Im Mittelpunkt steht Malte Sartorius, geprägt von seinem Lehrer Karl Rössing; seine Arbeiten werden zusammen mit Werken von Horst Antes, Gerd Winner, Emil Cimiotti und anderen in den Streit der 1950er-Jahre zwischen gegenständlicher und abstrakter Kunst eingeordnet.
Jahresausstellung mit Werken, die seit 2009 für die Sammlung der Städtischen Galerie erworben wurden; Themen sind Identität, Gesellschaft, Erinnerung, Natur, Sprache und Wahrnehmung.
Über das Museum
Die Städtische Galerie Wolfsburg ging aus dem Wunsch hervor, in der jungen Industriestadt eine eigene städtische Kunstsammlung aufzubauen. Erste Ankäufe fallen in die Aufbauzeit der 1950er Jahre; Anfang der 1960er beschloss der Stadtrat, systematisch Gegenwartskunst zu sammeln und dauerhaft zu zeigen. Das Sammlungskonzept von 1961 gilt bis heute als Leitlinie.
Untergebracht ist die Galerie im Schloss Wolfsburg, das die Stadt 1961 vom Land Niedersachsen erwarb. Am 20. Oktober 1974 wurde sie in zwei Etagen des Ostflügels eröffnet. 1990 kam der sanierte Südflügel hinzu, zum Schlossjubiläum 2002 wurden zwei weitere Etagen im Westflügel hergerichtet. Dort wird der Sammlungsbestand heute in wechselnden Zusammenstellungen als Dauerpräsentation gezeigt.
Die Sammlung konzentriert sich auf Kunst aus dem deutschsprachigen Raum nach 1945; bei Grafik, Multiples, Fotografie und Video wird auch international gesammelt. Zum Haus gehören außerdem eine Fachbibliothek zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und eine Druckwerkstatt für Künstlerinnen und Künstler. Alle drei Jahre vergibt die Galerie den Kunstpreis „Junge Stadt sieht Junge Kunst“.
Highlights
Sammlung zeitgenössischer Kunst seit 1945 in wechselnden Präsentationen
Ausstellungsräume im historischen Schloss Wolfsburg
Druckwerkstatt für Künstlerinnen und Künstler
Fachbibliothek zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts
Kunstpreis „Junge Stadt sieht Junge Kunst“ im Dreijahresrhythmus
Dauerausstellung
Sammlungspräsentation im Westflügel – Ausschnitte aus der städtischen Sammlung zeitgenössischer Kunst, die in wechselnden Zusammenstellungen und unter jeweils neuen Fragestellungen gezeigt werden.
Gegründet
1974
Träger
Stadt Wolfsburg
Leitung
Marcus Körber
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
3,50 €
Ermäßigt
2,50 €Jugendliche, Schüler über 18, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Menschen mit Behinderung (ab 80 % GdB), Inhaber des Sozialausweises und Arbeitslose (jeweils mit Nachweis)
Die Tagestickets gelten auch für das Stadtmuseum Wolfsburg und das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum. Der Eintritt in das Burgmuseum Burg Neuhaus ist frei.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Alle Schauräume sind seit 2002 barrierefrei zugänglich.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 5 Jahre frei
Familienticket
8 € · 2 Erwachsene mit bis zu 4 Kindern
Familienführungen & Workshops
Kindergeburtstage
Vermittlungsprogramm für alle Altersgruppen mit Workshops und pädagogischen Programmen, gelegentliche Familiensonntage mit Mitmachangeboten; Kindergeburtstage sind möglich.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Schloss
Stadtbuslinien 201, 202 und 213 ab ZOB sowie Regionalbuslinien 160, 170 und 380 ab Hauptbahnhof bis Haltestelle Schloss.
Von der Haltestelle 5–10 Minuten zu Fuß. Vom Hauptbahnhof zu Fuß über die Stadtbrücke in ca. 20–25 Minuten. Mit dem Auto über die A 39 (Ausfahrt Wolfsburg), dann der Beschilderung „Wolfsburg Nord“ und „Schloss“ folgen.
Espressobar im Haus; weitere Gastronomie in den Schlossremisen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
Führungen
ja · Dauer ca. 60 Min.
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Öffentliche Führungen zum regulären Eintritt; Gruppenführungen (ca. 1 Stunde) auf Anfrage gegen Gebühr zuzüglich Eintritt (bis 20 Personen 55 €, 21–40 Personen 100 €, 41–70 Personen 150 €). Für Bildungsträger der Region sind Führungen frei.