
Irish Jewish Museum
Kleines, von Freiwilligen betriebenes Museum in einer ehemaligen Synagoge in Dublin, das die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Irland erzählt; sonntags geöffnet.
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Über das Museum
Das Irish Jewish Museum ist in einer ehemaligen Synagoge in der Walworth Road 3 untergebracht, in dem Teil Dublins südlich der South Circular Road, der einst als Little Jerusalem bekannt war. Die Synagoge bestand aus zwei aneinandergrenzenden Reihenhäusern aus den 1870er-Jahren und bot etwa 150 Gläubigen Platz. Als die jüdische Bevölkerung in die Vororte zog und schrumpfte, wurde sie in den frühen 1970er-Jahren nicht mehr genutzt und blieb fast fünfzehn Jahre lang verschlossen.
Ende 1984 wurde ein Museumsausschuss gebildet; das Museum wurde am 20. Juni 1985 offiziell von Chaim Herzog eröffnet, dem in Irland geborenen Präsidenten Israels, während dessen Staatsbesuch in Irland. Es wird ausschließlich von Freiwilligen geleitet und betreut und ist auf Besucherspenden angewiesen. Die Sammlung ist gesamtirisch angelegt: Sie enthält Material aus den jüdischen Gemeinden von Belfast, Cork, Derry, Drogheda, Dublin, Limerick und Waterford, das meiste stammt aus den letzten 150 Jahren.
Besucher können den erhaltenen Synagogenraum sowie Ausstellungsstücke, Fotos und Dokumente sehen. Eine Ausstellung behandelt die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Europa, und eine Schautafel ist der Familie Solomons gewidmet, die sich 1824 in Irland niederließ, darunter der Malerin Estella Solomons. Das Museum bietet außerdem Führungen, Schulbesuche zur jüdischen Geschichte, zur Synagoge und zum Holocaust sowie Unterstützung bei genealogischen Anfragen an.
Highlights
- Die frühere Synagoge in der Walworth Road als Hauptgalerie des Museums
- Sammlung zu den jüdischen Gemeinden in ganz Irland
- Ausstellung über Europa und die jüdische Diaspora
- Schautafel zur Familie Solomons, darunter die Malerin Estella Solomons
- Fotosammlung, digitalisiert und online zu sehen
Dauerausstellungen
- Europe and the Jewish Diaspora – Eine Ausstellung über zweitausend Jahre jüdischen Lebens in Europa, von Integration und Migration bis zu Verfolgung und Gegenwart.
- Estella Solomons and the Solomons Family – Eine Schautafel über eine der ältesten jüdischen Familien Irlands, die sich 1824 niederließ, und über die Malerin Estella Solomons.
- Highlights from the Photographic Collection – Eine Auswahl von Fotos aus der Sammlung des Museums, die das jüdische Leben in Irland dokumentieren.
- Gegründet
- 1985
- Träger
- Irish Jewish Museum (registered charity, volunteer-run)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 10 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Studierende |
| Studierende & Azubis | 5 € |
Das Museum ist auf Besucherspenden angewiesen. Für besondere Öffnungen unter der Woche wird eine Gebühr erhoben.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
South Richmond Street and Harcourt Luas stop
Die Dublin-Bus-Linien 15, 15A, 15B, 65, 65B, 83, 83A, 140 und 142 halten in der South Richmond Street, die Linien 9, 16, 16D, 68 und 122 in der South Circular Road. Harcourt an der Luas Green Line ist die nächste Straßenbahnhaltestelle, weniger als zehn Gehminuten entfernt.
Da Parkplätze am Straßenrand knapp sind, werden öffentliche Verkehrsmittel oder Zufußgehen empfohlen. Das Museum liegt 15 bis 20 Gehminuten vom St Stephen’s Green entfernt, und ein Dublin-Bikes-Stand befindet sich 170 Meter vor dem Eingang.
Route planenService & Gastronomie
Ein Online-Shop verkauft Bücher zur Geschichte der irischen Juden, Musik und Videos.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen, Privatbesuche, Familientreffen und Touren durch das jüdische Dublin können per E-Mail nach Vereinbarung organisiert werden. Auf Wunsch bieten Freiwillige eine Einführung in die Objekte. Schulbesuche können Themen wie die Synagoge als heiliger Raum, das Zuhause als heiliger Raum und den Holocaust verbinden. Genealogische Anfragen und Recherchegespräche sind nach Vereinbarung möglich. |

