
Stadtmuseum Amberg
Städtisches Museum im historischen Baustadel: 13 Abteilungen zu Kurfürstenzeit, Handwerk, Industrie, Michael Mathias Prechtl und „Mensch ärgere Dich nicht“.
Über das Museum
Das Museum geht auf das Heimatmuseum zurück, das Clement Schinhammer 1902 gründete. Es war zunächst im Rathaus untergebracht und umfasste schon im Gründungsjahr gut 500 Bilder und Gegenstände. 1937 eröffnete es neu im Klösterl, einem Teil der früheren kurfürstlichen Schlossanlage; während des Zweiten Weltkriegs blieb es geschlossen und öffnete 1948 wieder. In den 1970er Jahren wurde aus dem Heimatmuseum das Stadtmuseum.
1982 beschloss der Stadtrat den Umzug in den Baustadel, einen zweiflügeligen Bau aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Er diente der Stadt einst als Lager für Baumaterial und Getreide und als Zeughaus für Geschütze, Waffen und Stadtfahnen. Nach dem Umbau, bei dem Schüttböden, Holzdecken und Dachstuhl erhalten blieben, wurde das Museum am 7. Juli 1989 teilweise eröffnet; 1992 kamen weitere Abteilungen hinzu. Anfang der 2000er Jahre erhielt der Altbau einen modernen Anbau mit Foyer, als Amberg 2003 die Bayerische Landesausstellung „Der Winterkönig“ ausrichtete.
Seit 2005 entstanden neue Bereiche, etwa zur kurfürstlichen Zeit und zum Stadtbild. Von 2005 bis 2014 war im Haus zudem das Archäologische Museum der Oberpfalz zu Gast. 2016 erhielt der Amberger Künstler Michael Mathias Prechtl eine größere eigene Ausstellung, 2019 folgte eine Abteilung zu Josef Friedrich Schmidt, dem Erfinder von „Mensch ärgere Dich nicht“.
Heute verteilt sich die Dauerausstellung mit 13 Abteilungen auf rund 1400 Quadratmeter und fünf Stockwerke – von Krämerladen und Apotheke über Kleidung und Handwerk bis zu Gewehrfabrik, Fayencen und Emailwaren. Im Haus liegt auch die Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE mit zeitgenössischer Kunst aus Ostbayern.
Highlights
- Ausstellung „A Tribute to Michael Mathias Prechtl“
- Abteilung zu „Mensch ärgere Dich nicht“ und seinem Erfinder
- Historischer Baustadel aus dem 15./16. Jahrhundert
- Eingerichtete Apotheke, Krämerladen und Zahnarztpraxis
- Amberger Fayence, Steingut und Emailgeschirr
- Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE mit freiem Eintritt
Dauerausstellungen
- A Tribute to Michael Mathias Prechtl – Über 100 Zeichnungen, Gemälde und Plakate des in Amberg geborenen Illustrators geben einen Überblick über sein Werk.
- Das Kurfürstliche Amberg – Die Abteilung im Erdgeschoss erzählt von Amberg als Residenz- und Regierungsstadt der Oberpfalz zwischen 1329 und 1803.
- Mensch ärgere Dich nicht® – Seit 2019 widmet sich ein Bereich dem Amberger Josef Friedrich Schmidt und dem Brettspiel, das er erfunden hat.
- Gegründet
- 1902
- Träger
- Stadt Amberg
- Leitung
- Dr. Julia Riß
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 6 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Studierende, Menschen mit Schwerbehinderung, Senioren ab 65, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Auszubildende |
| Kinder & Jugendliche | 2,50 €bis 5 Jahre frei · Kinder unter 6 Jahren frei; Schüler und Kinder ab 6 Jahren 2,50 €. |
| Seniorinnen & Senioren | 5 €Ab 65 Jahren. |
| Menschen mit Behinderung | 5 € |
| Studierende & Azubis | 5 €Für Studierende und Auszubildende; Schüler 2,50 €. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 € p. P. |
| Familien | 8,50 €Familienkarte 1: ein Erwachsener mit mindestens zwei Kindern ab 6 Jahren. |
| Familienkarte 2 (zwei Erwachsene mit mindestens zwei Kindern ab 6 Jahren) | 14,50 € |
| Jahreskarte regulär | 15 € |
| Jahreskarte ermäßigt | 12,50 € |
| Jahreskarte Familie 1 | 21 € |
| Jahreskarte Familie 2 | 36 € |
Die Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE im selben Haus ist kostenlos. Tickets auch online buchbar.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache
- Angebote in Leichter Sprache
- Audiodeskription: keine Angabe
Ebenerdiger Eingang. Wegen des historischen Gebäudes ist nur ein Teil der Dauerausstellung barrierefrei: das Erdgeschoss („Gesammelte Zeiten“, „Das kurfürstliche Amberg“) sowie über Aufzug und Hebebühne die Prechtl-Ausstellung, „Mensch ärgere Dich nicht®“, die Sonderausstellungsräume und die Stadtgalerie. Taktiler Stadtplan, Führungen in Deutscher Gebärdensprache, in Einfacher Sprache, für blinde und sehbehinderte Menschen und für Menschen mit Demenz; Website in Leichter Sprache.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 8,50 € · Familienkarte 1: ein Erwachsener mit mindestens zwei Kindern ab 6 Jahren. |
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
- Wickelmöglichkeit
Mitmach- und Medienstationen, Museumshefte mit Rätseln für 3- bis 12-Jährige, Actionbound-Rallyes, Spieltische mit „Mensch ärgere Dich nicht“, Familienaktionstage, Ferienprogramme und Kreativworkshops („Kleine Werkkantine“). Kinderwagen-Abstellplatz; mit Kinderwagen sind das Erdgeschoss und per Aufzug Teile des ersten Stocks erreichbar. Stillen willkommen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Amberg · 7 Min. zu Fuß
Bahnhof Amberg (RE-Verbindungen aus Nürnberg und Regensburg); von dort etwa sieben Minuten zu Fuß.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
In der Innenstadt nur eingeschränkt Parkplätze; empfohlen werden der Parkplatz Schießstätteweg und die Parkgarage am Kurfürstenbad. Fahrradstellplätze direkt vor dem Museum.
Mit dem Auto über die A6 (Ausfahrt Amberg-West, weiter auf der B 299) oder die A93 (Ausfahrt Schwandorf/Amberg, weiter auf der B 85), in Amberg der Beschilderung Stadtmitte folgen. GPS: 49.44395, 11.85908.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
- Schließfächer
- WLAN
Museumscafé mit Espresso-Bar im Foyer (alkoholfreie Getränke); mitgebrachte Brotzeiten dürfen dort und im Innenhof verzehrt werden. Museumsshop, Schließfächer an der Kasse, BayernWLAN im Foyer.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 80 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren ohne Blitz für private Zwecke erlaubt; in Sonderausstellungen können andere Regeln gelten. |
| Hinweise | Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung an einzelnen Terminen (ca. 80 Min., 4 € zzgl. Eintritt); private Gruppenführungen nach Voranmeldung (ab 60 € zzgl. ermäßigtem Eintritt), Absage spätestens drei Werktage vorher, sonst 10 € Ausfallgebühr. Größere Taschen und Rucksäcke müssen in die Schließfächer. Das Museum organisiert außerdem Führungen durch die Glaskathedrale von Walter Gropius (nur mit Buchung). |




