
Atlantikwall-Museum Hoek van Holland
Ehrenamtlich betriebenes Bunkermuseum in einem Geschützbunker auf der Nordmole von Hoek van Holland mit Atlantikwall-Ausstellung, Bunkerkino und Originalgeschütz.
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Über das Museum
Hoek van Holland an der Mündung der Nieuwe Waterweg galt den deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg als wichtigster Küstenort der Niederlande, weil er den Zugang zum Rotterdamer Hafen und zum Hinterland sicherte. Entsprechend dicht wurde der Ort im Rahmen des Atlantikwalls befestigt. Zu den Anlagen gehörte die Marine-Flak-Batterie Nordmole mit mehreren Bunkern.
Die Stiftung „Vesting Hoek van Holland“ gründete 1996 das erste Atlantikwall-Museum der Niederlande, zunächst in einem Geschützbunker vom Typ 625b an der Badweg. Weil das Interesse und die Sammlung wuchsen, zog das Museum in den größeren Geschützbunker vom Typ 611 an der autofreien Mole um. Nach jahrelanger Restaurierung durch Freiwillige wurde das erneuerte Haus 2012 eröffnet; der ursprüngliche Bunker an der Badweg wird weiterhin von der Stiftung betreut.
Die Ausstellung erzählt anhand von Originalobjekten, Dioramen, Tafeln und Bildmaterial die Geschichte des Atlantikwalls: Vorgeschichte, Bunkerbau, Zwangsarbeit und Organisation Todt, Waffen, Propaganda, Nachrichtenwesen und die Folgen für die Bevölkerung. Im Geschützraum steht ein originales deutsches Geschütz, darunter ist die frühere Hülsenkammer zugänglich, in der Bodenfunde aus der Umgebung gezeigt werden. Ein Bunkerkino zeigt Dokumentarfilme zur Geschichte der Befestigung von Hoek van Holland.
Highlights
- Geschützbunker Typ 611 von 1943 auf der autofreien Mole als Museumsgebäude
- Originales deutsches Geschütz (Pak 40) im Geschützraum
- Bunkerkino mit Dokumentarfilm zum Atlantikwall in Hoek van Holland
- Ehemalige Hülsenkammer mit Ausstellung von Bodenfunden
- Chronologische Ausstellung zu Bunkerbau, Zwangsarbeit, Propaganda und Alltag der Bevölkerung
Dauerausstellung
- Atlantikwall-Dauerausstellung – Chronologische Ausstellung zu Bunkerbau, Waffen, Kommunikation, Propaganda und Folgen für die Bevölkerung mit Bunkerkino und Bodenfunden in der früheren Hülsenkammer.
- Gegründet
- 1996
- Träger
- Stichting ‘Vesting Hoek van Holland’
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 3 €bis 5 Jahre frei · Kinder von 6 bis 12 Jahren; unter 6 Jahren frei. |
Bezahlung mit Karte oder bar möglich. Museumkaart und Rotterdampas gelten laut Besucherportal der Erfgoedlijn Atlantikwall nicht.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Wegen der Treppen im Bunker für Menschen mit Mobilitätseinschränkung schlecht zugänglich. Im Museum gibt es keine Toiletten. Haustiere sind nicht erlaubt.
Kinder & Familie
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|
Kinder von 6 bis 12 Jahren zahlen einen ermäßigten Preis; für Familien mit Kinderwagen sind die Treppen im Bunker ein Hindernis.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Hoek van Holland Strand
Metrolinie B der RET bis Hoek van Holland Strand, von dort zu Fuß zum Museum
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos · 200 m zum Eingang
Großer kostenloser Parkplatz an der Strandweg; von dort etwa 200 m zu Fuß zum Museum.
Die Mole ist autofrei. Vom Metrohalt sind es etwa 10 bis 15 Gehminuten über Badweg und Koningin Emmaboulevard zum Beginn der Mole, danach rund 100 m geradeaus; das Museum liegt rechts. Der Weg führt am umzäunten Bunker an der Badweg vorbei, der ebenfalls von der Stiftung betreut wird, aber nicht das Besucherzentrum ist.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | An manchen Öffnungstagen führen Freiwillige durch das umliegende Dünengebiet zu weiteren Bunkern der früheren Flakbatterie Nordmole. |





