Weiße Grube Imsbach
Historisches Kupfer- und Silberbergwerk bei Imsbach am Donnersberg, seit 1979 Besucherbergwerk – derzeit wegen Sanierung geschlossen.
Über das Museum
Die Weiße Grube im Wolfstal bei Imsbach gehört zu den ältesten Gruben des Bergbaureviers am Donnersberg. Gefördert wurden vor allem Kupfererze, im 18. Jahrhundert auch Kobalt; Bergbau schon in römischer Zeit gilt als möglich. Unter den Grafen von Wartenberg hieß das Bergwerk „Graf Friedrich“, in habsburgischer Zeit „Josephi-Grube“ – der heutige Name setzte sich erst im 19. und 20. Jahrhundert durch.
Nach Silberfunden wurde 1921 ein Grubenfeld auf Silber verliehen, das sich aber nicht als abbauwürdig erwies. In den letzten Betriebsphasen gewann man vorwiegend im Tagebau Erze für die Laugerei; der Transport war mangels Grubenbahn mühsam.
Weil sich trotz des Tagebaus bedeutende Anlagen unter Tage erhalten hatten, wurde die Grube 1979 zum Besucherbergwerk ausgebaut. Auf mehreren hundert Metern Stollen und Abbauweitungen lassen sich Spuren aus rund 600 Jahren Bergbau verfolgen – von mittelalterlichen, mit Schlägel und Eisen bearbeiteten Partien bis zu gesprengten Abschnitten des frühen 20. Jahrhunderts. Nachbauten mittelalterlicher Aufbereitungsanlagen ergänzen den Rundgang. In der Grube betreibt das Landesamt für Geologie und Bergbau außerdem eine Erdbebenmessstation.
Die Weiße Grube bildet mit dem Pfälzischen Bergbaumuseum in der Ortsmitte und dem Besucherbergwerk Grube Maria die BergbauErlebnisWelt Imsbach. Derzeit ist sie wegen Sanierungsarbeiten geschlossen und soll wieder als Besucherbergwerk hergerichtet werden.
Highlights
- Stollen und Abbauweitungen mit Spuren aus rund 600 Jahren Bergbau
- Mittelalterliche Grubenbaue, von Hand mit Schlägel und Eisen bearbeitet
- Nachbauten mittelalterlicher Erzaufbereitung
- Erdbebenmessstation des Landesamts für Geologie und Bergbau
- Gegründet
- 1979
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Besucherbergwerke und das Bergbaumuseum sind nicht rollstuhlgerecht.
Kinder & Familie
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Anreise & Parken
Die Besucherbergwerke liegen etwa zwei Kilometer außerhalb von Imsbach im Langental; das Bergbaumuseum befindet sich in der Ortsmitte. Drei beschilderte montanhistorische Rundwanderwege verbinden die Bergbaustätten.
Route planenService & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Fotografieren | Private Foto- und Videoaufnahmen sind erlaubt, auch mit Blitz und Stativ; gewerbliche Aufnahmen nur nach Absprache. |
| Hinweise | Besichtigung der Bergwerke nur mit Führung, auch auf Englisch. Unter Tage herrschen ganzjährig etwa 12 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit; festes Schuhwerk und robuste Kleidung werden empfohlen, Helme und Umhänge gibt es vor der Führung. Haustiere außer Blindenhunden sind nicht erlaubt. |





