Uruk-Warka-Sammlung Heidelberg
Universitätssammlung mit Funden aus der mesopotamischen Stadt Uruk, darunter rund 3.000 Keilschrifttexte – regulärer Besuch ab Oktober 2026.
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Über das Museum
Die Uruk-Warka-Sammlung ist eine Dauerleihgabe des Deutschen Archäologischen Instituts an die Universität Heidelberg. Ihre Objekte stammen aus den Ausgrabungen, die das Institut in den 1950er- und 1960er-Jahren in Uruk, dem heutigen Warka im Südirak, durchführte. Weil die Funde aus politischen Gründen nicht an das Pergamonmuseum im damaligen Ostberlin gingen, gelangten sie über den Heidelberger Assyriologen Adam Falkenstein, der an den Grabungen beteiligt war, in die Stadt am Neckar.
Zwischen 1995 und 2013 war ein Teil der Bestände als Dauerausstellung in den Räumen des Seminars für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients zu sehen. Danach wurde die Sammlung an ihren neuen Standort in der Marstallstraße 6 verlegt, wo sie nach umfangreichen Bauarbeiten und einer neuen Konzeption wieder für Besucher geöffnet werden soll.
Zum Bestand gehören rund 3.400 Tontafeln und Fragmente mit Keilschrift sowie etwa 3.600 Kleinfunde wie Mosaikeinlagen und Schmuck, dazu Skulpturen, Bauschmuck, Keramik und Siegel. Sie spiegeln mehr als sechs Jahrtausende Stadtgeschichte von der Kupfersteinzeit bis in die Sasanidenzeit. Besonders bedeutend ist eine Gruppe von Objekten, die die Vor- und Frühgeschichte der ältesten Schrift der Menschheit dokumentiert. Organisatorisch gehört die Sammlung zum Heidelberg Zentrum Kulturelles Erbe.
Highlights
- Über 7.000 Funde aus der Metropole Uruk (Warka)
- Rund 3.000 Keilschriftdokumente zur Schriftgeschichte des Alten Orients
- Objekte zur Vor- und Frühgeschichte der ältesten Schrift der Menschheit
- Zeugnisse der frühen Tempelarchitektur des 4. Jahrtausends v. Chr.
- Eine der größten Sammlungen mesopotamischer Artefakte in Deutschland
Dauerausstellung
- Uruk-Warka-Sammlung – Originalfunde aus Uruk – von Skulpturen und Keramik über Siegel und Schmuck bis zu Keilschrifttafeln – erzählen die Geschichte einer der ältesten Städte der Welt.
- Gegründet
- 1950
- Träger
- Universität Heidelberg (Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Assyriologie); Dauerleihgabe des Deutschen Archäologischen Instituts
- Leitung
- Kristina Sieckmeyer (Kuratorin)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Erwachsene | frei |
|---|
Der Eintritt ist laut Sammlungsportal heiCOLLECTIONS frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Marstallstraße
Bus bis Universitätsplatz, Marstallstraße oder Peterskirche.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Triplex-Tiefgarage (Sandgasse) und Parkhaus Engelblock (Untere Neckarstraße 44).
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen sowie auf Lehrveranstaltungen, Exkursionen und Studierendengruppen abgestimmte Programme auf Anfrage; für Schulen gibt es Projekttage unter dem Titel „Uruk macht Schule!“. |
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