
Steffenshammer
Denkmalgeschützter Schmiedekotten von 1746 im Gelpetal mit funktionstüchtigem Wasserhammer; Besuch bei Führungen und Veranstaltungen.
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Über das Museum
Der Steffenshammer im Remscheider Gelpetal wurde 1746 anstelle eines älteren Vorgängers errichtet. Hier entstanden Werkzeuge und Kleineisenwaren sowie Raffinierstahl, ein hochwertiger Werkzeugstahl seiner Zeit. Seit 1825 gehörte der Kotten der Familie Steffens, die ihn bis 1928 betrieb; danach wurde er noch bis 1958 für gelegentliche Arbeiten genutzt.
Anschließend übernahm die Stadt Remscheid den Hammer, der als Außenstelle des Deutschen Werkzeugmuseums zu Schauzwecken diente. 2009 erwarb ihn der Förderverein „Steffenshammer e. V.“ für historische Schmiedetechnik, um ihn für die Öffentlichkeit zu erhalten. Der Verein wird von Privatleuten, Unternehmen und der Stadt unterstützt.
Das Gelpe-Wasser wird in einem Teich angestaut und treibt ein oberschlächtiges Wasserrad an, das einen hölzernen Schwanzhammer bewegt; ein kleineres Rad speist den Blasebalg der Esse. Als letzter funktionstüchtiger Wasserhammer des Bergischen Landes hat er noch die ursprüngliche Bauart des 18. Jahrhunderts. Ergänzt wird die Anlage durch elektrisch betriebene Maschinen aus der Zeit um 1890 bis 1930 (Schleifstein, Federhammer, Fallhammer) und die „Kiepe“, ein Fachwerk-Kleinschmiedehaus, das als Ausstellungsraum dient.
Highlights
- Letzter funktionstüchtiger Wasserhammer des Bergischen Landes
- Oberschlächtiges Wasserrad mit hölzernem Schwanzhammer von 1746
- Historische Maschinen: Schleifstein, Federhammer und Fallhammer
- „Kiepe“ als Fachwerk-Ausstellungsraum
- Schmiedevorführungen und Veranstaltungen wie „Anschmieden“ und Hammerfeste
- Träger
- Steffenshammer e. V. (Förderverein für historische Schmiedetechnik)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Kinder & Jugendliche | –Führungen für Kindergärten und Schulklassen sind kostenfrei. |
|---|---|
| Gruppen | 2,50 € p. P.Erwachsene zahlen 2,50 € pro Person, jedoch nur bei Gruppenführungen mit einem Gesamtwert von mindestens 25 €. |
Kein regulärer Einzeleintritt; Besuch im Rahmen von Führungen und Veranstaltungen.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Hammeranlage und Außengelände sind nur bedingt behindertengerecht zugänglich, die Toilette ist mit dem Rollstuhl befahrbar. Vor dem Besuch wird Kontaktaufnahme empfohlen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Führungen für Kindergärten und Schulklassen sind kostenlos; bei Vorführungen kann man auch selbst den Hammer schwingen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Remscheid-Gerstau
Mit dem Bus der Linie 615 bis Haltestelle Remscheid-Gerstau, aus Remscheid und aus Wuppertal.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Direkt am Hammer gibt es keine ausreichenden Parkplätze; geparkt wird auf der gegenüberliegenden Seite der L 216 (Morsbachtalstraße). Bei großen Veranstaltungen gelten Hinweise in den Ankündigungen.
Der Hammer liegt im Ortsteil Clemenshammer am Bach Gelpe; hier beginnt und endet der Industrie-Geschichtspfad Historisches Gelpetal. Nimmt das Navi „Clemenshammer 3“ nicht an, hilft „Clemenshammer 48“.
Route planenService & Gastronomie
Bei Veranstaltungen gibt es Gegrilltes und Bergische Waffeln.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Geführte Rundgänge mit laufenden Maschinen für Gruppen, Kindergärten und Schulklassen; Anmeldung über das Kontaktformular (Ansprechpartner Führungen). Schmiedevorführungen für Groß und Klein. |





