
Museum Schloss Herzberg
Stadtmuseum im Stammhausflügel des Welfenschlosses mit Welfengeschichte, Gewehrmanufaktur, Orgelbau und Esperanto-Ausstellung.
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Über das Museum
Das Welfenschloss Herzberg erhielt seine heutige Gestalt im 16. Jahrhundert: Nach einem Brand im Jahr 1510, der den Vorgängerbau zerstörte, entstand ein vierflügeliger Renaissancebau in Fachwerk. Im 18. Jahrhundert gilt die Anlage als Wiege des hannoverschen und englischen Königshauses. Später wurde das Schloss unter anderem als Jagdschloss, Verwaltungssitz und Forstamt genutzt.
Seit 1985 ist im Stammhausflügel das Museum der Stadt Herzberg am Harz untergebracht. Es gliedert sich in drei Abteilungen: Schloss- und Herrschaftsgeschichte der Welfen, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt sowie historischer Alltag der Einwohner. Zu den Besonderheiten zählen Stücke der Herzberger Gewehrmanufaktur, der Orgelbau der Familie Engelhardt im 19. Jahrhundert, Forst- und Montangeschichte, der Scharzfelder Münzfund und ein Faksimile des Evangeliars Heinrichs des Löwen von 1185.
Im Rittersaal hängen Porträts der Welfen; der Saal dient auch als Kulturzentrum für Konzerte und Lesungen. Eine Dauerausstellung widmet sich der Plansprache Esperanto, mit der sich Herzberg als „Esperanto-Stadt“ einen Namen gemacht hat. Seit 2004 unterstützt der Förderverein Schloss Herzberg das Haus.
Highlights
- Welfenausstellung und Fürstengalerie im Rittersaal
- Herzberger Gewehrmanufaktur
- Engelhardt-Orgel und Orgelbau des 19. Jahrhunderts
- Faksimile des Evangeliars Heinrichs des Löwen
- Esperanto-Dauerausstellung
- Forst- und Bergbaugeschichte des Südharzes
Dauerausstellungen
- Welfenausstellung und Schlossgeschichte – Geschichte der Welfen und ihrer Verbindung zum englischen Königshaus, Porträts im Rittersaal und die spätere Nutzung des Schlosses.
- Stadt-, Wirtschafts- und Alltagsgeschichte – Gewehrmanufaktur, Orgelbau der Familie Engelhardt sowie Forst- und Bergbaugeschichte des Südharzes.
- Esperanto-Ausstellung – Dauerausstellung zur Plansprache Esperanto und zur Rolle Herzbergs als Esperanto-Stadt.
- Gegründet
- 1985
- Träger
- Stadt Herzberg am Harz
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 3,50 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 2 €Kinder ab 6 Jahren, Rentner, Studierende und Menschen mit Behinderung (jeweils mit Ausweis) |
| Kinder & Jugendliche | 2 €bis 5 Jahre frei · Kinder bis 5 Jahre frei |
| Seniorinnen & Senioren | 2 €Rentner |
| Menschen mit Behinderung | 2 €mit Ausweis |
| Studierende & Azubis | 2 € |
| Familien | 7 € |
Im Museum ist derzeit nur Barzahlung möglich.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Schloss ist nicht durchgehend rollstuhlgeeignet; vom Bahn-Haltepunkt führt statt der Schlosstreppe ein Straßenweg ohne Treppen (ca. 1150 m, mit Steigungen und Unebenheiten) zum Museum.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 7 € |
- Mitmach- & Anfassstationen
Aktivstationen für Kinder im Museum; für die Ferienpass-Aktion gab es zuletzt eine Schnitzeljagd am Schloss.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Herzberg am Harz Schloss (Bahn-Haltepunkt) · 200 m
Bus: Haltestelle „Schloss Ost“ (Linie 450). Bahn: Herzberg (Harz) Hauptbahnhof (Linien Braunschweig–Herzberg und Göttingen–Nordhausen) oder Haltepunkt „Herzberg am Harz Schloss“.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kostenlose Pkw- und Busstellplätze direkt am Torhaus.
Vom Haltepunkt etwa 200 m Fußweg über die Schlosstreppe (alternativ ca. 1150 m Straßenweg ohne Treppen). Anfahrt über die B 27, B 241 und B 243.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Hinweise | Audioguide-App „DigiWalk“ (QR-Code, ca. 20 Minuten zur Baugeschichte); internationale Guides an der Museumskasse; Themen- und Gruppenführungen werden angeboten. |



