
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Museum der Stiftung Haus der Geschichte in der Leipziger Innenstadt zu SED-Diktatur, DDR-Alltag, friedlicher Revolution und Einheit – Eintritt frei.
Über das Museum
Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig gehört zur Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die neben dem Stammhaus in Bonn auch den Tränenpalast und das Museum in der Kulturbrauerei in Berlin betreibt. Eröffnet wurde es am 9. Oktober 1999 – bewusst auf den Tag genau zehn Jahre nach der großen Montagsdemonstration, die zum Symbol der friedlichen Revolution in der DDR wurde.
Untergebracht ist das Museum im früheren Zentral-Messepalast an der Grimmaischen Straße, einem traditionsreichen Messehaus mitten in der Altstadt. Für die neue Nutzung wurde das Gebäude nach 1990 umfassend saniert und im Inneren vollständig neu aufgebaut.
Die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ im zweiten Obergeschoss führt mit rund 2.000 Objekten, Fotos, Dokumenten und Zeitzeugenberichten von der Nachkriegszeit über die sowjetische Besatzungszone und die SED-Herrschaft bis zur friedlichen Revolution. Ein eigener Schwerpunkt gilt den Umbrüchen und dem Zusammenwachsen Deutschlands seit 1990. Im dritten Obergeschoss zeigt das Haus mehrere Wechselausstellungen im Jahr.
Die Sammlung zur Geschichte der DDR umfasst mehr als 200.000 Objekte, darunter bedeutende Bestände zu Opposition und Widerstand sowie der Nachlass des „Mosaik“-Schöpfers Hannes Hegen (Johannes Hegenbarth). Podiumsgespräche, Lesungen und Filmabende machen das Haus zugleich zu einem Diskussionsort für Zeitgeschichte.
Highlights
- Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ mit rund 2.000 Exponaten
- Schwerpunkt friedliche Revolution 1989 und Umbruchsjahre nach der Einheit
- Eröffnet am 10. Jahrestag der Leipziger Montagsdemonstration
- Eintritt und öffentliche Begleitungen kostenfrei
- Online-Audioguide u. a. in Leichter Sprache, Gebärdensprache und mit Audiodeskription
Dauerausstellungen
- Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945 – Rundgang von der Nachkriegszeit über SED-Herrschaft, DDR-Alltag und Opposition bis zur friedlichen Revolution und den Umbrüchen seit 1990, erzählt mit Objekten und Zeitzeugenstimmen.
- Gegründet
- 1999
- Träger
- Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
- Leitung
- Uta Bretschneider
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Erwachsene | frei |
|---|---|
| Ermäßigt | frei |
| Kinder & Jugendliche | frei |
| Seniorinnen & Senioren | frei |
| Menschen mit Behinderung | frei |
| Studierende & Azubis | frei |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | frei p. P.Gruppenbegleitungen ab 15 Personen kostenfrei, Anmeldung mindestens zwei Wochen vorher beim Besucherdienst. |
| Familien | frei |
Eintritt, öffentliche und buchbare Begleitungen sind kostenfrei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache
- Angebote in Leichter Sprache
- Audiodeskription
Ebenerdiger Eingang mit Pendeltür; Dauer- und Wechselausstellungen über zwei Aufzüge stufenlos erreichbar. Barrierefreie Toilette in der 3. Etage. Rollstuhl, Rollatoren, Gehhilfen und Klapphocker leihweise an den Infoschaltern. Drei taktile Orientierungspläne, Tastbegleitungen für Gruppen nach Anmeldung, Halsringschleifen für Hörgeräte bei Begleitungen und Veranstaltungen. Keine ausgewiesenen Behindertenparkplätze in der Nähe; die Tiefgaragen Augustusplatz und Marktgalerie haben Aufzüge.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Wickelmöglichkeit
Kartenset „Familientour“ für Familien mit Kindern ab etwa 8 Jahren am Infoschalter im 2. Obergeschoss. Führungen für Eltern mit Babys („ElternZEITgeschichte“) an einzelnen Terminen; ein Raum zum Stillen und Wickeln ist vorhanden. In den Ausstellungen ist wenig Platz für Kinderwagen, eine Babytrage wird empfohlen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Markt · 50 m
S-Bahn S1–S5, S5X und Bus 89 bis „Markt“; Straßenbahn bis „Augustusplatz“, „Wilhelm-Leuschner-Platz“, „Thomaskirche“ oder „Hauptbahnhof“.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Kein eigener Parkplatz; Parkhäuser Am Neumarkt, Augustusplatz, Burgplatz/Petersbogen, Marktgalerie sowie Promenaden Hauptbahnhof Ost/West. Reisebusse am Busparkplatz Hauptbahnhof Ostseite und an der Thomaskirche (Westseite).
- Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
Vom Hauptbahnhof etwa 10 Minuten zu Fuß durch die Innenstadt.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop
- Garderobe
- Schließfächer
- WLAN
Kleiner Shop am Infoschalter mit Publikationen und Souvenirs; kostenlose Garderobenschränke.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, FR, ES) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren und Filmen für private Zwecke erlaubt, ohne Blitz, Stativ oder Selfie-Stick. |
| Hinweise | Öffentliche Begleitungen durch die Dauerausstellung samstags 15 Uhr und sonntags 11 Uhr (ca. 60 Min.), an einzelnen Terminen mit Gebärdensprachdolmetschung. Gruppenbegleitungen (90 Min. Dauerausstellung) auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Polnisch. Der Audioguide wird online auf dem eigenen Smartphone abgerufen (auch Leichte Sprache, Audiodeskription, Gebärdensprache). Große Taschen, Rucksäcke und Wintermäntel müssen in die Schließfächer. |




