
Museum Uslar
Museum zur Stadt- und Regionalgeschichte des Sollings im Hattorfschen Sattelhof von 1677 mit den einzigartigen Totenkronen aus Vahle; Eintritt frei.
Über das Museum
Die Bestände des Museums gehen auf den Volksschullehrer Karl Witt zurück, der in den 1930er-Jahren begann, Zeugnisse des Lebens und Arbeitens im Solling zu sammeln. Nach mehreren Zwischenstationen richtete die Stadt Uslar das Museum 1966 im Hattorfschen Hof ein, einem 1677 erbauten Sattelhof. In den 1980er-Jahren wurde die Ausstellung im Rahmen eines museumspädagogischen Modellversuchs neu gestaltet; seit dieser Zeit zeigt das Haus außerdem regelmäßig Sonderausstellungen, die oft gemeinsam mit örtlichen Vereinen entstehen.
Heute verteilt sich das Museumsquartier auf vier sanierte Fachwerkbauten rund um einen Innenhof mit etwa 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Im Mittelpunkt steht der Alltag der Menschen im Solling: Leinenweber, Tonpfeifenmacher und Zigarrendreher, die Sollinger Eisenhütte, Holz- und Möbelindustrie sowie das oft übersehene Leben der Landfrauen zwischen Haushalt, Kindern und Nebenerwerbslandwirtschaft. Ein eigener Bereich schildert, wie Flüchtlinge und Vertriebene nach 1945 in der Region Fuß fassten, unter anderem am Beispiel der Glashütte Buder.
Eine Besonderheit sind die Totenkronen aus der Kapelle in Vahle, die im norddeutschen Raum einzigartig sind. Seit 2015 beherbergt das Museum zudem die Heimatstube des Heimatkreises Schlochau, mit dessen Stadt Uslar eine Partnerschaft verbindet. Rund 300 Objekte der Dauerausstellung lassen sich online im Portal Kulturerbe Niedersachsen ansehen.
Highlights
- Totenkronen aus der Kapelle in Vahle
- Hattorfscher Sattelhof von 1677 mit Innenhof
- Leinenweber, Pfeifenmacher und Zigarrendreher des Sollings
- Sollinger Eisenhütte und Holzindustrie
- Heimatstube des Heimatkreises Schlochau
- Träger
- Stadt Uslar
- Leitung
- Dr. D. Althaus
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Kinder & Jugendliche | –Eintritt für alle frei. |
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Eintritt frei, auch für die Sonderausstellungen.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
VSN-Buslinie 210 (Uslar–Göttingen) und Buslinie 510.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze Altstadt und Graft.
Mit dem Auto über die A7, Abfahrt Nörten-Hardenberg, B 446 Richtung Hardegsen und weiter über die B 241 nach Uslar.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Audioguide | ja (DE) |
|---|---|
| Hinweise | Audioguides zu einzelnen Ausstellungsbereichen über museum.de für das eigene Smartphone abrufbar. |





