8. Oktober 2026 – 8. November 2026
Lebenslinien. Über Grenzen hinweg
Fotografische Dokumentation einer Wanderung der ukrainischen Künstlerin Hanna Melnykova von Deutschland in die Ukraine als Nachdenken über Migration, Grenzen und Widerstandskraft.

Museum in Solingen-Gräfrath für Kunst und Literatur von Menschen, die von Diktaturen des 20. Jahrhunderts verfolgt, verfemt oder vergessen wurden.
8. Oktober 2026 – 8. November 2026
Fotografische Dokumentation einer Wanderung der ukrainischen Künstlerin Hanna Melnykova von Deutschland in die Ukraine als Nachdenken über Migration, Grenzen und Widerstandskraft.
26. November 2026 – 14. Februar 2027
Die Schau verknüpft die Lebenswege des expressionistischen Malers Fritz Schaefler und des jüdischen Industriellen und Sammlers Joseph Heymann und verfolgt das Schicksal von dessen Sammlung.
Die Wurzeln des Hauses reichen in die 1990er-Jahre zurück: Die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft in Wuppertal warb nach den rassistischen Anschlägen jener Jahre für einen Ort, der verfolgte Künstlerinnen und Künstler aller Sparten gemeinsam würdigt, und gründete 1994 eine Stiftung für verbrannte und verbannte Dichter. Parallel trug der Sammler Gerhard Schneider Tausende Werke figurativer Kunst von Malern zusammen, die durch Nationalsozialismus, Krieg und deutsche Teilung aus dem Blick geraten waren.
2004 entstand die Bürgerstiftung für verfolgte Künste mit Schneiders Sammlung; die Stadt Solingen stellte ihr über die Betriebsgesellschaft des Kunstmuseums dauerhaft Räume im ehemaligen Gräfrather Rathaus zur Verfügung. 2007 kam die Literatursammlung des Journalisten Jürgen Serke hinzu, der mit seinem Buch über die „verbrannten Dichter“ die Wiederentdeckung dieser Autorinnen und Autoren angestoßen hatte. Nach der Fusion beider Stiftungen gründeten der Landschaftsverband Rheinland und die Stadt Solingen eine gemeinsame Gesellschaft; das Zentrum wurde im Dezember 2015 offiziell eröffnet. Seit 2019 leitet Jürgen Kaumkötter das Haus.
Auf rund 700 Quadratmetern zeigt das Museum Gemälde, Lagerzeichnungen, Exilwerke, Bücher, Briefe und Fotografien, darunter eine bedeutende Sammlung von Zeichnungen Else Lasker-Schülers. Es versteht sich als Entdeckungs- und Aufklärungsmuseum, das Mechanismen von Verfolgung und Ausgrenzung bis in die Gegenwart beleuchtet, und ergänzt die Sammlungen um Wechselausstellungen, Online-Projekte und Bildungsangebote.
| Erwachsene | 9 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 4,50 €Studierende, Schüler:innen und Auszubildende (mit Ausweis), Gruppen ab 10 Personen, Inhaber:innen des Solingen-Passes oder vergleichbarer Nachweise anderer Städte, Mitglieder des Fördervereins NRW-Stiftung, Inhaber:innen der Ehrenamtskarte |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Bis 18 Jahre freier Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | freiBegleitperson frei · Schwerbehinderte Menschen mit Ausweis und eine Begleitperson haben freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 4,50 € |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 4,50 € p. P.Ermäßigter Eintritt für Gruppen ab 10 Personen. Private Gruppenführung (ca. 1 Stunde, bis 25 Personen) 70 €. Schulklassen und Begleitpersonen frei; Schulführung 2 € pro Person, Workshops 70 € pro Stunde. |
Freier Eintritt außerdem für Geflüchtete (u. a. mit Ankunftsnachweis, Reiseausweis für Flüchtlinge oder Aufenthaltstitel), Mitglieder von ICOM, Deutschem Museumsbund, Bundesverband Museumspädagogik, Verband der Kunsthistoriker und Restauratorenverband sowie Presse. Eigener Eintritt, unabhängig vom Kunstmuseum Solingen im selben Gebäude.
Barrierefreier Zugang für Rollstuhlnutzende am Seiteneingang nach vorheriger Absprache; alle Zugangswege sind mit Kopfsteinpflaster belegt. Ebenerdige Waschräume und Behinderten-WC im Untergeschoss. Parkmöglichkeiten direkt vor dem Gebäude.
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Die Vermittlungsangebote richten sich vor allem an Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8.
Gräfrath
O-Bus 683 (ab Solingen-Mitte oder Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel, ca. 10 Minuten), Haltestelle „Gräfrath“.
Parkplatz vorhanden
Parkplatz „Dycker Feld“; weitere Parkmöglichkeiten direkt vor dem Gebäude.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führungen in der Regel sonntags um 15 Uhr, ohne Anmeldung und im Eintritt enthalten (Treffpunkt Foyer an der Kasse). Private Führungen auch auf Englisch, Türkisch, Italienisch, Russisch und Spanisch. Schulprogramme ab Jahrgangsstufe 8 mit etwa 14 Tagen Vorlauf; Anfragen an info@verfolgte-kuenste.de. |






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