
Tiscali
Nuraghisches Dorf, versteckt in einer großen Karstdoline auf dem Monte Tiscali im Supramonte, nur zu Fuß erreichbar.
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Über das Museum
Das Dorf Tiscali liegt auf dem Gipfel des Monte Tiscali, eines kleinen 518 Meter hohen Berges an der Grenze zwischen dem Supramonte von Dorgali und dem von Oliena. Die Reste verbergen sich in einer riesigen Karstdoline und sind erst sichtbar, wenn man durch eine weite Öffnung in der Felswand in die Höhlung eintritt. Die Hütten sind entlang der Wände der Doline gebaut, auf einer Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern.
Die Siedlung entstand während der nuraghischen Epoche, zwischen dem 15./14. und dem 9./8. Jahrhundert v. Chr., und wurde in römischer Zeit zwischen dem 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. wieder genutzt und umgebaut. Ettore Pais besuchte sie 1910, Antonio Taramelli beschrieb und fotografierte sie 1927. Die ersten und bisher einzigen Ausgrabungen stammen aus dem Jahr 1999 und wurden von Susanna Massetti für die Denkmalbehörde durchgeführt. 2005 veröffentlichte Fabrizio Delussu vom Archäologischen Museum Dorgali eine vorläufige Studie der Materialien und schlug eine neue Deutung der Stätte vor.
Jahrzehntelange Vernachlässigung und Plünderungen haben das Dorf beschädigt, das dennoch eine sehr eindrucksvolle Atmosphäre bewahrt. 1995 wurde ein Projekt zur Wiederherstellung und zum Schutz gestartet, das der Genossenschaft Ghivine aus Dorgali übertragen wurde, in Absprache mit der Gemeinde und der Denkmalbehörde. Vom natürlichen Felsfenster aus überblickt man das Tal von Lanaittu.
Highlights
- Nuraghisches Dorf, innerhalb einer Karstdoline errichtet
- An die Felswände gelehnte Hütten, bis in die römische Zeit genutzt
- Natürliches Felsfenster mit Blick auf das Tal von Lanaittu
- Erreichbar mit einer Wanderung im Supramonte
Dauerausstellung
- Villaggio nuragico di Tiscali – Geführter Besuch der Reste der nuraghischen und römischen Hütten innerhalb der Karstdoline.
- Träger
- Cooperativa Ghivine (in convenzione con il Comune di Dorgali e la Soprintendenza)
- Besucher pro Jahr
- ca. 10.551 (2022)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 5 € |
|---|
Der Zugang zum Dorf ist kostenpflichtig; das Normalticket kostet laut Reiseführern 5 € (nicht durch eine offizielle Quelle bestätigt). Man sollte Bargeld mitnehmen, da oben keine Kartenlesegeräte (POS) vorhanden sind und die Mobilfunkabdeckung unstabil ist.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Dorf erreicht man mit einer Wanderung auf einem Bergpfad (laut Wanderführern etwa 6 km mit rund 350 Metern Höhenunterschied); es ist nicht mit dem Rollstuhl zugänglich.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Der Besuch innerhalb der Doline erfolgt in Begleitung einer Führung der vor Ort tätigen Genossenschaft. Bequeme Kleidung und Wanderschuhe werden empfohlen; der Weg aus dem Tal von Lanaittu ist markiert, doch wird davon abgeraten, vor allem im Sommer allein hinaufzusteigen. |





