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Schiefergrube Assberg in Limbach
Foto: Heinrich Stürzl · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Schiefergrube Assberg in Limbach – Bild 1 von 1
Foto: Heinrich Stürzl · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Schiefergrube Assberg

Mittelalterliche Dachschiefergrube bei Limbach im Westerwald mit frei zugänglichem Besucherstollen, der über Treppen 20 Meter tief führt.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Die Dachschiefergrube Assberg wurde erstmals 1548 in einer Verleihungsurkunde des nahen Zisterzienserklosters Marienstatt erwähnt, ihre Ursprünge reichen aber noch weiter zurück. Der Abbau begann in einem etwa 240 Meter langen und 70 Meter breiten Tagebau und wurde später unter Tage fortgesetzt. Die rund 20 Meter tiefe mittelalterliche Grube entstand ohne technische Hilfsmittel; sie hat die Form einer Kapelle, und ein eingemeißeltes Kreuz verweist auf die klösterlichen Besitzverhältnisse.

Gewonnen wurden Tonschieferplatten, die zu Dachschindeln verarbeitet wurden. Mit ihnen deckte man unter anderem die Abtei Marienstatt und das Schloss Hachenburg. Der Schiefer stammt aus dem Unterdevon und ist rund 400 Millionen Jahre alt: Er entstand aus Meeresablagerungen, die bei der Auffaltung des Rheinischen Schiefergebirges „geschiefert“ wurden.

Heute ist die Grube als Besucherbergwerk ganzjährig und jederzeit über drei steile Treppen zugänglich. Schautafeln erläutern die Geschichte des Schieferbergbaus in der Region. Als GeoPunkt gehört sie zum Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus und wurde 2025, 25 Jahre nach der Öffnung für Besucher, zum „Geotop des Jahres“ gekürt. Betreut wird sie vom Kultur- und Verkehrsverein Limbach.

Highlights

  • Frei zugänglicher Besucherstollen 20 m unter Tage
  • Mittelalterlicher Schieferabbau in Kapellenform
  • Tagebau von 240 m Länge und 70 m Breite
  • Schautafeln zur Bergbaugeschichte
  • GeoPunkt im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus

Dauerausstellungen

  • Besucherstollen der Dachschiefergrube – Über Treppen gelangen Besucher in die mittelalterliche, rund 20 Meter tiefe Untertageanlage in Kapellenform.
  • Schautafeln zum Schieferbergbau – Tafeln erläutern die Geschichte des Dachschieferabbaus im Westerwald und die Entstehung des Gesteins.
Träger
Kultur- und Verkehrsverein Limbach e. V. (Betreuung)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Der Zugang ist kostenlos.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Der Zugang zur Untertageanlage führt über drei steile Treppen.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Die Grube liegt außerhalb des Dorfes; die Zufahrt ist ab dem Ortsausgang Limbach Richtung Astert ausgeschildert. Am Gelände gibt es Parkplätze. Die Grube liegt etwa in der Mitte des sieben Kilometer langen „Limbacher Panoramaweges“ (Limbacher Runde 21) und am Westerwaldsteig.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

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Führungenja · Dauer ca. 45 Min.
HinweiseGruppenführungen (ca. 45 Minuten) werden nach Absprache vom Kultur- und Verkehrsverein Limbach angeboten; Auskunft über die Tourist-Information Hachenburger Westerwald. Öffentliche Führungen finden zu einzelnen Terminen statt, zum Beispiel am Tag des Geotops. Vor Ort informieren Schautafeln.

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