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Obstbaumuseum Glems in Metzingen
Foto: Windharp · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons
Obstbaumuseum Glems in Metzingen – Bild 1 von 1
Foto: Windharp · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Obstbaumuseum Glems

Museum in der historischen Glemser Kelter, das Streuobstbau, Mosten, Brennen und Einkochen anschaulich zeigt.

Öffnungszeiten

Über das Museum

Das Obstbaumuseum steht in der Glemser Kelter, deren Eichenbalken 1516 geschlagen wurden. Die Kelter gehörte damals der Kirche, die in Glems seit mehr als fünfzig Jahren Weinberge besaß; die Ernte musste vor Ort gepresst werden. Im 18. Jahrhundert wuchs der Weinbau stark, 1722 waren fast 15 Hektar Rebfläche verzeichnet, und die Kelter wurde dafür erweitert. Danach ging der Weinbau zurück, und Obstbäume gewannen in der Höhenlage die Oberhand. 1893 kam ein Mostereigebäude hinzu, und Most wurde endgültig zum Hauptgetränk der Gegend.

Die Mostpresse wurde im 20. Jahrhundert dreimal erneuert (1936, 1956 und 1979). 1960 übernahm eine Spar- und Darlehenskasse das Gebäude und nutzte die Kelterhalle als landwirtschaftliches Lager. Ab 2003 überließ die Raiffeisengenossenschaft der Stadt Metzingen die Kelter auf Erbpachtbasis. Gemeinsam mit dem Förderverein, der viel Eigenleistung einbrachte, entstand daraus das Museum, das im Oktober 2004 eröffnet wurde. Das Landesdenkmalamt sowie die Förderprogramme Plenum und Regionen Aktiv unterstützten das Vorhaben.

Heute zeigt die Ausstellung die Schritte von der Pflanzung der Obstbäume bis zur Verarbeitung. Mosten, Schnapsbrennen, Einwecken, Dörren und Marmeladekochen sind museal aufbereitet. Der Mostereibetrieb in der Kelter läuft bis heute weiter; der Förderverein pflegt außerdem den Birnen-Erlebnisweg durch die umliegenden Streuobstwiesen.

Highlights

  • Historische Kelter mit Holzbalken von 1516
  • Ausstellung zu Obstbau, Mosten, Brennen, Dörren und Einkochen
  • Gaststube und kleines Museumslädle
  • Birnen-Erlebnisweg durch die Streuobstwiesen
  • Mosten für Selbstpresser nach Terminbuchung

Dauerausstellung

  • Obstbaumuseum in der Glemser Kelter – Die Dauerausstellung führt durch die Kultur des Streuobstbaus und zeigt, wie Obst gemostet, gebrannt, gedörrt, eingeweckt und zu Marmelade verarbeitet wird.
Gegründet
2004
Träger
Förderverein Obstbaumuseum Glems e. V. (Gebäude: Stadt Metzingen)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
  • Mitmach- & Anfassstationen

Die Ausstellung ist kindgerecht aufbereitet; im Spätsommer können Kinder eigenen Saft pressen. Für Kinder gibt es außerdem eine virtuelle Schnitzeljagd (Actionbound-App) entlang des Birnenwegs.

Anreise & Parken

Adresse fürs Navi: Eberbergstraße 24, 72555 Metzingen-Glems.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Museumsshop

Gaststube, in der Produkte aus Mosten, Brennen und Einkochen probiert werden können; kleines Museumslädle.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseGruppenführungen mit Bewirtung und Rundgang durch die Glemser Streuobstwiesen mit Umtrunk nach rechtzeitiger Anfrage (Anmeldeformular auf der Website). Schul- und Kindergartengruppen sind willkommen. Beim Birnen-Erlebnisweg lassen sich unterwegs „Birnenfragen“ lösen, dazu gibt es eine digitale Schnitzeljagd als App. Eigenes Obst kann nach Terminbuchung vor Ort gemostet werden.

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