technikum29
Privates Computermuseum in Kelkheim mit funktionsfähigen Rechnern, Lochkartenmaschinen und Fernschreibern aus den 1920er- bis 1980er-Jahren.
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Über das Museum
Das technikum29 gründete der Physiklehrer Heribert Müller im November 2005 in einer ehemaligen Sparkassenfiliale in Kelkheim-Hornau. Die „29“ im Namen stammt von der Hausnummer am Flachsland, „Technikum“ bezeichnete einst eine Ingenieurschule. Müller starb im April 2018; danach übernahm ein ehrenamtlicher Kreis den Betrieb, und 2019 wurden Pläne für einen gemeinnützigen Verein diskutiert, um das Museum zu erhalten.
Die Sammlung konzentriert sich auf die Zeit zwischen den 1920er- und den 1980er-Jahren, vom mechanischen Rechnen über Lochkarten-EDV bis zu Rechnern mit integrierten Schaltkreisen. Auf rund 250 Quadratmetern stehen unter anderem mehrere Univac-Rechenzentren, ein Park an Lochkartengeräten, Fernschreiber, frühe Faxgeräte sowie Radios und Fernseher. Der Anspruch des Hauses ist, jedes Gerät betriebsbereit zu zeigen; statt Schautafeln gibt es Vorführungen durch Fachkundige.
Geräte dürfen angefasst und benutzt werden, Absperrungen gibt es nicht. 2024 bezog das Museum zusätzlich ein Zentraldepot im Stadtkern von Kelkheim; im November 2025 feierte es sein 20-jähriges Bestehen.
Highlights
- Betriebsbereite Univac-Rechenzentren
- Lochkartengeräte als kompletter Maschinenpark
- Mechanische Rechenmaschinen, Fernschreiber und frühe Faxgeräte
- Radios und Fernseher der Rechner-Ära
- Führungen mit Vorführung der Geräte durch Fachkundige
Dauerausstellungen
- Computergeschichte der 1920er- bis 1980er-Jahre – Mechanische Rechenmaschinen, Lochkarten-EDV, Großrechner und Rechner mit integrierten Schaltkreisen werden betriebsbereit vorgeführt.
- Lochkarten-Gerätepark – Schrankgroße Maschinen für jeden einzelnen Verarbeitungsschritt der Lochkarten-EDV, die sich auch aufklappen lassen.
- Kommunikationstechnik – Rundfunk, Fernsehen, Fernschreiber und frühe Faxgeräte aus der Zeit der Rechner-Entwicklung.
- Gegründet
- 2005
- Träger
- Privates Museum, ehrenamtlich betrieben
- Leitung
- Dr. Roland Langfeld und Dr. Sven Köppel (kommissarische Leitung)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei, Spenden für den Unterhalt des Museums sind willkommen.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
- Mitmach- & Anfassstationen
Geräte dürfen angefasst und bedient werden.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Kelkheim-Hornau · 5 Min. zu Fuß
RMV-Linie RB12 ab Frankfurt Hauptbahnhof ohne Umstieg (etwa 40 Minuten) bis Kelkheim-Hornau.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Eigene Parkplätze in ausreichender Zahl.
Das Museum liegt am Flachsland 29; über A66 und B8 sind es etwa 20 Autominuten von der Frankfurter Innenstadt und vom Flughafen.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 2 Std. |
|---|---|
| Hinweise | Führungen dauern etwa 2 bis 2,5 Stunden, bei Interesse auch länger: Nach einer Einführung zur Museumsgeschichte werden typische Geräte der frühen Computerära vorgeführt, etwa Lochkartengeräte, Fernschreiber, frühe Faxgeräte, Rechenmaschinen und Computer der 1950er- bis 1970er-Jahre. Es gibt keine Infotafeln. Treffpunkt ist etwa eine halbe Stunde vor Beginn am Eingang an der rechten Gebäudeseite (durch das Gittertor, Klingel links der Glastür); pünktliches Erscheinen ist wichtig. |



