Spinndüsenmuseum Gröbzig
Kleines Technikmuseum zur Erfindung der Metallspinndüse 1908 in Gröbzig und zur Herstellung der Düsen bis heute.
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Über das Museum
Ohne Spinndüse keine Chemiefaser: Das Spinndüsenmuseum widmet sich dem unscheinbaren Bauteil, durch dessen feinste Bohrungen Kunstfasern geformt werden. Der Gröbziger Uhrmacher Friedrich Eilfeld entwickelte 1908 im Auftrag eines Kunstseidefabrikanten die erste Spinndüse aus Metall; bis dahin hatte man empfindliche Düsen aus Glas benutzt. 1909 erhielt er dafür ein Patent und kehrte 1910 nach Gröbzig zurück, wo er die Fertigung aufbaute. Sein Betrieb wuchs auf rund 170 Beschäftigte und lieferte weltweit.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Firma verstaatlicht und in der DDR zu einem modernen Musterbetrieb ausgebaut, nach der Wende reprivatisiert. Noch heute werden am Traditionsstandort Gröbzig Spinndüsen hergestellt.
Das Museum entstand aus einer privaten Initiative und wurde im Juni 2008 eröffnet. Auf etwa 60 Quadratmetern zeigt es Werkzeuge und Düsen aus der Hand Eilfelds sowie Vorrichtungen und Maschinen, an denen sich die technische Entwicklung der Düsenherstellung bis in die Gegenwart verfolgen lässt, ergänzt durch Bilder und Zeitdokumente.
Highlights
- Werkzeuge und Düsen aus der Hand des Erfinders Friedrich Eilfeld
- Bohrvorrichtung von 1908
- Bohrmaschine für Spinndüsen von 1962
- Entwicklung der Düsenfertigung bis heute
- Historische Bilder und Zeitdokumente
Dauerausstellung
- Von der Erfindung der Metallspinndüse bis heute – Werkzeuge, Vorrichtungen und Maschinen zeigen, wie die Fertigung der Metallspinndüsen seit der Erfindung 1908 entwickelt wurde.
- Gegründet
- 2008
- Träger
- Otto Kappes (private Initiative)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Anfahrt mit dem Auto von der A9 (Abfahrt Dessau Ost) über Dessau und Köthen oder von der A14 (Abfahrt Löbejün oder Könnern); aus Richtung Nordharz über die B6n bis Bernburg, dann A14 bis Könnern und etwa 8 km Landstraße.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Anmeldung telefonisch beim Betreiber Otto Kappes. Ausstellungsfläche rund 60 Quadratmeter. |
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