Sammlung zur Klostergeschichte
Kleines ehrenamtliches Museum in einem Tanzsaal um 1900 neben der Huder Klosterruine mit Modellen, Funden und Texten zur Zisterziensergeschichte.
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Über das Museum
Das Kloster Hude geht auf eine Stiftung des Grafenhauses Oldenburg zurück. Nach dem gewaltsamen Tod des Grafen Christian 1192 stifteten seine Mutter und sein Bruder zunächst ein Nonnenkloster in Bergedorf, das 1201 von Zisterziensermönchen aus Mariental übernommen wurde. 1232 zog der Konvent an den Geestrand bei Hude, wo Bach und Tonvorkommen den Aufbau erleichterten. Aus Backstein entstand zwischen etwa 1250 und 1300 eine rund 60 Meter lange Klosterkirche, ein bedeutendes Werk der frühen norddeutschen Backsteingotik.
In der Reformationszeit wurde das Kloster 1533 bis 1536 besetzt, geplündert und zerstört. Später baute Graf Anton I. das erhaltene Abthaus zum Jagdschloss um, die ehemalige Torkapelle wurde Pfarrkirche. 1681 gelangten die Reste der Anlage an die Familie von Witzleben, die bis heute mit dem Ort verbunden ist.
Das Museum betreibt der Verein Freunde des Klosters Hude ehrenamtlich in einem Tanzsaal aus der Zeit um 1900 zwischen Klosterruine und Klosterschänke. Zu sehen sind Modelle zur Baugeschichte, archäologische Funde, Nachbildungen von Schmuckkonsolen, Karten, Texttafeln zur Geschichte der Zisterzienser sowie ein Skriptorium zum Schreiben mit der Feder.
Highlights
- Modelle zur Baugeschichte des Klosters
- Archäologische Funde und Steinfragmente
- Skriptorium zum Ausprobieren des Schreibens mit der Feder
- Klosterruine der Backsteingotik direkt nebenan
- Museum in einem Tanzsaal um 1900
Dauerausstellung
- Museum zur Klostergeschichte – Modelle, archäologische Funde, Nachbildungen von Schmuckkonsolen, Karten und Texte erzählen die Geschichte des Zisterzienserklosters Hude; ein Skriptorium zeigt die mittelalterliche Schreibkunst.
- Träger
- Freunde des Klosters Hude e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 3 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. |
| Gruppen | 5 € p. P.Führung durch Museum und Ruinengelände: 5 € pro Person, mindestens 40 € je Führung. |
| Führung durch Museum und Ruinengelände (pro Person, mindestens 40 € je Führung) | 5 € |
| Fototermin, z. B. für Hochzeiten (pro Stunde, bis 30 Personen) | 30 €Jede weitere Person +1 €; außerhalb der Öffnungszeiten +10 €. |
Der Eintrittspreis von 3 € gilt für Museum und Ruinengelände. Kartenzahlung ist nicht möglich.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Das Museum liegt zwischen Klosterruine und Klosterschänke in Hude (Von-Witzleben-Allee).
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen durch Museum und Klostergelände ganzjährig nach Anmeldung (mindestens eine Woche vorher) unter fuehrungen@klosterhude.de oder 0152 36246253. Kirchen- oder Parkführungen nur nach Absprache; große Parkführungen werden mehrmals im Jahr zu festen Terminen angeboten. |




