Museum Vaals
Museum für religiöse Kunst in der neoromanischen Klosterkapelle von 1908 mit über 200 neugotischen Heiligenfiguren, Devotionalien und gregorianischem Gesang.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Museum Vaals öffnete im April 2009 in der ehemaligen Klosterkapelle auf dem Anwesen De Esch in Vaals, rund zwei Kilometer vom Dreiländerpunkt entfernt. Eröffnet wurde es vom Tattoo-Künstler Henk Schiffmacher und dem Roermonder Weihbischof Everard de Jong; später erhielt es den Innovationspreis der VVV Zuid-Limburg.
Die neoromanische Kapelle entstand 1908 für die Kamillianer und schließt an das Herrenhaus „De Esch“ von 1730 an, das ab 1890 als Kloster diente. Am 16. November 1944 traf eine deutsche V-1 die Kapelle schwer; die neuen Glasfenster sowie Wandbilder schuf der Vaalser Künstler Frans Griesenbrock, 1947 war sie wiederhergestellt. 1995 wurde sie zum Rijksmonument erklärt. Die letzte Messe fand am 25. März 2007 statt, danach wurde die Kapelle aus dem Gottesdienst entlassen und erhielt als Museum eine neue Bestimmung.
Gezeigt werden mehr als 200 Kirchen- und Klosterfiguren der neugotischen Zeit (1850–1920) aus Gips, Terrakotta und Holz, etwa 150 verschiedene Heilige, zwischen einem und dreieinhalb Metern hoch. Dazu kommen Devotionalien wie Weihwasserbecken, Kreuze, Totenzettel und religiöse Drucke. Beim Gang durch das Mittelschiff erklingt gregorianischer Gesang; am Ende erhält jeder Besucher Informationen zu seinem Namensheiligen und der Bedeutung des Vornamens. Im knapp zwei Hektar großen Park stehen weitere Heiligenfiguren, Kreuzwegstationen und eine Marienkapelle.
Highlights
- Mehr als 200 Kirchen- und Klosterfiguren der Neugotik (1850–1920)
- Neoromanische Klosterkapelle von 1908 (Rijksmonument)
- Gregorianischer Gesang beim Gang durch das Mittelschiff
- Infos zum persönlichen Namensheiligen und zur Bedeutung des Vornamens
- Klosterpark mit Heiligenfiguren, Kreuzweg und Marienkapelle
- Museumscafé De Zwarte Madonna gegenüber im Park
Dauerausstellungen
- Heiligenfiguren der Neugotik – Über 200 Kirchen- und Klosterfiguren in der Klosterkapelle; die Auswahl wird regelmäßig mit Objekten aus dem Depot gewechselt.
- Devotionalien – Weihwasserbecken, Kreuze, Totenzettel und religiöse Drucke, die an das katholische Familienleben früherer Zeiten erinnern.
- Kloosterpark mit Heiligenfiguren – Wanderung durch den fast zwei Hektar großen Park mit Kreuzwegstationen und Marienkapelle.
- Gegründet
- 2009
- Träger
- Stichting Museum Vaals
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 2,50 €Kinder bis einschließlich 11 Jahre zahlen 2,50 €. |
| Gruppen | –Gruppenpreise und Arrangements auf Anfrage. |
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die wichtigsten Räume sind laut Museum gut erreichbar; bei besonderen Wünschen sollte man vorab Kontakt aufnehmen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Museumsbesucher parken auf dem Innenhof des Museums.
Das Museum liegt rund 2 km vom Dreiländerpunkt entfernt.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Restaurant
Museumscafé De Zwarte Madonna im Park gegenüber dem Museum (Platz für über 60 Gäste, Terrasse) mit Kaffee, Tee, Limburger Vlaai, Lunch und Dinner.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Das Museum empfängt Busgruppen, Pfarreien, Vereine, Schulen und Kulturgruppen; Führungen und Gruppenbesuche nach Vereinbarung per Telefon oder E-Mail. |



