
Sinagoga di Carmagnola
Barocke Synagoge aus dem 18. Jahrhundert im Ghetto von Carmagnola mit originaler piemontesischer Barockausstattung und einer kleinen Lehrausstellung im Erdgeschoss; nur mit Führung.
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Über das Museum
Die Synagoge diente dem Ghetto von Carmagnola, das 1724 eingerichtet wurde. Sie ersetzte einen älteren Gebetsort, und die früheste dokumentierte Erwähnung des heutigen Gebäudes stammt von 1786. Sie liegt im ersten Stock eines Ghettogebäudes, dessen schlichte Fassade ihre Bestimmung nicht verrät.
Der rechteckige Gebetssaal hat einen Ziegelboden, eine Decke mit sichtbaren Balken und sieben große Fenster, die von Stuck gerahmt sind. In der Mitte steht die achteckige Bima aus Holz von 1766, umgeben von Bänken des 17. Jahrhunderts; außerdem gibt es fünf vergoldete Kronleuchter des 18. Jahrhunderts, den Aron an der linken Wand und eine kleine Frauenempore über dem Vorraum. Der Innenraum gilt als bedeutendes Beispiel des piemontesischen Barocks und wegen der Erhaltung der originalen Ausstattung als eine der schönsten Synagogen Italiens.
Die letzte Trauung im Saal fand 1939 statt. Nach einer Phase des Verfalls wurde das Gebäude mit Unterstützung öffentlicher und privater Einrichtungen restauriert, darunter die Region Piemont und die Compagnia di San Paolo. Im Erdgeschoss hat die jüdische Gemeinde Turin eine dauerhafte Lehrausstellung über die Synagogen des Piemont eingerichtet. Synagoge und Friedhof gehören zur jüdischen Gemeinde Turin.
Schwerpunkte
- Barocker Gebetssaal aus dem 18. Jahrhundert mit originaler Ausstattung
- Achteckige Bima aus Holz von 1766
- Fünf vergoldete Kronleuchter des 18. Jahrhunderts
- Frauenempore und reich verzierter Aron
- Lehrausstellung im Erdgeschoss über die Synagogen des Piemont
- Gegründet
- 1725
- Träger
- Comunità ebraica di Torino
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | freibis 10 Jahre frei · Freier Eintritt bis 10 Jahre |
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Ausstellung im Erdgeschoss hat eine Stufe am Eingang; der Synagogensaal im ersten Stock ist nur über Treppen erreichbar, ohne Aufzug.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Besuch ausschließlich mit Führung, organisiert von der jüdischen Gemeinde Turin und dem Studio Artefacta. Reservierungen unter torinoebraica.it/visita/. Auf der Website ist außerdem ein virtueller Rundgang verfügbar. |





