
Stadtmuseum Hofgeismar
Stadtmuseum am Petriplatz mit Hugenotten-, Waldenser- und jüdischer Geschichte, Keramik und Malerei Theodor Rocholls.
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Über das Museum
Das Stadtmuseum Hofgeismar wurde 1938 als „Städtische Sammlungen für Heimatkunde“ gegründet und ist das älteste Museum im Landkreis Kassel. Der Neuaufbau begann 1977/78; 1986 fand das Haus seinen heutigen Platz in einem Gebäudekomplex am Petriplatz, dessen Stall-, Scheunen- und Wohnhäuser zwischen etwa 1500 und 1820/40 entstanden. Die Ausstellungen sind in mehreren thematisch verschiedenen Abteilungen miteinander vernetzt.
Ein Schwerpunkt liegt auf der regionalen Keramikgeschichte, von der Ur- und Frühgeschichte über das Mittelalter bis zu den dörflichen Töpfereien; dazu gehört die umfangreiche Selbstdokumentation des Fuldataler Keramikers Rolf Weber. Eine Abteilung widmet sich den Hugenotten und Waldensern in Hessen-Kassel, eine weitere seit 1990 der jüdischen Kultur in Nordhessen. Außerdem erinnert das Museum an das Bad Hofgeismar bis 1866, an Zünfte und Vereine sowie an bedeutende Bürger wie den Bildhauer Wilhelm Hugues.
Das Haus ist Forschungsstätte für den Maler Theodor Rocholl (1854–1933), dessen rund 650 Originale in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden. Im Dachgeschoss liegt eine Abteilung zu heimischen Biotopen, im Keller die Geologie der Region. Für das Engagement um das Thema Minderheiten erhielt das Museum 1991 den Förderpreis des Hessischen Kulturpreises.
Highlights
- Ausstellung zur Geschichte der Hugenotten und Waldenser
- Abteilung zur jüdischen Kultur in Nordhessen
- Regionale Keramik und Nachlass des Keramikers Rolf Weber
- Rund 650 Werke des Malers Theodor Rocholl (in Wechselausstellungen)
- Kostenloser Audioguide über das eigene Smartphone
Dauerausstellungen
- Geschichte der Hugenotten und Waldenser – Anhand originaler Objekte zeigt die Ausstellung Verfolgung, Flucht und Ansiedlung der Glaubensflüchtlinge in Hessen-Kassel, mit einer seltenen Sammlung französisch-reformierter Bibeln.
- Jüdische Kultur in Nordhessen – Die Abteilung stellt jüdische Gemeinden um Kassel, ihr religiöses Leben und ihre Verfolgung dar; Bibliothek und Archiv sind integriert.
- Keramik der Region und Rolf Weber – Die Töpferei im Reinhardswald und die Selbstdokumentation des Keramikers Rolf Weber sind die materialreichsten Sammlungen des Hauses.
- Gegründet
- 1938
- Träger
- Stadt Hofgeismar
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Öffentliche Führungen finden zu festen Terminen ebenfalls ohne Eintritt statt.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Nur das Erdgeschoss von Haus I ist barrierefrei zugänglich; die Räume dort werden auch für Sonderausstellungen genutzt.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Das Museum liegt am Petriplatz 2 in der Altstadt von Hofgeismar.
Route planenService & Gastronomie
- WLAN
Kostenloses WLAN in allen Ausstellungsräumen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Der Audioguide mit 23 Stationen wird über den Browser des eigenen Smartphones abgespielt (Internetverbindung per WLAN, Kopfhörer gegen kleine Spende am Empfang). Es gibt öffentliche Museumsführungen zu wechselnden Themen sowie ein Programm der Abteilung für jüdische Geschichte für Schüler ab der 5. Klasse. |


