 €bis 16 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei. |
| Studierende & Azubis | 3,50 € |
| Gruppen | –Museumsführung 15 € pauschal, Anmeldung erforderlich. |
| Nur Sonderausstellung (Erwachsene) | 2,50 €Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei. |
Ermäßigung mit Gästekarte Marienberg (10–20 %), EnviaMCard, Presseausweis und Kurkarte Warmbad (je 10 %).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Eingang mit 5 cm hoher Stufe, Türbreite 94 cm; Aufzug und barrierefreies WC vorhanden.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 16 Jahre frei |
|---|
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
Spielstationen und Entdeckerquiz in der Ausstellung; Kinderheft-Reihe „Marie zeigt dir Marienberg“ (je 2,50 €); Programme für Kita, Hort und Schulen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Marienberg, Markt
Bushaltestelle Marienberg, Markt, wenige Gehminuten vom Museum.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kostenfreie Parkplätze direkt vor dem Bergmagazin, weitere auf dem Parkplatz an der Stadthalle.
Über die B174 oder B101; der Beschilderung Zentrum/Bergmagazin folgen. Das Museum liegt am Rand der Altstadt.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen nach Anmeldung. Museumspädagogische Angebote für Vorschule bis weiterführende Schulen. |





