
Spielzeugmuseum Trier
Spielzeugmuseum in der Trierer Steipe am Hauptmarkt mit über 5.000 Exponaten und einer Kleinstadtszene mit beweglichen Steiff-Tieren, derzeit geschlossen.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Spielzeugmuseum Trier geht auf die Sammelleidenschaft von Rolf Scheurich, der Spielzeug, und seiner Frau Heidi, die Puppen sammelte, zurück. Seit den 1950er-Jahren trugen sie zusammen, was heute rund 5.000 Exponate aus gut hundert Jahren Spielzeuggeschichte umfasst. Am 1. Mai 1989 eröffneten sie das Museum in der Trierer Nagelstraße; es war damals das größte privat geführte Haus seiner Art in Deutschland. Im Jahr 2000 wurde die Sammlung verkauft und wird seitdem von dem eigens zu ihrem Erhalt gegründeten Verein getragen.
Im Oktober 2003 zog das Museum in die Steipe um, ein historisches Gebäude am Trierer Hauptmarkt; der Haupteingang liegt in der Dietrichstraße. Gezeigt wurden Puppen und Puppenstuben, Blechspielzeug mit Autos, Eisenbahnen und Tierfiguren, Baukästen, Schaukelpferde und Dampfmaschinen von etwa 1880 bis 1970, dazu Einblicke in die Geschichte bekannter Marken wie Lehmann, Märklin und Schuco. Das älteste Stück ist ein Tanzbär des französischen Herstellers Fernand Martin.
Hauptattraktion war eine Kleinstadtkulisse mit beweglichen Steiff-Tieren, die zu jeder vollen und halben Stunde zum Leben erwachte. Nach Angaben des Museumsportals Rheinland-Pfalz ist das Museum bis auf Weiteres geschlossen.
Highlights
- Kleinstadtszene mit beweglichen Steiff-Tieren
- Mehr als 5.000 Exponate von etwa 1880 bis 1970
- Blechspielzeug und Eisenbahnen von Lehmann, Märklin und Schuco
- Puppen, Puppenstuben und Schaukelpferde
- Tanzbär von Fernand Martin als ältestes Stück
Dauerausstellungen
- Kleinstadtszene mit Steiff-Tieren – Eine bunte Dorfkulisse von 1962, in der bewegliche Tiere zu jeder halben und vollen Stunde ihr Städtchen herrichten.
- Blechspielzeug und Eisenbahnen – Autos, Bahnen und Tierfiguren von Marken wie Lehmann, Märklin und Schuco.
- Puppen und Puppenstuben – Puppen, Puppenstuben, Baukästen und Schaukelpferde zeigen die Entwicklung des Kinderspielzeugs von 1880 bis 1970.
- Gegründet
- 1989
- Träger
- Trierer Spielzeugmuseum e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 6 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 4,50 €Studierende und Menschen mit Behinderung |
| Kinder & Jugendliche | 2,50 €bis 3 Jahre frei · Kinder unter 4 Jahren haben freien Eintritt. |
| Menschen mit Behinderung | 4,50 € |
| Studierende & Azubis | 4,50 € |
| Gruppen | –Gruppenrabatt möglich. |
| Familien | 15 € |
Preise laut Stand vor der Schließung.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Eingang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und für Eltern mit Kinderwagen liegt im Innenhof an der Jakobstraße 4; ein Aufzug im Café-Restaurant führt ins Museum. Rampen und ein Treppenlift für Rollstuhlfahrer sind vorhanden.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 3 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 15 € |
- Familienführungen & Workshops
- Kinderwagenfreundlich
- Kindergeburtstage
Das Museum bot Kindergeburtstage und Programme für Schulklassen an; die Kleinstadtszene mit Steiff-Tieren belebte sich zu jeder vollen und halben Stunde.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Trier Hbf · 900 m
Trier Hauptbahnhof ca. 900 m entfernt.
Der Haupteingang liegt in der Dietrichstraße 51, der barrierefreie Zugang über die Jakobstraße 4.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
Ein Café-Restaurant ist an das Haus angeschlossen; Museumsshop vorhanden.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen für Gruppen sowie Angebote für Grundschulen, weiterführende Schulen und Senioren (vor der Schließung). |





