
Pilzkundliches Museum der Stadt Bad Laasphe
Mykologisches Museum mit über 900 Pilzarten als echten, gefriergetrockneten Fruchtkörpern sowie kuriosen Sammelstücken rund um den Pilz.
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Über das Museum
Das Pilzkundemuseum wurde 1987 im Haus des Gastes von Bad Laasphe eröffnet. Den Anstoß gab vor allem der Pilzkenner Heinrich Lücke: Schon bei Pilzexkursionen in den 1970er-Jahren war der Wunsch entstanden, Pilze unabhängig von Jahreszeit und Wetter zeigen zu können. Möglich wurde das durch die Gefriertrocknung, die Dr. Markus Hallermeier erfolgreich bei Pilzen anwandte und die Form der Fruchtkörper bis ins Detail erhält.
Heute sind in der Dauerausstellung mehr als 900 Arten zu sehen, überwiegend aus der Umgebung von Bad Laasphe, dazu einige exotische Funde. Rund ein Viertel der in Nordrhein-Westfalen nachgewiesenen Arten ist mit Angaben zu Speisewert, Ökologie und Gefährdung vertreten. Einzelne Arten stehen exemplarisch in Vitrinen, die übrigen lassen sich in Schubfächern ansehen. Tafeln behandeln Systematik, Lebensweise, Fortpflanzung und Artenschutz sowie die Rolle der Pilze in Medizin, Religion und Industrie.
Den Grundstock für die Abteilung kurioser Pilzobjekte bilden die Sammlungen des Ehepaars Perschonke aus Hannover und von Johan Alferink aus Nijverdal: Pilzbriefmarken, Postkarten, Stempel, Zigarrenbanderolen, Reklamebildchen, Streichholzschachteln und Kunstgegenstände aus Keramik, Glas, Holz und Metall. Zudem besitzt das Haus ein Fungarium mit getrockneten Belegen, das der Kartierung der Pilzflora im Rothaargebirge dient und über 2000 nachgewiesene Arten umfasst.
Seit 2001 leitet der Biologe Volker Walther das Museum, das ein Förderverein unterstützt. Neben der Ausstellung finden Pilzseminare, Beratungen und Exkursionen statt; seit 2016 steht der Bad Laaspher Herbstmarkt unter dem Motto „Pils trifft Pilz“ mit einer Frischpilzausstellung.
Highlights
- Über 900 Pilzarten, großteils als echte gefriergetrocknete Fruchtkörper
- Weitere Arten zum Selbstentdecken in Schubfächern
- Binokular und Duftorgel zum Ausprobieren
- Sammlungen mit Pilzbriefmarken, Postkarten, Stempeln und Reklamebildchen
- Keramik-Pilzmodelle und kuriose Pilz-Gebrauchsgegenstände
- Fungarium mit über 2000 nachgewiesenen Arten der Region
Dauerausstellungen
- Pilzkunde – Dauerausstellung – Über 900 Pilzarten als gefriergetrocknete Fruchtkörper mit Informationen zu Systematik, Lebensweise, Speisewert und Artenschutz.
- Kuriose Pilzobjekte – Sammlungen rund um den Pilz in Kunst und Alltag: Briefmarken, Postkarten, Stempel, Keramik, Spiele und Stopfpilze.
- Gegründet
- 1987
- Träger
- Tourismus, Kur und Stadtentwicklung Bad Laasphe GmbH
- Leitung
- Volker Walther
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 2,50 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 1,50 € |
| Kinder & Jugendliche | freiKinder haben freien Eintritt. |
| Gruppen | 0,50 € p. P.Schulklassen zahlen 0,50 € pro Person. |
| Familien | 6 € |
| Museumsführung nach Terminabsprache (pro Gruppe) | 20 € |
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 6 € |
|---|
- Mitmach- & Anfassstationen
Kinder haben freien Eintritt, es gibt ein Familienticket. Am Binokular können Besucher Mikromerkmale erkunden, an der Duftorgel Pilzgerüche erraten.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen durch die Ausstellung nach vorheriger Terminabsprache. Pilzsammler können sich während der Öffnungszeiten kostenlos beraten lassen (vorher anrufen). Wochenendseminare und geführte Pilzexkursionen werden gesondert angeboten. |




