Ausstellung über die Fotografin und Autorin Germaine Krull (1897–1985), die ihre letzten Lebensjahre in Wetzlar verbrachte. Im Mittelpunkt steht die Wechselwirkung von Schreiben und Fotografie; ein Begleitprogramm ergänzt die Schau.
Über das Museum
Das Wetzlarer Stadtmuseum wurde 1925 in den beiden Hauptgebäuden der früheren Deutschordensniederlassung eröffnet, der Ordensherberge und der Zehntscheune. Zusammen mit dem heutigen Lottehaus, dem ehemaligen Wohnhaus der Verwaltungsbeamten des Ordens, bildet der Komplex die Geschichte des Deutschen Ordens in Wetzlar ab.
Die ständige Ausstellung zur Stadtgeschichte befindet sich in der Ordensherberge. Sie beginnt mit Grabungsfunden aus Vor- und Frühgeschichte seit der frühen Bronzezeit und führt über die ältere Stadtgeschichte vom Frühmittelalter bis ins 19. Jahrhundert, als Wetzlar zeitweise zu Preußen gehörte. Sakrale Kunstwerke und bauhistorische Stücke, etwa die Tür vom Lettner des Wetzlarer Doms, erzählen von der Bedeutung des Doms, Textilien, Gemälde, Möbel und Hausgerät vom Handwerk und bürgerlichen Leben bis zur Zeit des Reichskammergerichts (1689–1806).
Die Zehntscheune dient seit 2010 vor allem als Forum für Sonderausstellungen zur Stadt-, Kultur- und Literaturgeschichte. Im Erdgeschoss zeigt sie außerdem die regionale Industriegeschichte, von Optik und Eisenverarbeitung über Feinmechanik und Vakuumtechnik bis zu Unterhaltungselektronik und Werkzeugmaschinenbau.
Highlights
Archäologische Funde seit der frühen Bronzezeit
Wetzlarer Stadtgeschichte vom Frühmittelalter bis ins 19. Jahrhundert
Tür vom Lettner des Wetzlarer Doms
Hausgerät und Bürgerleben der Reichskammergerichtszeit
Industriegeschichte von Optik bis Werkzeugmaschinenbau
Historische Gebäude des Deutschordenshofs
Dauerausstellungen
Dauerausstellung zur Wetzlarer Stadtgeschichte – Von archäologischen Funden über die ältere Stadtgeschichte bis ins 19. Jahrhundert, mit sakralen Kunstwerken, Hausgerät und Bürgerleben.
Industriegeschichte in der Zehntscheune – Im Erdgeschoss der Zehntscheune werden Firmen aus Optik, Eisenverarbeitung, Feinmechanik, Vakuumtechnik, Unterhaltungselektronik und Werkzeugmaschinenbau vorgestellt.
Gegründet
1925
Träger
Städtische Museen Wetzlar (Stadt Wetzlar)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Kinder & Jugendliche
freibis 5 Jahre frei · Unter 6 Jahren frei; ab 6 Jahren Eintritt nach eigenem Ermessen.
Menschen mit Behinderung
freiSchwerbehinderte haben bei Vorlage des Ausweises freien Eintritt.
Gruppen (ab 10 Pers.)
2 € p. P.Preisempfehlung pro Person; Kinder, Jugendliche, Azubis und Studierende 1,50 €. Schulklassen aus Wetzlar frei.
Einzelbesucher zahlen nach dem Prinzip „Zahle so viel du willst“. Für Gruppen gilt eine Preisempfehlung von 2,00 € pro Erwachsenem bzw. 1,50 € pro Kind, Jugendlichem, Azubi oder Studierendem (ab 10 Personen). Freier Eintritt für Kinder unter 6 Jahren, Schwerbehinderte (mit Ausweis), begleitende Lehrkräfte von Schülergruppen und Schulklassen aus Wetzlar.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Behindertenparkplatz im Lottehof; Behindertentoilette im Eingangsbereich des Stadtmuseums; Leihrollstuhl am Empfang. Der ebenerdige Zugang für Rollstuhlfahrer führt durch die Gaststätte „La Piazza“ über deren Eingang am Kornmarkt.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Ernst-Leitz-Platz
Vom Bahnhof Wetzlar mit den Buslinien 11 oder 12 bis zur Haltestelle Ernst-Leitz-Platz.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze in der Avignon-Anlage und am Neuen Rathaus.
Behindertenparkplatz
Mit dem Auto über die A 45 (Ausfahrten Wetzlar-Süd, Wetzlar-Ost, Wetzlar-Nord) oder auf der B 49 aus Richtung Limburg und Gießen bis zur Ausfahrt Wetzlar Forum, dann Richtung Stadtmitte.