Rund 90 Arbeiten von mehr als 60 Künstler:innen aus drei Jahrhunderten zum Wald als Bildmotiv – von historischen Gemälden, Zeichnungen und Fotografien bis zu Gegenwartskunst über das Verhältnis von Mensch und Natur.
Über das Museum
Die Villa an der Berliner Straße entstand 1843 bis 1845, als Ludwig Persius im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. ein älteres Wohnhaus für Kurd Wolfgang von Schöning, den Hofmarschall des Prinzen Carl von Preußen, im Stil einer italienischen Villa umgestaltete. Der Bau war Teil der Verschönerung der Potsdamer Landschaft rund um die Glienicker Brücke. Später gehörte das Haus unter anderem dem Bankier Hermann Wallich und seinem Sohn Paul.
Im 20. Jahrhundert spiegelte die Villa die wechselvolle Geschichte des Ortes: In der NS-Zeit waren hier Dienststellen untergebracht, nach 1945 zunächst ein sowjetisches Lazarett, dann ein Kinderheim. Nach dem Mauerbau 1961 lag das Haus unmittelbar im Grenzgebiet an der Glienicker Brücke, auf der später Agenten zwischen Ost und West ausgetauscht wurden; das Kinderheim bestand bis 1994.
2007 erwarben Mathias Döpfner und der Bankier Leonhard H. Fischer das verfallene Gebäude und ließen es sanieren. Am 8. November 2009, zum 20. Jahrestag des Mauerfalls, wurde es als privat finanziertes Ausstellungshaus eröffnet. Seither zeigt die Villa wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer und historischer Kunst; Führungen erläutern die Geschichte des Hauses und der Glienicker Brücke. Das Anwesen gehört zum UNESCO-Welterbe Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin.
Highlights
Villa von Ludwig Persius (1843–1845) im italienischen Stil
Lage direkt an der Glienicker Brücke, früher im DDR-Grenzgebiet
Wechselnde Kunstausstellungen mit internationalen Positionen
Führungen zur Geschichte der Villa
Café Pedales mit Bio- und Regionalprodukten
Gegründet
2009
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
8 €
Ermäßigt
5 €Studierende, Auszubildende, Menschen mit Schwerbehindertenausweis
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Unter 18 Jahren frei.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen.
Menschen mit Behinderung
5 €Begleitpersonen von Assistenzhundeführer:innen frei.
Studierende & Azubis
5 €
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18, Mitglieder von KulTür und Bürgergeld-Empfänger:innen.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Das Ausstellungshaus ist aus Denkmalschutzgründen nicht barrierefrei; das Café ist barrierefrei zugänglich. Assistenzhunde angeleint willkommen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Glienicker Brücke
Tram 93 bis Glienicker Brücke; von Berlin mit RE1 oder S7 bis Wannsee, weiter mit Bus 316 bis Glienicker Brücke.
Mit dem Auto über die A 115 (Abfahrt Wannsee bzw. Dreieck Potsdam-Babelsberg) bis zur Glienicker Brücke.
Führungen zur Geschichte der Villa (30–45 Minuten) und Kuratorinnenführungen; Führungen zur Villa Schlieffen monatlich am Wochenende und nach Absprache. Informationen über info@villa-schoeningen.de.