Hilti Art Foundation
Privates Museum in Vaduz mit Werken der klassischen Moderne und der Kunst nach 1945, im Verbund mit dem Kunstmuseum Liechtenstein.
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Über das Museum
Mitglieder der Familie Hilti sammeln seit den 1970er-Jahren Kunst. 1997 begann der planmäßige Aufbau einer hochrangigen Sammlung, ein Jahr später wurde dafür die Hilti Art Foundation gegründet. Sie vereint die Sammlung des Martin Hilti Familien-Trusts mit der Privatsammlung von Caroline und Michael Hilti und zählt heute mehr als 500 Gemälde, Skulpturen, Arbeiten auf Papier und Fotografien.
Schwerpunkte sind die europäische klassische Moderne zwischen etwa 1880 und 1950 sowie die Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Expressionismus, Kubismus, Konstruktivismus und Surrealismus, Konkrete Kunst, Zero und Minimal Art gehören ebenso dazu wie abstrakte Malerei nach 1980. Von Künstlerinnen und Künstlern wie Max Beckmann, Alexander Calder, Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Pablo Picasso, Sean Scully oder Sophie Taeuber-Arp besitzt die Stiftung jeweils mehrere Werke.
Um die Sammlung einem breiten Publikum zu zeigen, eröffnete die Stiftung 2015 ein eigenes Museumsgebäude neben dem Kunstmuseum Liechtenstein. Der Bau der Basler Architekten Morger + Dettli bildet mit dem Nachbarhaus ein Ensemble: Beide sind aus geschliffenem Beton errichtet, doch das Hilti-Haus ist hell, das Kunstmuseum dunkel gehalten. Der Zugang erfolgt über ein gemeinsames Foyer. Drei große Säle mit unterschiedlichem Licht zeigen wechselnde Präsentationen aus der Sammlung, teils ergänzt durch Leihgaben anderer Häuser. Seit 2025 gibt es außerdem einen wachsenden Mediaguide.
Highlights
- Klassische Moderne und Kunst nach 1945 mit Werken von Picasso, Klee, Kirchner, Giacometti und Beckmann
- Über 500 Werke aus einer privaten Stiftungssammlung
- Museumsbau von Morger + Dettli (2015) neben dem Kunstmuseum Liechtenstein
- Ein Ticket für Hilti Art Foundation und Kunstmuseum Liechtenstein
- Kostenloser Mediaguide mit Musik, Interviews und Kuratorinnenkommentaren
- Gegründet
- 2015
- Träger
- Hilti Art Foundation (Stiftung)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 15 CHF |
|---|---|
| Ermäßigt | 10 CHFRentnerinnen und Rentner (AHV/IV), Studierende, Auszubildende, Gruppen ab 10 Personen (pro Person), Mitglieder des Ö1 Club |
| Kinder & Jugendliche | freibis 16 Jahre frei · Bis 16 Jahre freier Eintritt |
| Seniorinnen & Senioren | 10 CHFRentnerinnen und Rentner mit AHV/IV |
| Studierende & Azubis | 10 CHFStudierende und Auszubildende |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 10 CHF p. P. |
Freier Eintritt: Jeden Mittwoch freier Eintritt (auch für öffentliche Veranstaltungen und Vermittlungsangebote); am 15. August (Staatsfeiertag) freier Eintritt
Ein Ticket gilt für die Hilti Art Foundation und das Kunstmuseum Liechtenstein; der Eintritt erfolgt über den gemeinsamen Eingangs- und Kassenbereich. Wegen des Ausstellungsumbaus im Kunstmuseum gelten bis 29. Oktober 2026 reduzierte Eintrittspreise, die Hilti Art Foundation bleibt regulär geöffnet.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Vaduz, Post
Mit dem Zug nach Sargans (CH), Buchs SG (CH) oder Feldkirch (A), von dort mit dem Bus nach Vaduz.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplatz und Parkhaus Zentrum direkt neben dem Museum (Zufahrt Äulestrasse), dazu Fahrrad- und Busparkplätze; Parkplatz Äulestrasse und Marktplatzgarage liegen wenige Meter entfernt.
Mit dem Auto in der Schweiz über die A13 bis zur Ausfahrt Vaduz, in Österreich über die A14 bis Feldkirch und weiter nach Vaduz.
Route planenService & Gastronomie
- Café
CAFE im Kunstmuseum mit Terrasse (gemeinsames Foyer): Mittwoch bis Freitag 9:00–21:00, Samstag bis Dienstag 9:00–18:00; Sushi und leichte japanische Gerichte.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Audioguide | ja |
|---|---|
| Hinweise | Der Mediaguide (entwickelt mit tonwelt, Berlin) ist kostenlos: auf dem eigenen Smartphone oder als Leihgerät an der Museumskasse. |


