
Städtisches Museum Kalkar
Stadtmuseum in zwei gotischen Treppengiebelhäusern am Rathaus Kalkar mit Stadtgeschichte, rheinischer Malerei und Wechselausstellungen.
Über das Museum
Die Stadt Kalkar erwarb 1958 ein um 1500 errichtetes Treppengiebelhaus in Backsteingotik, das zuvor als Wohn- und Geschäftshaus gedient hatte. Nach einer umfassenden Sanierung der Fassade und der Wiederherstellung der alten Raumaufteilung mit einer über zwei Geschosse reichenden Eingangshalle wurde das Haus 1966 als Städtisches Museum eröffnet.
Den Grundstock der Kunstsammlung legte der Kunsthistoriker Jakob Heinrich Schmidt, der lange an der Düsseldorfer Kunstakademie lehrte und seinen Ruhestand in Kalkar verbrachte. Über seine Kontakte kamen zahlreiche Werke von Malern der Düsseldorfer Schule und des rheinischen Expressionismus in den Bestand, darunter Arbeiten von Heinrich Nauen, Gerhard Janssen, Max Clarenbach, Hermann Teuber und Franz Radziwill.
Ein in den 1970er-Jahren eingefügter Zwischenbau mit Räumen für Wechselausstellungen verbindet das Museum mit dem benachbarten ältesten Bürgerhaus der Stadt von 1430, in dem das historisch bedeutende Stadtarchiv untergebracht ist. Neben stadtgeschichtlichen Stücken wie dem Gerichtsbild und der alten Stadtwaage besitzt das Haus eine große Sammlung von Medaillen, Plaketten und Eisengüssen des Düsseldorfer Bildhauers Heinrich Moshage. Jedes Jahr zeigt das Museum mehrere Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die vom Verein der Freunde Kalkars und vom Niederrheinischen Kunstverein organisiert werden.
Highlights
- Gotisches Treppengiebelhaus um 1500 direkt am Rathaus
- Gemälde der Düsseldorfer Schule und rheinischer Expressionisten
- Gerichtsbild und historische Stadtwaage
- Sammlung von Medaillen und Plaketten von Heinrich Moshage
- Jährlich mehrere Ausstellungen zeitgenössischer Kunst
- Eintritt frei
Dauerausstellungen
- Stadtgeschichte Kalkar – Dokumente und Objekte zur Geschichte der Stadt, darunter das große Gerichtsbild und die alte Stadtwaage.
- Gemäldesammlung und Werke von Heinrich Moshage – Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Künstlern der Düsseldorfer Schule und des rheinischen Expressionismus mit Bezug zu Kalkar sowie Medaillen und Eisengüsse des Bildhauers Heinrich Moshage.
- Gegründet
- 1966
- Träger
- Stadt Kalkar
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
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Anreise & Parken
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Service & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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Besuch planen
| Hinweise | Für die Sammlung gibt es einen Video-Rundgang auf der Website der Stadt. Zu den Wechselausstellungen finden Eröffnungen, Künstlergespräche und Führungen statt. |
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