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Plastik-Park Leuna
Foto: Jwaller · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Plastik-Park Leuna

Frei zugänglicher Skulpturenpark in Leuna mit 31 Bronzeplastiken von DDR-Bildhauern (1947–1967), Außenstelle des Kunstmuseums Moritzburg Halle.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht

Über das Museum

Die Parkanlage über der Saaleaue in der Gartenstadt Leuna wurde um 1920 angelegt und nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Landschaftsarchitekten Franz Mengel neu gestaltet. Anfang der 1960er-Jahre entstand die Idee, zeitgenössische Plastik unter freiem Himmel zu zeigen und so den Beschäftigten des nahen Chemiekombinats Kunst nahezubringen. Treibende Kraft war Heinz Schönemann, damals Direktor des Museums in Halle, der in der Leitung des Leuna-Werks einen Partner fand.

Im Juli 1962 wurde eine Sommerausstellung mit Bronzeplastiken im Park eröffnet, ab 1963 blieben die Werke dauerhaft aufgestellt. Das Museum erwarb die Figuren teils direkt bei den Künstlern oder gab sie in Auftrag; sie wurden thematisch aufeinander und auf die Bepflanzung abgestimmt in den Grünräumen platziert.

Die 31 Arbeiten aus den Jahren 1947 bis 1967 reichen von Mahnmalen für die Opfer des Nationalsozialismus über Darstellungen von Arbeitern und Bauern bis zu freieren figürlichen Werken, in denen Einflüsse der internationalen Moderne spürbar sind – was seinerzeit eine öffentliche Debatte über künstlerische Freiheit auslöste. Zwischen 2008 und 2012 wurden Park und Plastiken saniert, dabei kamen neue Wege, Gehölze und ein Spielplatz hinzu. Heute gilt der Park als Denkmal und Zeugnis der Kunst- und Zeitgeschichte der DDR; er wird als Außenstelle vom Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) betreut.

Highlights

  • 31 Bronzeplastiken von DDR-Bildhauern aus den Jahren 1947–1967
  • Werke u. a. von Fritz Cremer
  • Gestaltete Parkanlage über der Saaleaue
  • Rund um die Uhr und kostenlos zugänglich
  • Direkt am Saale-Radweg gelegen

Dauerausstellungen

  • Plastik-Park Leuna – Freiluftpräsentation von 31 Bronzeplastiken ostdeutscher Bildhauer aus zwei Jahrzehnten, von Mahnmalen bis zu Menschenbildern der frühen DDR.
Gegründet
1962
Träger
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt (Kunstmuseum Moritzburg Halle)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Eintritt frei. Öffentliche Führungen sind ebenfalls kostenlos.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: nicht vorhanden
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Der Veranstaltungsort wird vom Kunstmuseum Moritzburg als barrierefrei angegeben; Toiletten gibt es im Park nicht.

Kinder & Familie

  • Spielplatz / Spielecke

Im Park gibt es einen Kinderspielplatz.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Leuna, Am Haupttor · 15 Min. zu Fuß

Straßenbahnlinie 5 (Richtung Bad Dürrenberg) bis Haltestelle „Leuna, Am Haupttor“, von dort etwa 15 Minuten zu Fuß; auch mit der Bahn erreichbar.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkplätze in der angrenzenden Carl-von-Linde-Straße.

Der Saale-Radweg führt direkt am Park vorbei. Eingang an der Ecke Franz-Lehmann-Straße/Carl-von-Linde-Straße.

Route planen

Service & Gastronomie

    Keine Toiletten vor Ort.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Besuch planen

    Führungenja · Dauer ca. 1,5 Std.
    HinweiseDas Kunstmuseum Moritzburg bietet gelegentlich kostenlose öffentliche Führungen (ca. 90 Minuten) an; Anmeldung über die Stadtinformation Leuna (Tel. +49 3461 8258871, stadtinformation@stadtleuna.de). Treffpunkt ist der Parkeingang an der Ecke Franz-Lehmann-Straße/Carl-von-Linde-Straße.

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