Eingeschränkter Betrieb. Das Schloss ist nur während der jährlichen Ausstellung ROHKUNSTBAU (2026: 13.6.–1.11.) und zu Sonderterminen geöffnet; der Park ist ganzjährig frei zugänglich.
Von Christoph Tannert kuratierte Schau mit 16 internationalen künstlerischen Positionen, die im Schloss der Frage nachgeht, wie Neues entsteht und ob es Fortschritt bedeutet.
Über das Museum
An der Stelle einer älteren Wasserburg ließ Generalmajor Alexander Dietrich von Eickstedt ab 1717 eine dreigeschossige Dreiflügelanlage errichten. Um 1749/52 gestaltete der sächsische Kunstkenner Carl Heinrich von Heineken das Schloss im Stil des Rokoko um und holte dafür Kunsthandwerker aus Dresden; aus dieser Zeit stammen reich ausgestattete Innenräume mit Wandmalereien. Zwischen 1880 und 1890 kamen neoromanische Anbauten, Wintergärten und die markanten Zwiebelhauben hinzu.
Zum Ensemble gehören Kavalierhäuser, Marstall, Orangerie und Wirtschaftsbauten sowie ein etwa 60 Hektar großer Park, der barocke Wasserachsen, ein Heckentheater und Skulpturenschmuck mit Partien eines späteren Landschaftsgartens verbindet.
Nach Plünderungen im Zweiten Weltkrieg und jahrzehntelangem Leerstand war das Gebäude in den 1990er Jahren stark vom Hausschwamm befallen. Seit 1995 fördern die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Brandenburgische Schlösser GmbH die Sicherung und Restaurierung; die Stiftung übernahm das Anwesen später selbst. Im Schloss arbeitet eine Jugendbauhütte für Gartendenkmalpflege.
Heute ist das Schloss Schauplatz der jährlichen Ausstellung ROHKUNSTBAU, die seit 1994 zeitgenössische Kunst in historischen Bauten Brandenburgs zeigt und die Werke mit den Räumen in Dialog setzt. Außerhalb der Ausstellungssaison ist nur der Park frei zugänglich.
Rund 60 Hektar großer Barockpark mit Heckentheater
Café in der Orangerie im Schlosspark
Träger
Deutsche Stiftung Denkmalschutz; Ausstellung: Verein der Freunde des Rohkunstbau e.V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
13 €
Ermäßigt
7 €Schüler, Studierende, Arbeitslose, Empfänger von Grundsicherung, Schwerbehinderte
Kinder & Jugendliche
7 €bis 11 Jahre frei · Kinder unter 12 Jahren frei (Ticket nur vor Ort); Schüler zahlen ermäßigt.
Menschen mit Behinderung
7 €
Studierende & Azubis
7 €
Gruppen (ab 10 Pers.)
10 € p. P.Pro Person ab 10 Personen, nur vor Ort.
Familien
23 €Eltern in Begleitung von Kindern; nur vor Ort.
Öffentliche Führung (zzgl. Eintritt)
8 €Termine online buchen; 2026 u. a. Kuratorenführungen am 3.10. und 24.10., 15 Uhr.
Sonderführung für Gruppen ab 15 Personen inkl. Eintritt
15 €Nach Vereinbarung.
GenART-Jugendführung (13–27 Jahre)
freiInklusive Eintritt, ab 6 Teilnehmenden.
Eintritt nur mit Ticket (online oder vor Ort, Bar- und Kartenzahlung). Freier Eintritt für Einwohner der Gemeinde Altdöbern. Park kostenlos. Preise der Ausstellungssaison 2026.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht: keine Angabe
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Teilweise eingeschränkt begehbarer Bodenbelag innen und außen; Besucherparkplätze ca. 200 m entfernt.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 11 Jahre frei
Familienticket
23 € · Eltern in Begleitung von Kindern; nur vor Ort.
Familienführungen & Workshops
Kostenlose Ferienworkshops für 10- bis 16-Jährige (Herbst 2026: 20.–23.10.) sowie kostenlose GenART-Führungen für junge Leute von 13 bis 27 Jahren.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Altdöbern · 2,5 km
RE7 bis Bahnhof Altdöbern, von dort ca. 2,5 km zum Schloss (gut mit dem Fahrrad); aus Dresden mit dem RE18 bis Senftenberg und weiter mit dem RE7.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Für Ausstellungsbesucher: Parkplatz am Ärztehaus (Jauersche Str. 9) und Parkplätze am Mühlendamm nahe Edeka zwischen Marktstraße und Teichpromenade.