4. Juli 2026 – 22. November 2026
Seeing Sounds
Vier Künstler aus verschiedenen Generationen, für die Musik Ausdruck von Freiheit ist; an Plattenspieler-Stationen lassen sich die Werke mit dem Ohr erkunden.

Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Venlo, hervorgegangen aus der Sammlung des Ehepaars van Bommel-van Dam, im einstigen Postamt.
4. Juli 2026 – 22. November 2026
Vier Künstler aus verschiedenen Generationen, für die Musik Ausdruck von Freiheit ist; an Plattenspieler-Stationen lassen sich die Werke mit dem Ohr erkunden.
3. Oktober 2026 – 7. März 2027
Erste niederländische Einzelschau von Marie-Claire Messouma Manlanbien mit raumgreifenden Installationen aus Textil, Kupfer, Kristallen und Naturmaterialien.
12. Dezember 2026 – 23. Mai 2027
Künstlerinnen der 1960er- und 70er-Jahre im Umfeld von Nul und ZERO, von Yayoi Kusama bis Maria van Elk, im Dialog mit Werken ihrer männlichen Kollegen.
Den Grundstock des Museums bildet eine Schenkung aus dem Jahr 1969: Das Amsterdamer Sammlerehepaar Maarten und Reina van Bommel-van Dam überließ der Gemeinde Venlo rund 1.100 Werke moderner Kunst, die es nach dem Zweiten Weltkrieg zusammengetragen hatte. Bedingung war ein eigenes Museum, neben dem die beiden wohnen und von dem aus sie jederzeit Zugang zu ihrer Sammlung haben wollten.
1971 eröffnete das Haus in einem Neubau des Architekten Jos van Hest an der Deken van Oppensingel – als erstes Museum für moderne Kunst in der Provinz Limburg. Das Paar zog in einen Bungalow mit direktem Durchgang zu Ausstellung und Depot. Eine zweite, später angelegte Privatsammlung von über 400 Werken kam 1984 als Dauerleihgabe einer Stiftung hinzu. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Sammlung gezielt erweitert, zunächst mit Blick auf Limburger Künstler, seit der Jahrtausendwende verstärkt um jüngere Positionen und gesellschaftlich engagierte Kunst.
Weil der alte Bau den klimatischen Anforderungen nicht mehr genügte, entschied die Stadt 2017 den Umzug in das ehemalige Hauptpostamt an der Keulsepoort, ein 1941 eröffnetes Reichsmonument nach Entwurf von Hayo Hoekstra mit Bauschmuck von Charles Vos. Das Büro BiermanHenket baute es zum Museum um; 2019 wurde das Museum zudem in eine eigenständige Stiftung überführt. Seit dem 1. September 2021 ist es am neuen Standort im Venloer Museumskwartier geöffnet, direkt neben dem Limburgs Museum.
Neben Wechselausstellungen zur Kunst nach 1945 zeigt das Haus Sammlungspräsentationen, vergibt seit 1977 einen Förderpreis für junge Künstler und bietet auf dem Dach eine künstlerisch gestaltete Gartenanlage.
| Erwachsene | 13,50 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3 €Studierende mit Ausweis |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre frei |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung genannt |
| Menschen mit Behinderung | –Begleitperson frei · Begleitpersonen von Besuchern mit Behinderung frei |
| Studierende & Azubis | 3 €Mit gültigem Studierendenausweis |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 11 € p. P.Ab 15 zahlenden Personen |
| Familien | –Kein Familienticket; Kinder bis 17 Jahre frei |
| CJP-Karte | 5,50 €Mit gültigem CJP-Pass |
| Kombiticket Museum van Bommel van Dam + Limburgs Museum | 25 €Nur online erhältlich |
Mit Museumkaart frei; ebenso mit VriendenLoterij-VIP-Karte, ICOM-Ausweis, für Mitglieder von Club VBVD/Freunde des Museums, Freiwillige der Zonnebloem und Mitglieder der Bonnefanten Kunstuitleen. Die Präsentation zum Van Bommel Van Dam Prijs im Treppenhaus ist frei zugänglich.
Vollständig zugänglich für Rollstühle und kleine Elektromobile (max. 120 × 70 × 109 cm); mit großen Scootern nur eingeschränkt – dann Leihrollstühle nutzen. Zwei Leihrollstühle und eine Gehhilfe, Reservierung möglich. Behindertenparkplätze an der Deken van Oppensingel und im Q-Park Arsenaal. Registrierte Assistenzhunde im Museum und im Café willkommen.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Mit dem kostenlosen „VBVD Doeboek“ voller kreativer Aufgaben durchs Haus; im frei zugänglichen Dachatelier „De Bovenkamer“ gestalten Kinder ein eigenes Ideenbuch. Gelegentlich offene Mitmach-Workshops für Jung und Alt. Eintritt bis 17 Jahre frei.
Venlo (Bahnhof) · 5 Min. zu Fuß
NS-Bahnhof Venlo (Züge und Busse), von dort etwa 5 Minuten zu Fuß.
Parkplatz gebührenpflichtig · 5 Min. zu Fuß zum Eingang
Kein eigener Parkplatz; gebührenpflichtiges Parken an der Deken van Oppensingel (ca. 5 Min.) oder im Q-Park Arsenaal (ca. 5–10 Min. zu Fuß).
Das Museum liegt im Museumskwartier gegenüber dem Bahnhof, neben dem Limburgs Museum.
Route planenMuseumscafé Reina im Erdgeschoss (Mittagessen, Kaffee und Kuchen; Reservierung telefonisch). Kostenlose Garderobe mit Schließfächern im Untergeschoss (-1); Jacken, große Taschen und Rucksäcke dürfen nicht in die Ausstellung.
Auditorium und weitere Räume für Präsentationen, Personalfeiern, Seminare und andere Veranstaltungen; Catering durch das Museumscafé Reina. Details auf Anfrage.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotos und Videos für den privaten Gebrauch ohne Blitz erlaubt; professionelle Fotografen vorher anmelden. |
| Hinweise | Gruppenführungen (60 Min., 95 € pro Guide zzgl. Eintritt, max. 15 Personen je Guide) mindestens zwei Wochen im Voraus über das Formular buchen; Zeiten zwischen 11:30 und 15:30 Uhr. Programme für Grund-, weiterführende und Berufsschulen sowie ein Programm für Niederländisch-Lernende (NT2). In den Sälen nur mit Bleistift zeichnen; Klemmbretter an der Kasse. |
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