
Sternwarte Bochum
Bildungszentrum für Raumfahrt und Umweltforschung mit Ausstellung im 40 m hohen Radom, Radioteleskop und Himmelsbeobachtung in Bochum-Sundern.
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Über das Museum
Die Sternwarte Bochum geht auf Heinz Kaminski zurück, der sie 1946 als Volkssternwarte im Zuge des Neuaufbaus der Bochumer Volkshochschule gründete. Bekannt wurde sie am 5. Oktober 1957, als hier als erster Station der westlichen Welt die Signale des sowjetischen Satelliten Sputnik 1 empfangen und bestätigt wurden. Auch Juri Gagarins ersten bemannten Raumflug 1961 verfolgte man von Bochum aus per Funk; im selben Jahr entstand mit öffentlichen Mitteln das Institut für Satelliten- und Weltraumforschung.
1967 nahm das Radom den Betrieb auf, eine 40 Meter hohe Tragluftkuppel, die als Wetterschutz für eine 20-Meter-Parabolantenne dient. Die Anlage begleitete von 1968 bis 1971 die Apollo-Missionen, darunter die Mondlandung 1969, und empfängt bis heute Daten der NASA-Sonnensonden STEREO. 1982 zog sich die Volkshochschule als Trägerin zurück; seither führt das Institut für Umwelt- und Zukunftsforschung (IUZ) die Einrichtung, getragen von einem gemeinnützigen Verein.
Heute ist die Sternwarte ein Bildungszentrum für Weltraum- und Umweltforschung. Im Radom zeigt die Ausstellung „Die Erde im Visier“ mit großformatigen Satellitenbildern, Exponaten, Kurzfilmen und interaktiven Stationen, wie sich die Erdbeobachtung aus dem All seit 1957 entwickelt hat. Im Winterhalbjahr gibt es Beobachtungsabende an optischen Teleskopen, dazu Workshops, Seminare und Veranstaltungen; seit 2018 ist die Sternwarte Gründungsmitglied des ESA-Weltraumbildungsbüros ESERO Germany.
Highlights
- Ausstellung „Die Erde im Visier“ im 40 m hohen Radom
- 20-Meter-Radioteleskop, das bis heute Raumsondendaten empfängt
- Sternbeobachtung an Teleskopen im Winterhalbjahr (mittwochs)
- Interaktive Stationen und Kurzfilme zur Erdbeobachtung
- Workshops, Seminare und Mitmach-Veranstaltungen
Dauerausstellung
- Die Erde im Visier – Großformatige Satellitenbilder, Exponate, Kurzfilme und interaktive Stationen zeigen, wie sich die Erforschung der Erde mit Raumfahrttechnik seit 1957 entwickelt hat.
- Gegründet
- 1946
- Träger
- Trägerverein des Instituts für Umwelt- und Zukunftsforschung e. V.
- Leitung
- Thilo Elsner
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Gruppen (ab 10 Pers.) | –Gruppen und Schulklassen ab 10 Personen können Bildungsveranstaltungen zu Thema, Termin und Umfang nach Absprache buchen (Telefon 0234 57989-0). |
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Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Die Ausstellung richtet sich ausdrücklich auch an Familien; der Veranstaltungskalender enthält Kinder- und Familienformate wie Mitmach-Labor, Figurentheater und Familiennachmittage.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Sternwarte
Ab Bochum Hbf mit der Buslinie 353 (Bo-Sundern) bis Haltestelle Sternwarte.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze in der Obernbaakstraße bei der Sternwarte.
Navigationsadresse: Obernbaakstraße 2 (Institutsgebäude) bzw. Obernbaakstraße 6 (Radom), 44797 Bochum. Die Postanschrift Blankensteiner Straße 200 a ist nicht die Besucheradresse.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Angebote für Schulen | ja |
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| Hinweise | Einzelbesucher, Familien und Kleingruppen besuchen die Ausstellung innerhalb der Öffnungszeiten; ein begleitendes Bildungsangebot wird empfohlen. Anmeldepflichtig sind Workshops und Seminare sowie Gruppenveranstaltungen. |





