
Musée du Trésor de la cathédrale Saint-Jean de Lyon
Schatz sakraler Kunst der Kathedrale Saint-Jean in der Manécanterie im Vieux-Lyon: Goldschmiedekunst, Emails, Elfenbein, Wandteppiche und liturgische Gewänder, Eintritt frei.
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Über das Museum
Das Museum ist im Obersaal der Manécanterie untergebracht, einem Gebäude im bischöflichen Viertel der Kathedrale Saint-Jean im Vieux-Lyon. Es diente im 12. Jahrhundert zunächst als Refektorium und beherbergte dann vom 14. bis zum 19. Jahrhundert die Schule der jungen Kleriker, die für den Gesang zuständig waren; daher der Name, abgeleitet vom lateinischen „maison des chantres“ (Haus der Sänger). Die Schule bestand bis 1844 fort, mit einer Unterbrechung während der Revolution.
Der Schatz der Kathedrale spiegelte das Ansehen der Erzbischöfe von Lyon wider. Er wurde 1562 weitgehend zerstört, als die Truppen des Barons des Adrets während der Hugenottenkriege die Kathedrale plünderten. Unter Ludwig XIV. und Ludwig XV. wurden Stücke aus Edelmetall eingeschmolzen, um die Krone zu finanzieren; während der Revolution wurde der Schatz erneut zerstreut. Im 19. Jahrhundert stellten die Kardinäle Fesch, Erzbischof von Lyon von 1802 bis 1814 und Onkel Napoleons, sowie Bonald, Erzbischof von 1840 bis 1870, die Sammlung durch Ankäufe und Schenkungen wieder her.
Der Schatz wurde im Juni 1939 für das Publikum geöffnet, doch die Kriegserklärung im September desselben Jahres führte zur Schließung. Nach der Übernahme durch das Centre des monuments nationaux öffnete er im Jahr 2000 erneut. Die Vitrinen zeigen heute Stücke von der byzantinischen Zeit bis zum 19. Jahrhundert: Elfenbein, Emails aus Limoges, Wandteppiche, Goldschmiedekunst und liturgische Gewänder.
Highlights
- Kapitelle und byzantinische Elfenbeine
- Emails aus Limoges
- Flämische und Aubusson-Wandteppiche
- Bestickte Kaseln und ein mit Goldfäden bestickter Chormantel
- Goldschmiedekunst der italienischen Renaissance
- Sakrale Goldschmiedekunst aus Lyon, in Auftrag gegeben von Kardinal de Bonald
Dauerausstellung
- Trésor de la cathédrale Saint-Jean – Sammlung sakraler Kunst von der byzantinischen Zeit bis zum 19. Jahrhundert, im Obersaal der Manécanterie: Elfenbein, Emails, Wandteppiche, Goldschmiedekunst und liturgische Gewänder.
- Gegründet
- 1939
- Träger
- Centre des monuments nationaux
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Menschen mit Behinderung | freiBegleitperson frei · Der Eintritt ist für alle frei; eine Person mit Behinderung und ihre Begleitperson gelangen mit einer gültigen Karte ohne Ticket hinein. |
|---|---|
| Gruppen | frei p. P.Gruppen haben freien Eintritt, müssen aber reservieren. |
Der Eintritt ist für Einzelbesucher und Gruppen frei. Ein kostenloses Besuchsheft ist auf Französisch, Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch erhältlich.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Seite des Schatzes enthält keine Details zum Zugang für Rollstuhlfahrer. Angepasste Führungen, geführt oder selbstständig, können Menschen mit Behinderung einzeln oder in Gruppen angeboten werden; der Reservierungsdienst antwortet unter cathedrale.lyon@monuments-nationaux.fr.
Kinder & Familie
- Kinderwagenfreundlich
Kinderwagen sind im Schatz erlaubt.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Vieux-Lyon
Metro: Linie D, Station Vieux-Lyon. Bus: Linien 27, C20, C20E und 31, Haltestelle Vieux Lyon.
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig
Gebührenpflichtige Parkplätze: Saint-Jean (25 quai Romain Rolland) und Saint-Georges (6 place Benoît Crépu). Ein Busstellplatz liegt etwa 200 Meter entfernt am quai Romain Rolland.
In der Nähe befindet sich eine Vélo'v-Station.
Route planenService & Gastronomie
Taschen sind im Schatz nicht erlaubt. Ein Online-Shop wird von der Boutique du Patrimoine angeboten. Die Seite erwähnt kein WLAN für Besucher.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Fotografieren | Fotografieren ohne Blitz erlaubt. |
| Hinweise | Kostenlose kommentierte Führung auf Französisch samstags um 14:30 Uhr, ohne Reservierung. Erwachsenengruppen müssen reservieren. Rauchen ist auf dem gesamten Gelände verboten, und die Maßnahmen des Sicherheitsplans Vigipirate gelten. |





