Sonderausstellung
Formen. Vielfalt. Evolution.
Seit Juni 2026 zeigt die Fotoausstellung von Jutta Drabek-Hasselmann großformatige Nahaufnahmen selten gezeigter Sammlungsobjekte auf der Galerie der Walhalle. Im Museumseintritt enthalten.

Universitätsmuseum im Gropius-Bau von 1881 mit Walskeletten, Tiefsee-Präparaten und historischen zoologischen Sammlungen aus drei Jahrhunderten.
Sonderausstellung
Seit Juni 2026 zeigt die Fotoausstellung von Jutta Drabek-Hasselmann großformatige Nahaufnahmen selten gezeigter Sammlungsobjekte auf der Galerie der Walhalle. Im Museumseintritt enthalten.
Die zoologischen Sammlungen der Kieler Universität reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück: Der Mediziner Johann Daniel Major richtete 1674 das „Museum Cimbricum“ ein, das nach seinem Tod jedoch verkauft wurde. Als offizielles Gründungsjahr gilt 1775, als der Linné-Schüler Johann Christian Fabricius in Kiel eine naturkundliche Sammlung aufbaute; seine berühmten Insektensammlungen gingen später an die Universität.
Im 19. Jahrhundert wurde die Sammlung unter Wilhelm Behn zu einem zoologischen Museum umgeformt und durch Material der dänischen Galathea-Weltumseglung stark erweitert. Der Zoologe Karl August Möbius entwickelte gemeinsam mit den Berliner Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden einen neuartigen Museumsbau: Das 1881 eröffnete Haus trennte erstmals eine öffentliche, lichtdurchflutete Schauhalle von nicht öffentlichen Forschungsmagazinen und wurde zum Vorbild für viele Naturkundemuseen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museum 1940 geschlossen und das Gebäude von Bomben getroffen. Bereits im August 1946 konnte ein Teil der Ausstellung wieder gezeigt werden. Ab den 1980er-Jahren wurde das Haus grundlegend renoviert, die Dauerausstellungen neu konzipiert und die Sammlungen wissenschaftlich erschlossen und später digitalisiert.
Heute verbindet das Museum der Christian-Albrechts-Universität historische Originalpräparate mit aktueller Meeres- und Evolutionsforschung, etwa in Kooperationsausstellungen mit dem GEOMAR. Zu den Schwerpunkten zählen Wale, die Ostsee, die Tiefsee und die Bedeutung naturkundlicher Sammlungen für die Biodiversitätsforschung.
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Kinder von 6 bis 16 Jahren, Schüler, Studierende, Menschen mit Behinderung, Rentner (mit Nachweis) |
| Kinder & Jugendliche | 5 €bis 5 Jahre frei · Kinder von 6 bis 16 Jahren zahlen den ermäßigten Preis. |
| Seniorinnen & Senioren | 5 €Rentner mit Nachweis |
| Menschen mit Behinderung | 5 € |
| Studierende & Azubis | 5 €Studierende der Biologie frei |
| Gruppen | –Kein eigener Gruppentarif; Führungen für Schulklassen 25 € zzgl. 5 € Eintritt pro Person, für Kindergärten 25 € zzgl. 2 € pro Person, Privatführungen 80 € zzgl. Eintritt. |
| Familien | 20 €Familientageskarte |
| Jahreskarte (auch als Familienkarte, inkl. einer weiteren Person) | 70 € |
Freier Eintritt mit Kiel-Pass, für Geflüchtete und bevorzugt für Geringverdienende mit Nachweis. Tickets nur vor Ort, ausschließlich Barzahlung.
Denkmalgeschütztes Gebäude, alle Etagen einschließlich Erdgeschoss nur über Treppen erreichbar; für Rollstuhlnutzer nicht zugänglich. Virtuelle 3D-Rundgänge durch die meisten Dauerausstellungen online. Bildungsangebote für sehbehinderte Menschen. Blinden- und Assistenzhunde erlaubt.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 20 € · Familientageskarte |
Führungen für Kinder und Familien, bei denen Originale wie ein Haischädel oder ein Pottwalzahn angefasst werden dürfen; Kindergeburtstage für bis zu 12 Kinder (Anfrage per E-Mail). Kinderwagen müssen in der Eingangshalle bleiben und dürfen nicht in die Ausstellung.
Schlossgarten
Bus 32/33, 61/62 bis „Schlossgarten“; Bus 41/42 bis „Kunsthalle“ (Fußweg durch den Schlossgarten); Fördeschiff bis Anleger „Seegarten“.
Parkplatz gebührenpflichtig
Wenige gebührenpflichtige Plätze auf dem Parkdeck neben dem Museum (1 € pro 30 Min.; Kennzeichen am Empfang melden, sonst wird abgeschleppt). Alternativ Parkhäuser Jensendamm und Am Schloss.
Wegen der knappen Parkmöglichkeiten empfiehlt das Museum die Anreise mit Bus, Fördeschiff oder Fahrrad.
Route planenDazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Private Foto- und Videoaufnahmen erlaubt, ohne Blitz. |
| Hinweise | Führungen und Kindergeburtstage per E-Mail anfragen. Rucksäcke und Taschen dürfen nicht in die Ausstellung (Schließfächer an der Infothek). Essen und Trinken in den Ausstellungsräumen nicht erlaubt. |
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