
Rabbinatsmuseum Braunsbach
Museum im ehemaligen Rabbinatsgebäude zum jüdischen Leben in Braunsbach und im Rabbinatsbezirk von etwa 1600 bis 1942.
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Über das Museum
Das Rabbinatsmuseum befindet sich im früheren Amtssitz des Braunsbacher Bezirksrabbiners. Das Gebäude wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von Chaim Hänle erbaut, einem Hoffaktor des Fürsten von Hohenlohe-Schillingsfürst. 1834 verkaufte seine Witwe das Haus an die jüdische Gemeinde, die es dem Rabbiner als Wohnung und Amtssitz überließ; im Untergeschoss war die israelitische Konfessionsschule untergebracht. Braunsbach war seit 1832 Sitz des Bezirksrabbinats, bis dieses 1913 nach Schwäbisch Hall verlegt wurde. Die Schule schloss 1923 und wurde 1936 als Bezirksschule für jüdische Kinder wieder eröffnet.
Nach der Deportation der Braunsbacher Juden wechselte das Haus mehrfach den Besitzer, 1999 ging das denkmalgeschützte Gebäude an die Gemeinde über. Am 13. April 2008 wurde im Untergeschoss das Museum eröffnet, konzipiert von Elisabeth M. Quirbach zusammen mit dem Förderverein.
Die Ausstellung erzählt auf interaktive Weise von etwa 350 Jahren Nebeneinander, Miteinander und Gegeneinander von Juden und Christen von rund 1600 bis 1942 und stellt Grundzüge der jüdischen Religion vor. Zeitzeugen kommen über moderne Medien zu Wort, und auch die Annäherung zwischen der Braunsbacher Bevölkerung und den Nachkommen der ehemaligen jüdischen Mitbürger nach 1945 wird dargestellt.
Highlights
- Interaktive Dauerausstellung zur Geschichte der Landjuden in Hohenlohe
- Ehemaliger Rabbinatssitz mit früherer Konfessionsschule
- Jüdischer Kulturweg und jüdischer Friedhof (Führungen)
- Zeitzeugenberichte über Medienstationen
Dauerausstellung
- Dauerausstellung zur Geschichte der Juden in Braunsbach – Interaktive Ausstellung zum Zusammenleben von Juden und Christen in Braunsbach und im Rabbinatsbezirk, zu jüdischer Religion und zu Zeitzeugenberichten.
- Gegründet
- 2008
- Träger
- KiRa – Kultur im Rabbinat / Förderverein des Rabbinatsmuseums e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist nach Angabe des Museums barrierefrei erreichbar.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
Für Kinder gibt es ein spielerisches Angebot („Mischak tov – gutes Spiel“), bei dem sie das Judentum kennenlernen.
Anreise & Parken
Mit dem Auto über die A6 bis Ausfahrt 42 Kupferzell, dann auf der B19 bis Untermünkheim und in der Ortsmitte Richtung Braunsbach abbiegen.
Route planenService & Gastronomie
Gastronomie ist im Ort zu Fuß erreichbar.
Veranstaltungen & Vermietung
Im Laufe des Jahres finden verschiedene Veranstaltungen statt; die Termine stehen auf der Website des Museums unter „Aktuelles“.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Themenführungen durch die Dauerausstellung, über den Jüdischen Kulturweg und über den jüdischen Friedhof nach Vereinbarung gegen Gebühr. Workshops für Schulklassen ab Klasse 7 (etwa 3 bis 4 Stunden), zudem Vorträge und Filmvorträge sowie auf Wunsch ein koscheres Buffet. |




