25. Oktober 2026 – 14. Februar 2027
Adolf Schinnerer – Neu gesehen
Gemälde, Radierungen und Druckgrafik des Malers Adolf Schinnerer mit Schwerpunkt auf seiner Tennenloher Zeit, viele Werke erstmals in Erlangen zu sehen.

Das Stadtmuseum im barocken Altstädter Rathaus erzählt die Geschichte Erlangens von der Vorzeit bis zur Universitäts- und Industriestadt.
25. Oktober 2026 – 14. Februar 2027
Gemälde, Radierungen und Druckgrafik des Malers Adolf Schinnerer mit Schwerpunkt auf seiner Tennenloher Zeit, viele Werke erstmals in Erlangen zu sehen.
Die Wurzeln des Museums reichen bis 1865 zurück, als ein Verein unter dem Namen Germanisches Museum handwerkliche Gegenstände zu sammeln begann. Auf Initiative des Erlanger Verkehrsvereins entstand daraus ein Heimatmuseum, das 1919 im Wasserturm an der Apfelstraße, dem früheren Karzer, eröffnete; 1923 kam ein Raum im ehemaligen Rathaus hinzu.
Seit 1964 trägt das Haus seinen heutigen Namen und hat seinen Sitz im Altstädter Rathaus am Martin-Luther-Platz, einem denkmalgeschützten Barockbau aus den Jahren um 1733 bis 1740. Eine umfassende Sanierung war 1993 abgeschlossen; seither ist das Museum barrierefrei zugänglich. Nach dem Auszug des Stadtarchivs 2011 und dem Erwerb benachbarter Gebäude wuchs der Komplex weiter.
Auf rund 1.000 Quadratmetern zeigt das Museum eine chronologische Dauerausstellung und wechselnde Sonderausstellungen. Der Rundgang führt von der Vorgeschichte über die Altstadt und die barocke Hugenotten-Neustadt bis zur Industrialisierung, zum Nationalsozialismus und in die Nachkriegszeit. Überregional bedeutend sind die Bestände zu den Gewerben der Hugenotten, etwa Strumpfwirkerei, Handschuhmacherei, Gerberei und Teppichweberei. Eine seit 2018 beschlossene Erweiterung zu einem Museumsquartier ist aus Haushaltsgründen vorerst zurückgestellt.
| Erwachsene | 6 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3,50 € |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. |
| Menschen mit Behinderung | –Begleitperson frei |
| Gruppen | –Lehrkräfte und Begleitpersonen von Schulgruppen frei; museumspädagogische Programme 3 € pro Schülerin bzw. Schüler. |
Freier Eintritt: Jeden Donnerstag 17–20 Uhr freier Eintritt.
Aktion „Freier Eintritt – in Erlangens Geschichte“ bis 25. Oktober 2026. Frei außerdem für Inhaber von ErlangenPass, Nürnberg-Pass, Fürth-Pass und Schwabach-Pass sowie Mitglieder von Museumsverbänden. Für wen der ermäßigte Preis gilt, nennt die Website nicht.
Eingangstür per Taster elektrisch zu öffnen; alle Ausstellungs- und Veranstaltungsräume stufenlos erreichbar; barrierefreie Toilette im Erdgeschoss. Kostenlose Leihrollstühle und mobile Sitze. Mobile FM-Anlage mit 20 Empfängern. Gebärdensprachdolmetschung auf Anfrage mit 14 Tagen Vorlauf. Detailangaben auf hürdenlos.de.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Museumspädagogische Touren und Mitmach-Werkstätten (z. B. Kochen in der historischen Museumsküche, Waschtag, Spielzeug um 1900) für Kitas, Schulklassen sowie Ferien- und Freizeitgruppen; Altstadt-Führung für Kinder ab 8 Jahren. Kindergeburtstage für bis zu 12 Kinder ab 6 Jahren (120 Minuten, 120 €; mit Kuchenfeier 150 Minuten, 135 €).
Martin-Luther-Platz
Bushaltestelle Martin-Luther-Platz (zahlreiche Linien) direkt vor dem Museumseingang; vom Hauptbahnhof Erlangen ca. 750 m zu Fuß.
Schließfächer mit 1-€-Pfand; kostenloses BayernWLAN.
Standesamtliche Trauungen im rollstuhlgerechten Brunnensaal (Buchung über den Traukalender der Stadt), Sektempfang im Innenhof möglich; außerdem Kindergeburtstage.
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren ohne Blitz und Stativ erlaubt. |
| Hinweise | Führungen 3,50 € zuzüglich Eintritt; Anmeldung unter 09131 86-2972. Ausstellungstexte auch auf Englisch (online). Essen und Trinken in den Ausstellungsräumen nicht gestattet. |
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