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Fort de Guentrange in Thionville
Foto: (Mottenberg (talk)) · Public domain · Wikimedia Commons

Fort de Guentrange

Deutsche Festung bei Thionville, ab 1899 erbaut, mit Kaserne, Tunnel, Batterie und Militärmuseum; vorübergehend geschlossen.

Vorübergehend geschlossen
Fort de GuentrangeVorübergehend geschlossen
Website
Vorübergehend geschlossen. Das Fort ist seit dem Einsturz eines Teils der Zufahrtsstraße am 7. Januar 2025 geschlossen; ein kommunaler Erlass verbietet den Zugang bis auf Weiteres. Ein Wiedereröffnungsdatum ist nicht bekannt.

Über das Museum

Das Fort de Guentrange, ursprünglich Feste Obergentringen genannt, wurde ab 1899 vom Deutschen Kaiserreich auf einer Anhöhe über dem Moseltal nördlich von Metz errichtet. Nach dem Krieg von 1870–1871 und der Annexion des Elsass sowie eines Teils von Lothringen ließen die Deutschen Thionville, damals Diedenhofen, im Rahmen des Verteidigungssystems der Moselstellung befestigen. Die Anlage gehörte zu einer neuen Generation verstreuter, teils eingegrabener Werke, die durch dicken Beton geschützt und durch unterirdische Gänge verbunden waren. Die Hauptarbeiten endeten 1906, danach wurde das Werk zwischen 1912 und 1916 modernisiert. Bis zu 2.000 Soldaten konnten dort leben.

Nach dem Ersten Weltkrieg ging das Fort an die französische Armee über. Ab Juni 1940 nutzte es erneut die deutsche Armee, und im Herbst 1944, nach der Befreiung von Thionville, waren dort amerikanische und französische Truppen stationiert. Jahrzehntelang sich selbst überlassen, wurde es von Freiwilligen mit Unterstützung der Stadt Thionville gesäubert und instand gesetzt.

Das Fort gilt heute als eine der am besten erhaltenen deutschen Festungsanlagen Frankreichs. Die Führung führt zur zentralen Kaserne, zum Tunnel zur nördlichen Batterie mit ihrem 105-mm-Turmgeschütz und zu einem Militärmuseum, das der Zeit von 1870 bis 1945 gewidmet ist. Seit Januar 2025 ist die Anlage geschlossen: Ein Teil der Zufahrtsstraße ist eingestürzt.

Highlights

  • Zentrale Kaserne des Forts
  • Tunnel zur nördlichen Batterie und 105-mm-Turmgeschütz
  • Kommandostand der nördlichen Batterie
  • Militärmuseum zur Zeit von 1870 bis 1945
  • Sehr gut erhaltene, älteste Feste dieser Art

Dauerausstellung

  • Musée militaire 1870-1945 – Uniformen, Gegenstände und Dokumente zu den Menschen und Ereignissen der Region, mit Stücken aus den Sammlungen von Thionville und dem Artilleriemuseum Draguignan. Derzeit geschlossen.
Träger
Amicale du Groupe Fortifié de Guentrange (AGFG)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Das Fort ist bis auf Weiteres geschlossen; Führungen und Ticketverkauf sind ausgesetzt.

Barrierefreiheit

Das Fort ist bis auf Weiteres geschlossen; Führungen und Ticketverkauf sind ausgesetzt.

Kinder & Familie

Das Fort ist bis auf Weiteres geschlossen; Führungen und Ticketverkauf sind ausgesetzt.

Anreise & Parken

Der Zugang zum Fort ist seit dem Einsturz der Zufahrtsstraße durch kommunalen Erlass untersagt.

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Service & Gastronomie

Das Fort ist bis auf Weiteres geschlossen; Führungen und Ticketverkauf sind ausgesetzt.

Veranstaltungen & Vermietung

Das Fort ist bis auf Weiteres geschlossen; Führungen und Ticketverkauf sind ausgesetzt.

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Führungenja
HinweiseNormalerweise wird das Fort nur mit Führung besichtigt. Während der Schließung sind Besuche, Reservierungen und Ticketverkauf ausgesetzt. Spaziergänger können die Waldwege rund um das Fort benutzen und bleiben dabei auf den markierten Wegen.

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