Installation und Malerei von Shan Fan und Meng Huang, die Wind und Wasser als Ausgangspunkt nehmen und fragen, was geschieht, wenn lange gehegte Gewissheiten ins Wanken geraten.
Die Ausstellung zeigt Hamburg als Inspirationsquelle und Experimentierfeld für Rolf Nesch, mit Schwerpunkt auf seinen Arbeiten der späten 1920er-Jahre mit Hafen-, Brücken- und St.-Pauli-Motiven.
Über das Museum
Die PARABEL geht auf die Hamburger Kunsthistorikerin Maike Bruhns zurück, die der regionalen Kunst der Hansestadt einen eigenen Ort geben wollte. Seit den 1980er-Jahren trug sie eine große Sammlung zusammen, die 2022 in eine Stiftung überführt wurde. Sie umfasst heute mehr als 3.500 Werke vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart – darunter viele Arbeiten verfolgter, exilierter und lange vergessener Künstlerinnen und Künstler sowie Werke der Hamburgischen Secession.
Als Haus dient die ehemalige Nikodemus-Kirche in Ohlsdorf. Das Ensemble aus Gemeindehaus, Kirche und Kita entstand in den 1950er-Jahren nach Plänen von Henry Schlote; das parabelförmige Kirchenschiff gab dem Museum seinen Namen. Nach der Entwidmung der denkmalgeschützten Kirche im Jahr 2022 wurde sie zum Ausstellungsort umgebaut, mit einem großen Hauptraum und einer schmaleren Empore als Präsentationsebenen.
Im Mai 2025 gab es eine erste Präsentation von Neuerwerbungen, Ende Juni 2025 folgte die offizielle Eröffnung. Neben den Ausstellungen soll das Haus auch der Forschung dienen: Im Gemeindehaus entstehen eine Fachbibliothek und eine Forschungsstelle zur Kunst der Moderne in Hamburg.
Highlights
Ehemalige Nikodemus-Kirche der 1950er-Jahre mit parabelförmigem Kirchenschiff
Stiftungssammlung mit mehr als 3.500 Werken Hamburger Kunst
Schwerpunkte: Hamburgische Secession, Exilkunst, verfolgte und vergessene Künstler
Führungen im Eintrittspreis enthalten
Freier Eintritt für Kinder, Jugendliche und Studierende
Gegründet
2025
Träger
PARABEL. Zentrum für Kunst in Hamburg gGmbH
Leitung
Dr. Maike Bruhns (wissenschaftliche Leitung)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
6 €
Ermäßigt
4 €Rentner:innen
Kinder & Jugendliche
freibis 18 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Seniorinnen & Senioren
4 €Rentner:innen
Studierende & Azubis
freiStudierende haben freien Eintritt.
Freier Eintritt auch für Mitglieder des Freundes- und Fördervereins. Nach dem Prinzip „Zahl, was dir möglich ist“ kann der Eintritt nach eigenen Möglichkeiten gezahlt werden. Führungen sind im Eintrittspreis enthalten. Bar- und Kartenzahlung möglich.
Barrierefreiheit
Teilweise rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: nicht vorhanden
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Wegen der historischen Bausubstanz nur eingeschränkt barrierefrei: Die Ausstellungsräume sind auch bei eingeschränkter Mobilität erreichbar, die WCs jedoch nur über eine Treppe.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 18 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Familienführungen und eine Kinderwerkstatt gibt es zu besonderen Anlässen, etwa am Aktionstag #seeforfree. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen keinen Eintritt.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Feuerbergstraße (Bus 172)
Buslinie 172 bis Haltestelle Feuerbergstraße, direkt vor dem Haus; S-Bahn-Station Ohlsdorf (S1, S11) und U1 liegen etwa 15 Minuten zu Fuß entfernt.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Entlang der Fuhlsbüttler Straße gibt es nur begrenzt öffentliche Parkplätze.
Die Anreise mit Bus, Bahn oder Fahrrad wird empfohlen.