Stadtmuseum Schwedt/Oder
Stadtgeschichtliches Museum in einem denkmalgeschützten Bürgerhaus mit Dauerausstellung von der Steinzeit über die Markgrafenzeit bis zur Tabakstadt.
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Über das Museum
Das Stadtmuseum Schwedt/Oder erzählt die Geschichte der Stadt und ihres Umlands. Ein stadtgeschichtliches Museum eröffnete bereits ab 1930 in der früheren Barockresidenz der Schwedter Markgrafen. Seit 1997 hat es seinen Sitz in einem denkmalgeschützten Haus, das 1860 als Wohn- und Geschäftshaus des Malermeisters Rudolph erbaut wurde. Rudolph gestaltete die Decken zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Girlanden, Ranken und Blumen. Nachdem die Familie das Geschäft 1959 aufgegeben hatte, nutzten Werbefirmen das Gebäude als Werkstatt und Lager.
Die Dauerausstellung im Erdgeschoss umfasst vier Räume. Sie beginnt mit den ältesten Bodenfunden und dem „Schwedter Hocker“, einer Bestattung aus der Jungsteinzeit, zeigt Funde aus Bronze- und Eisenzeit sowie den Taschengott aus der Slawenzeit und reicht bis zur Frühen Neuzeit. Ein weiterer Raum widmet sich der „Goldenen Zeit“ der Stadt unter den Markgrafen, einer Nebenlinie der Hohenzollern, die von 1690 bis 1788 im Schwedter Schloss residierte. Zum Abschluss geht es um die Hugenotten, die Tabakverarbeitung, die Fischerei und andere Handwerke sowie ein erhaltenes Esszimmer um 1900.
Wechselnde Sonderausstellungen werden im Obergeschoss gezeigt, das per Fahrstuhl erreichbar ist. Das Museum bietet außerdem museumspädagogische Projekte, Vorträge, Erzählcafés und Ferienaktionen an und gehört zu den Städtischen Museen Schwedt/Oder.
Highlights
- „Schwedter Hocker“ – jungsteinzeitliche Bestattung in moderner Inszenierung
- Taschengott aus der Slawenzeit und Urkunde von 1265
- Markgrafenzeit 1690–1788 als „Goldenes Zeitalter“ der Stadt
- Hugenotten, Tabakanbau und Fischereihandwerk
- Erhaltenes Esszimmer um 1900
- Museum in einem denkmalgeschützten Bürgerhaus von 1860
Dauerausstellungen
- Urgeschichte bis Frühe Neuzeit – Von der Steinzeit über Slawenzeit und Mittelalter bis zum Dreißigjährigen Krieg, mit dem „Schwedter Hocker“ und dem Taschengott.
- Die Schwedter Markgrafen – Das „Goldene Zeitalter“ der Stadt unter den Markgrafen von Brandenburg-Schwedt zwischen 1690 und 1788.
- Tabak, Fischerei und anderes Handwerk – Hugenotten, Tabakverarbeitung und Fischereihandwerk als Wirtschaftsmotoren der Stadt, dazu ein Esszimmer um 1900.
- Gegründet
- 1930
- Träger
- Stadt Schwedt/Oder (Städtische Museen)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 2 €Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende und Schwerbehinderte (ab 50 %) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung genannt. |
| Menschen mit Behinderung | 2 €Begleitperson frei · Ermäßigt für Schwerbehinderte ab 50 %; anerkannte Begleitpersonen frei. |
| Studierende & Azubis | 2 €Ermäßigt für Studierende und Auszubildende. |
| Gruppen | –Führung durch die Ausstellung 5 € pro Person ab 8 Personen; bis 7 Personen 5 € pro Person zuzüglich 15 € pauschal. |
| Kombikarte Städtische Museen Schwedt/Oder (7 aufeinanderfolgende Tage) | 8 € |
| Jahreskarte | 30 € |
Freier Eintritt außerdem für Reiseleiter:innen, Betreuer:innen und Erzieher:innen als Begleitung, Gruppen im Schulunterricht, Mitglieder von ICOM und Deutschem Museumsbund, Presse sowie Empfänger:innen von Transferleistungen (Bürgergeld, Grundsicherung, Asylbewerberleistungen). Konzerte und Musikveranstaltungen 20 €, Veranstaltungen und Vorträge 5 € pro Person.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum bezeichnet sich als barrierefrei; die Räume der Sonderausstellungen im Obergeschoss sind per Fahrstuhl erreichbar. Es gibt einen ausgewiesenen Behindertenparkplatz. Führungen für Gäste mit geistiger Behinderung oder Lernschwierigkeiten werden nach Anmeldung angeboten.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Museumspädagogische Projekte für Schulklassen und Kitas sowie Ferienaktionen; Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden.
- Behindertenparkplatz
Das Jüdische Museum mit Ritualbad liegt in der Nähe.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop mit eigenen Publikationen, Museums- und Jahresblättern, Karten und Reprints.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führungen zu festen Terminen (Programm im Kalender des Museums) sowie Führungen auf Voranmeldung. Museumspädagogische Projekte u. a. „Entdecke das Stadtmuseum“, Steinzeitwerkstatt, „Alte Berufe“ und „Schreiben wie früher“. |



