Die verlängerte Schau vergleicht den Wohnungsbau mit vorgefertigten Betonplatten in Ost- und Westdeutschland von 1945 bis heute. Modelle, Fotos, Interviews und ein Plattenbau-Tetris führen zur Frage, ob serielles Bauen eine Zukunft hat.
Auf dem Vorplatz des Museums schreibt ein Toraschreiber in einem gläsernen Pavillon öffentlich eine vollständige Torarolle – ein Projekt der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden mit Begleitprogramm. Zugang frei zu festen Schreibzeiten.
Über das Museum
Das Stadtmuseum Dresden wurde 1891 gegründet. Den Grundstock bildeten das Ratssilber und weitere Schätze des Ratsarchivs, die ortsgeschichtliche Sammlung der Stadtbibliothek und die Bestände des Vereins für Geschichte und Topographie Dresdens; erster Direktor war Ratsarchivar Otto Richter. Nach mehreren Stationen, zunächst im Loßschen Palais, zog das Museum 1910 in das Neue Rathaus, wo es bis 1945 blieb.
Nach der Zerstörung des Rathauses zeigte es seine Bestände von 1950 bis 1965 in der Stadthalle am Nordplatz. 1966 bezog es als „Institut und Museum für Geschichte der Stadt Dresden“ das wiederaufgebaute Landhaus. Den Bau hatte Hofbaumeister Friedrich August Krubsacius 1770–1775 für die sächsischen Landstände errichtet; er verbindet Spätbarock, Rokoko und frühen Klassizismus. Nach der Wende erhielt das Museum seinen ursprünglichen Namen zurück.
Von 2003 bis 2006 wurde das Landhaus für Stadtmuseum und Städtische Galerie umgebaut. Zum Stadtjubiläum 2006 eröffnete die heutige ständige Ausstellung, die in drei Sälen mit über 1.000 Objekten, mehr als 20 Medienstationen, Filminstallationen und einem kleinen Kino die Stadtgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart erzählt. Das Haus gehört zum Verbund der Museen der Stadt Dresden.
Highlights
Ständige Ausstellung „800 Jahre Dresden“ in drei Sälen
Votivtafeln „Zehn Gebote“ aus der Kreuzkirche und Grabbeigaben aus der Sophienkirche
Stadt- und Gebäudemodelle, Reliefmodell-Installation und begehbares Luftbild
Spätbarockes Treppenhaus des Landhauses
Museumsgarten mit Skulpturen Dresdner Bildhauer
Dauerausstellungen
800 Jahre Dresden – Geschichte(n) von den Anfängen bis zur Gegenwart – Die ständige Ausstellung verfolgt die Entwicklung der Stadt von der frühen Besiedlung des Elbtals über Residenz- und Bürgerstadt bis in die Gegenwart – mit Modellen, Kirchenschätzen, Handwerkszeugnissen und zahlreichen Medienstationen.
Das Dresdner Rathaus – seine Geschichte bis 1990 – Außenstelle im Foyer „Goldene Pforte“ des Neuen Rathauses (Rathausplatz 1): Neun Themeninseln erzählen von der bürgerlichen Stadtverwaltung bis zum Neuen Rathaus. Montag bis Freitag 9–18 Uhr, Eintritt frei.
Gegründet
1891
Träger
Museen der Stadt Dresden
Leitung
Dr. Christina Ludwig
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
8 €
Ermäßigt
6 €Schüler, Studierende, Auszubildende, Umschüler, BFD-/FSJ-Leistende, Rentner und Gästeführer; 50 % Ermäßigung für Menschen mit GdB ab 50 sowie Inhaber von Ehrenamtspass und Kulturpass Euroregion Elbe/Labe
Kinder & Jugendliche
6 €bis 6 Jahre frei · Kinder unter 7 Jahren frei; Schülerinnen und Schüler zahlen den ermäßigten Preis.
Seniorinnen & Senioren
6 €Rentnerinnen und Rentner zahlen den ermäßigten Preis.
Menschen mit Behinderung
4 €Begleitperson frei · 50 % Ermäßigung ab GdB 50; Begleitperson mit Merkzeichen B frei.
Studierende & Azubis
6 €Ermäßigter Preis für Studierende und Auszubildende.
Gruppen (ab 10 Pers.)
7 € p. P.Ab 10 Personen: Erwachsene 7 €, Ermäßigte 5 €, Schüler/Studierende 3 €; Führung zzgl. 3 € bzw. 2 € pro Person.
Familien
8 €Familienkarte Mini (1 Erwachsener und 1–4 Kinder) 8 €, Maxi (2 Erwachsene und 1–4 Kinder) 16 €.
Familienkarte Maxi (2 Erwachsene und 1–4 Kinder)
16 €
Kombiticket mit der Städtischen Galerie
14 €Ermäßigt 10 €
Jahreskarte Museen der Stadt Dresden
60 €Ermäßigt 40 €, Partnerkarte für 2 eingetragene Personen 90 €
Freier Eintritt:Freitags ab 12 Uhr freier Eintritt
Tickets nur an der Museumskasse im Landhaus, kein Online-Verkauf. Freier Eintritt u. a. mit Dresden-Pass sowie für Mitglieder von Museumsbund, ICOM und Dresdner Geschichtsverein. Die FAQ nennen als Gruppenpreis 5 €; laut Preisseite ist das der ermäßigte Gruppentarif (Erwachsene 7 €).
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription: keine Angabe
Automatische Eingangstüren; alle Ausstellungsräume per rollstuhlgerechtem Aufzug erreichbar. Rollstuhlgerechtes WC mit Wickelmöglichkeit im Erdgeschoss. Behindertenparkplatz in der Friesengasse. Leihrollstühle, Klapphocker und Buggys an der Kasse. Multimedia-Guide mit Videos in Deutscher Gebärdensprache und Texten in Leichter Sprache; zwei Architekturmodelle zum Ertasten. Ausstellungstexte auf Deutsch, Englisch und Ukrainisch.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 6 Jahre frei
Familienticket
8 € · Familienkarte Mini (1 Erwachsener und 1–4 Kinder) 8 €, Maxi (2 Erwachsene und 1–4 Kinder) 16 €.
Familienführungen & Workshops
Kinderwagenfreundlich
Wickelmöglichkeit
Kindergeburtstage
Ferienprogramm und Angebote für Familien; Kindergeburtstage im Museum. Buggys für Kleinkinder können an der Kasse ausgeliehen werden, Wickelmöglichkeit im barrierefreien WC im Erdgeschoss.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Pirnaischer Platz · 100 m
Straßenbahn 1, 2, 3, 7, 9, 12, Bus 62 und Regionalbusse 261, 333, 360, 477, 478 bis Pirnaischer Platz; vom Hauptbahnhof etwa 1,6 km bzw. rund 20 Minuten zu Fuß durch die Altstadt.
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig · 160 m zum Eingang
Kein eigener Parkplatz, nur begrenzte Parkmöglichkeiten: Parkplatz Schießgasse (ca. 160 m) und Tiefgarage Altmarkt (ca. 400 m), beide gebührenpflichtig. Behindertenparkplatz in der Friesengasse direkt am Museum.
Behindertenparkplatz
Die Entfernung von 100 m bezieht sich auf den Eingang Landhausstraße.
Museumscafé im Erdgeschoss mit Kaffee- und Snackautomat; Museumsgarten mit Skulpturen (gemeinsam mit der Städtischen Galerie). Museumsshop im Landhaus.
Veranstaltungen & Vermietung
Räume mietbar
Private Feiern
Firmenveranstaltungen
Hochzeiten / Trauungen
Bis zu 150 Personen.
Festsaal (300 m², ca. 150 Personen), Säulenhalle und Treppenhaus für Stehempfänge (ca. 150 Personen), Museumscafé (bis 40 Personen) und Museumsgarten. Standesamtliche Trauungen im Festsaal (Raummiete 200 €, Termin über das Standesamt Dresden).
Für private Zwecke kostenlos erlaubt; kommerzielle Aufnahmen nur nach Anfrage
Hinweise
Audioguide und Kopfhörer kostenlos an der Kasse. Rucksäcke nicht in den Ausstellungen, Schließfächer vorhanden. Öffentliche Führungen zzgl. zum Eintritt; Gruppen und Schulklassen über den Besucherservice (+49 351 4887272, service@museen-dresden.de).