Sonderausstellung
Astronomisch kabinet van Jean Paulus
Vorübergehend im Meridiansaal: ein über drei Meter breites astronomisches Uhrwerk mit Globen und Planetarien, begonnen 1771.

Sonderausstellung
Vorübergehend im Meridiansaal: ein über drei Meter breites astronomisches Uhrwerk mit Globen und Planetarien, begonnen 1771.
Sonnenborgh verbindet zwei Epochen. Das Bollwerk entstand Mitte des 16. Jahrhunderts im Auftrag Kaiser Karls V., der Utrecht mit vier Bastionen gegen die neue Artillerie sichern ließ; als einzige von ihnen ist Sonnenborgh fast vollständig erhalten. Im 17. Jahrhundert legte die Universität hier ihren ersten botanischen Garten an, und um 1700 richtete der Chemiker Johann Conrad Barchusen in den Kasematten eines der frühesten chemischen Laboratorien ein.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Bollwerk die neue Universitätssternwarte gebaut; König Willem III. legte 1853 den Grundstein. Den Kernbau entwarf der Physiker Buys Ballot, der hier 1854 auch das meteorologische Institut KNMI gründete – es zog erst 1897 nach De Bilt. Um 1930 machte die Sonnenforschung von Marcel Minnaert und Kees de Jager die Sternwarte international bekannt.
Nach dem Auszug des astronomischen Instituts 1987 wurde Sonnenborgh zu Museum und Volkssternwarte. Zwischen 1998 und 2003 legten Archäologen das verschüttete Bollwerk wieder frei. 2018 wurde die erneuerte Ausstellung „Ver weg komt dichterbij“ eröffnet, 2020 erhielt der Ort den Status als nationales chemisches Erbe.
Heute zeigt das Haus Stern- und Wetterkunde in weitgehend original erhaltenen Räumen: Meridiansaal, Sonnenlabor, Kuppeln mit dem Merz-Refraktor von 1863 und einem großen Sonnenteleskop. Im Winterhalbjahr finden Sternbeobachtungsabende statt.
| Erwachsene | 13 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 10 €Studierende |
| Kinder & Jugendliche | 8,50 €bis 3 Jahre frei · Kinder bis 3 Jahre frei, 4–17 Jahre 8,50 €. |
| Menschen mit Behinderung | –Begleitperson frei · Begleitperson von Rollstuhlfahrern frei. |
| Studierende & Azubis | 10 € |
| Gruppen | –Gruppenführung 1,5 Std. für 100 € pro Gruppe (max. 15 Personen), zzgl. Eintritt. |
| Planetarium-Zuschlag | 5 € |
| Sternbeobachtungsabend (Oktober–März) | 18,50 €nur online; Kinderabend: Preis gilt für Kind und begleitenden Erwachsenen; Museumkaart und Rabattkarten nicht gültig |
Mit Museumkaart frei (kein Verkauf vor Ort); ebenso frei mit VriendenLoterij VIP-KAART (nur für den Karteninhaber), NVON-Mitgliedsausweis und Voedselbank Cultuurpas. U-pas: Erwachsene 8,50 €, Kinder 5,50 €. Museumstickets nur am Besuchstag an der Kasse, nur Kartenzahlung. Preise ab 1.1.2026.
Denkmalgeschützte Gebäude mit Schwellen und schweren Türen, keine Aufzüge; Teleskope und Bollwerk nur über Treppen erreichbar, keine rollstuhlgerechten Toiletten. Begleitung empfohlen. Öffentliche Behindertenparkplätze Lange Nieuwstraat 106 und Servaasbolwerk 2-3. Alle zwei Monate sonntags (oder nach Absprache) Führungen „Sterren kijken met handen en oren“ für sehbehinderte Erwachsene; Handläufe und taktile Markierungen. Ruhigere Tage: Di–Do.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 3 Jahre frei |
|---|
Die Dauerausstellung ist für Kinder ab 8 Jahren gedacht; für 3–6-Jährige gibt es das Suchspiel „Voetzoekertjes“. Kinderbeobachtungsabende samstags (6–12 Jahre, Oktober–März), „Kosmische kindercolleges“ für 8–12-Jährige am letzten Mittwoch im Monat, Jugendkurse Astronomie. Die Ausstellung „Op Aarde“ ist erst ab 16 Jahren geeignet.
Utrecht Vaartsche Rijn · 10 Min. zu Fuß
Ab Bahnhof Utrecht Vaartsche Rijn ca. 10 Minuten zu Fuß, ab Utrecht Centraal ca. 20 Minuten zu Fuß (über Domtoren, Lange Nieuwstraat, Agnietenstraat).
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Kein eigener Parkplatz; Straßenparken (z. B. Nieuwegracht) begrenzt und gebührenpflichtig. Empfohlen: Parkhäuser Springweg oder Station Vaartsche Rijn (je ca. 10 Min. zu Fuß).
Eingang am Rand des Zocherplantsoen im weißen Gebäude oben auf dem Hügel.
Route planenKeine Gastronomie; mitgebrachtes Essen darf im Garten verzehrt werden. Museumsshop (u. a. Finsternisbrillen) auch ohne Ticket zugänglich.
Terreplein (mit Glasdach), Bibliothek, Collegezaal und Garten über den Caterer Qeet (info@qeet.nl, +31 30 696 6121) für Feiern, Hochzeiten, Tagungen und Diners.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | In der Ausstellung „Ver weg komt dichterbij“ dient ein Tablet als Guide mit Fragen und Experimenten. Gruppenführungen auf Anfrage. Sternbeobachtung findet bei Bewölkung im Planetarium statt. |
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