
Maison de Balzac
Museum der Stadt Paris in Balzacs ehemaliger Wohnung in Passy, mit einem denkmalgeschützten Garten, einer Bibliothek und kostenlos zugänglichen Sammlungen.
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Über das Museum
Das Gelände ist seit dem Mittelalter bewohnt: Ausgrabungen im Jahr 2002 legten in den Kellern von Höhlenwohnungen aus dem Ende dieser Epoche Spuren frei, die einzigen bekannten in Paris. Balzac mietete ab Oktober 1840 eine Wohnung im Haus und lebte dort bis 1847. Später ließ die Verbreiterung der rue Raynouard 1937 die Hausnummern 47 und 49 verschwinden; nur der Pavillon der „Folie Bertin“ blieb erhalten und wurde zur Maison de Balzac.
Der Schriftsteller Louis Baudier de Royaumont mietete die Wohnung 1908 und eröffnete darin am 16. Juli 1910 ein Balzac-Museum; dieses Datum gilt in der Regel als Gründung des Museums. Das Haus wurde 1913 als Monument historique eingestuft, der Garten 1944. Der Staat übergab die Räume 1949 an die Stadt Paris, und das Museum öffnete 1960 unter dem Namen Maison de Balzac wieder.
Das Gebäude erstreckt sich über drei Ebenen zwischen der rue Raynouard und der rue Berton. Zu sehen sind Balzacs Wohnung, der Garten und eine Bibliothek, die 1971 in den ehemaligen Stallungen eingerichtet wurde. Das Museum ist ein städtisches Haus des Netzwerks Paris Musées und trägt das Label „Musée de France“.
Highlights
- Wohnung, in der Balzac von 1840 bis 1847 lebte
- Als Monument historique geschützter Garten
- Bibliothek in den ehemaligen Stallungen
- Fonds Gautier über Balzac
- Höhlenkeller aus dem Ende des Mittelalters, 2002 entdeckt
Dauerausstellungen
- Appartement et collections de la Maison de Balzac – Rundgang durch die Wohnung des Schriftstellers mit Porträts, Manuskripten, Objekten und Erinnerungsstücken zu „La Comédie humaine“.
- Le jardin – Als Monument historique geschützter Garten, während der Öffnungszeiten des Museums zugänglich.
- Gegründet
- 1910
- Träger
- Paris Musées (Ville de Paris)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Zugang zu den Dauerausstellungen ist für Einzelbesucher kostenlos; Sonderausstellungen sind kostenpflichtig (die Preise sind auf der Seite nicht angegeben). Gruppen buchen bei Paris Musées, mit einer Pauschale pro Gruppe.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Garten und die Dauerausstellungen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich; das Museum gilt als teilweise barrierefrei. Auf vorherige Anfrage können zwei taktile Werke (eine Balzac-Büste von Rodin und ein Löwinnen-Stich) in den Rundgang aufgenommen werden. Blindenhunde sind zugelassen; therapeutische Begleittiere sind mit ärztlichem Attest erlaubt. Ein Tablet für virtuelle Rundgänge steht an der Information bereit; Bücher von Gautier in Großdruck sind in der Bibliothek einsehbar.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Kunstworkshops ab 8 Jahren, Schreibclub ab 10 Jahren und Märchen ab 7 Jahren bei besonderen Veranstaltungen. Literarisches Spiel und Ausmalbilder mit Figuren aus dem Werk stehen als Lernmaterial zur Verfügung.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Passy
Metro: Passy (Linie 6) oder La Muette (Linie 9). RER C: Boulainvilliers oder Radio France. Busse: Linien 22, 32, 52, 70 und 72.
Eingang über die rue Raynouard 49. Vélib’-Stationen: 4 rue du Ranelagh, 1 rue de Passy und 1–3 rue Chernoviz.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
- Schließfächer
Teesalon Rose Bakery im Garten, zu denselben Öffnungszeiten wie das Museum. Schließfächer am Eingang; Taschen über 40 x 30 cm werden nicht zugelassen. Taschenkontrolle am Eingang.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen durch die Dauerausstellungen sowie Schreib- und Porträtworkshops. Mobile App mit Rundgang für alle Publikumsgruppen, Podcast und Audioprogramm auf Paris Musées Explore. Fassadensanierungen sind bis November 2026 geplant und können während des Besuchs Lärm verursachen. |





