Webermuseum Kloster Zinna
Museum im Alten Zollhaus der friderizianischen Weberkolonie mit Handwebstühlen und Ortsgeschichte; derzeit nicht zu besichtigen.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Haus an der Berliner Straße ließ 1776 der Berliner Kaufmann Jacob Friedrich Heyl als Manufaktur für Weber einrichten; es diente außerdem als Zollhaus. Später war es unter anderem Schule, in der DDR-Zeit Kindergarten, Kinderkrippe und Jugendheim und nach der Wende kurz Arztpraxis und Gemeindeschwesternstation.
Zwischen 1996 und 1998 baute die Stadt Jüterbog das Gebäude zum Webermuseum um, das am 1. Mai 1998 eröffnet wurde. Der Förderverein hatte 1994 den Umzug der Handweber-Meisterin Roswitha Moxter nach Kloster Zinna unterstützt; ihre funktionsfähigen Webstühle und Geräte kehrten nach ihrem Tod 2004 und einem Rückkauf durch die Stadt 2006 in das Museum zurück.
Die Ausstellung erzählt von der Gründung der Weberkolonie durch Friedrich II. nach 1764 und dem Auf- und Niedergang der Webindustrie. Zu den Stücken zählen alte Handwebstühle und die restaurierte Vereinsfahne der Webergesellen-Brüderschaft von 1779. Derzeit ist das Haus nicht regulär zugänglich, weil für das zugehörige Café kein Betreiber gefunden ist.
Highlights
- Historische Handwebstühle und Weberwerkstatt
- Geschichte der von Friedrich II. gegründeten Weberkolonie Zinna
- Vereinsfahne der Webergesellen-Brüderschaft von 1779
- Denkmalgeschütztes Gebäude von 1776
Dauerausstellung
- Weberkolonie Zinna und Handweberei – Ausstellung zur Gründung der Weberkolonie unter Friedrich II. und zum Handwerk der Weber mit historischen Webstühlen und Geräten.
- Gegründet
- 1998
- Träger
- Stadt Jüterbog
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.


