Museum aan de A
Groninger Stadt- und Provinzmuseum in zwei mittelalterlichen Steinhäusern, früher Noordelijk Scheepvaartmuseum; wegen Umbau bis Ende 2027 geschlossen.
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Über das Museum
Das Museum geht auf das Noordelijk Scheepvaartmuseum zurück. Drei einflussreiche Groninger gründeten den Trägerverein am 10. Januar 1930, um die Überlieferung der nördlichen Segelschifffahrt und des Holzschiffbaus zu retten; seit Mai 1932 war die Sammlung im Goudkantoor am Waagplein zu sehen. Beim Brand der Grote-Markt-Nordwand im April 1945 verbrannte nahezu die gesamte Sammlung, nur ein Schiffsmodell blieb erhalten, danach begann man neu. In den 1970er Jahren zog das Haus in zwei Gebäude an der Brugstraat um.
Diese beiden Häuser, das Gotische Haus (Gotisch Huis) und das Canterhuis, gehören zu den ältesten Steinhäusern Groningens und stammen aus dem frühen 14. Jahrhundert. Sie wurden in den 1970er und frühen 1980er Jahren restauriert: das Gotische Haus mit zurückhaltendem, konservierendem Ansatz, das Canterhuis mit einer Rückführung auf frühere Zustände. Zum Haus gehört außerdem das Museumsschiff PW17/Emma von 1922, das seit 2011 Fahrten für Besucher unternimmt.
2020 löste sich der Verein auf, an seine Stelle trat die Stiftung Museum aan de A; das Haus erzählt seither die Geschichte von Stadt und Provinz Groningen und nicht mehr nur der Schifffahrt. Beide Häuser werden umgebaut, besser zugänglich gemacht und nachhaltiger gestaltet; die Dauerpräsentation entsteht neu als eine Reihe thematischer „Welten“ (etwa zu Torf, Getreide und Gas, zu Stadt und Umland sowie zu Krieg und Konflikt). Ein Neubau für Wechselausstellungen soll 2028 fertig werden. Bis zur Wiedereröffnung sind die Sammlung und das Haus nicht zugänglich; das Museum veranstaltet Ausstellungen und Veranstaltungen an anderen Orten in Stadt und Provinz.
Highlights
- Gotisches Haus und Canterhuis: die ältesten Steinhäuser Groningens (14. Jh.)
- Künftig rund zehn thematische „Welten“ zur Geschichte der Stadt und Provinz Groningen
- Museumsschiff PW17/Emma (Baujahr 1922) mit Ausflugsfahrten
- Sammlung maritimer Gemälde, Grafiken und Schiffsmodelle
- Gegründet
- 1930
- Träger
- Stichting Museum aan de A
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Das Museum ist wegen Umbau geschlossen; die Wiedereröffnung ist laut Museum für Ende 2027 geplant.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Im Zuge des Umbaus sollen die beiden historischen Häuser besser zugänglich gemacht werden. Auf dem Museumsschiff Emma ist die Salon-Ebene nur über eine schmale, steile Treppe erreichbar.
Kinder & Familie
Das Museum ist wegen Umbau geschlossen; die Wiedereröffnung ist laut Museum für Ende 2027 geplant.
Anreise & Parken
Das Museum ist wegen Umbau geschlossen; die Wiedereröffnung ist laut Museum für Ende 2027 geplant.
Service & Gastronomie
Das Museum ist wegen Umbau geschlossen; die Wiedereröffnung ist laut Museum für Ende 2027 geplant.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
Bis zu 10 Personen.
Vermietet wird das Museumsschiff PW17/Emma für private Fahrten und Besprechungen auf dem Wasser (max. 10 Passagiere, 80 € pro Stunde); Anfragen an emma@museumaandea.nl. Das Museumsgebäude selbst ist wegen Umbau nicht nutzbar.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Hinweise | Die Sammlung ist bis zur Wiedereröffnung nicht zu besichtigen. Veranstaltungen und Ausstellungen finden an wechselnden Orten statt (siehe Agenda auf der Website); Fahrten mit dem Museumsschiff PW17/Emma sind in der Saison möglich. |
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