
Stadtmuseum „Alte Burg“ Wittenberge
Stadtgeschichte Wittenberges vom Ackerbürgerstädtchen zur Industriestadt der Singer- und Veritas-Nähmaschinen im ältesten Wohnhaus der Stadt.
Über das Museum
Das Museum hat seinen Sitz in der „Alten Burg“, einem Fachwerkbau, den Adam Gans zu Putlitz 1669 als „Weißes Schloss“ für seine Familie außerhalb der damaligen Stadt errichten ließ. Weil es abseits lag, überstand das Haus 1757 den großen Stadtbrand und zählt neben dem Steintor zu den ältesten erhaltenen Bauten Wittenberges. Später wechselte es mehrfach den Besitzer, diente als Gärtnerei, ab 1907 als städtische Töchterschule, in der NS-Zeit als BDM-Heim, nach 1945 als Flüchtlingsunterkunft und ab 1951 als Altenheim.
1971 zog ein Arbeiter- und Industriemuseum in die „Alte Burg“ ein. Nach der Wiedervereinigung und einer grundlegenden Sanierung des Gebäudes wurde daraus das Stadtmuseum Wittenberge, das heute vom städtischen Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb getragen wird.
Auf zwei Etagen zeichnet die Dauerausstellung den Weg vom Ackerbürgerstädtchen zur Industriestadt nach, geprägt vor allem durch die Nähmaschinenwerke von Singer und später Veritas sowie den Umbruch vom Krieg in die DDR. Großdioramen veranschaulichen die Stadtgeschichte. Die Sammlung umfasst vor allem Fotos, Alltagsgegenstände und Textilien aus Industrie- und DDR-Zeit sowie einen umfangreichen Bestand an Nähmaschinen und Werksdokumenten. Ergänzende Ausstellungen gibt es im Steintor und im Uhrenturm.
Highlights
- Fachwerkbau von 1669 – ältestes Wohnhaus der Stadt
- Sammlung zu den Singer- und Veritas-Nähmaschinenwerken
- Großdioramen zur Stadtgeschichte
- Kostenloser Audioguide zur Industriekultur
- Außenstellen im Steintor und im Uhrenturm
Dauerausstellungen
- Vom Ackerbürgerstädtchen zur Industriestadt – Stadtgeschichte auf zwei Etagen mit Großdioramen, Schwerpunkt auf den Nähmaschinenwerken Singer und Veritas und dem Leben in der DDR.
- Ausstellung im Steintor – Der über 700 Jahre alte Torturm ergänzt das Museum mit Ausstellungen zur Ortsgeschichte; im Museumseintritt enthalten.
- Ausstellung im Uhrenturm – Außenstelle des Stadtmuseums mit eigener Ausstellung; eigenes Ticket oder Kombikarte mit dem Museum.
- Gegründet
- 1971
- Träger
- Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb Wittenberge (Eigenbetrieb der Stadt Wittenberge)
- Leitung
- Marcel Steller
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3,50 €Kinder ab 6 Jahren, Schüler, Studierende, Auszubildende, Sozialpassinhaber, Schwerbehinderte (ab GdB 50) und deren Begleitperson (Merkzeichen B) |
| Kinder & Jugendliche | 3,50 €bis 5 Jahre frei · Kinder bis 5 Jahre frei, ab 6 Jahren ermäßigt. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 3,50 €Ab GdB 50; Begleitperson mit Merkzeichen B zahlt ebenfalls den ermäßigten Preis. |
| Studierende & Azubis | 3,50 € |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 4,50 € p. P.0,50 € Rabatt pro Person (nicht bei Führungen) |
| Kombikarte Museum und Uhrenturm | 8 €Ermäßigt 5,50 € |
| Uhrenturm (einzeln) | 5 €Ermäßigt 3,50 € |
Der Eintritt ins Museum schließt das Steintor ein.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Vollständig barrierefrei, Obergeschoss per Aufzug. Behindertenparkplatz auf dem Hof. Unterstützung für schwerhörige und blinde Gäste auf Anfrage.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Kindergeburtstage: nicht vorhanden
Taschenlampenführung für Groß und Klein durch das dunkle Museum; museumspädagogische Projekte für Schulklassen und Horte. Kindergeburtstage werden derzeit aus Kapazitätsgründen nicht angeboten.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
ZOB Wittenberge · 5 Min. zu Fuß
Vom Bahnhof Wittenberge etwa 20 Minuten zu Fuß über die Bahnstraße (Leihfahrräder am Bahnhof); vom ZOB etwa 5 Minuten über die Turmstraße.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden · 20 m zum Eingang
Besucherparkplätze etwa 20 m vom Eingang, Behindertenparkplatz auf dem Hof.
- Behindertenparkplatz
Von der Elbe sind es etwa 5 Minuten zu Fuß über die Burgstraße.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
- WLAN
Kleines Café mit Plätzen drinnen und draußen sowie Bücherecke; Shop mit Andenken, Literatur und touristischen Auskünften. Werkzeugkasten und E-Bike-Lademöglichkeit für Radfahrer. Gruppen ab 8 Personen bitte im Café anmelden.
Veranstaltungen & Vermietung
Das Museum vermietet nach unseren Informationen keine Räume für externe Veranstaltungen.
Das Torwächterhaus am Steintor (Küche, Bestuhlung für etwa 30 Personen, Garten) wird derzeit aus Kapazitätsgründen nicht vermietet.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren für private Zwecke kostenlos erlaubt. |
| Hinweise | Führungen ab 6 Personen (Museum oder Uhrenturm ca. 60 Minuten, 6 € p. P. zzgl. Eintritt; mit Steintor bzw. Gelände ca. 90 Minuten, 9 €) bitte vorab per E-Mail oder Telefon buchen. Gruppen können ohne Anmeldung kommen. Kostenloser Audioguide zur Industriekultur. |



