
Stoomgemaal Winschoten
Historisches Schneckenpumpwerk von 1876 in Winschoten mit erhaltener Dampfmaschine, das als Technikmuseum mit freiem Eintritt dient.
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Über das Museum
An der Stelle des heutigen Museums standen einst Wassermühlen, die das tiefer gelegene Land entwässerten. Ein Gewitter zerstörte beide; eine Mühle ließ sich reparieren, die andere wurde durch eine Dampfanlage ersetzt, um unabhängiger vom Wetter zu sein. 1895 kam eine zweite Dampfmaschine hinzu, und das Mühlenzeitalter endete hier. 1929 wurde die ältere Maschine durch einen Elektromotor ersetzt, der sich sofort einschalten ließ, während die Dampfanlage eine Woche zuvor angeheizt werden musste.
1971 wurde das Pumpwerk stillgelegt, weil ein neues die Aufgaben übernahm. Danach bewahrten der letzte Maschinist und sein Sohn die Maschine in gutem Zustand. Gebäude und Maschine stehen seit 1978 unter Denkmalschutz. 1983 wurde die Stiftung zur Erhaltung der Groninger Dampfmaschinen gegründet; sie restaurierte das Pumpwerk in fünf Jahren auf den Stand von 1929 und führt es seither als Museum. 2025 wurde die gesamte Anlage durch Freiwillige erneut hergerichtet.
Besonders ist die Technik: Das Werk arbeitet mit zwei Schneckenpumpen (Archimedischen Schrauben), obwohl fast alle niederländischen Pumpwerke später auf Kreiselpumpen umgebaut wurden. Eine liegende Zweizylinder-Tandem-Compound-Dampfmaschine von 1895 mit 175 PS und ein Lancashire-Kessel von 1935 treiben die große Schnecke an, eine 120-PS-Elektromaschine von 1929 die kleinere. Von den einst rund 120 Dampfpumpwerken der Provinz Groningen ist dies das einzige erhaltene; landesweit sind nur neun übrig. Das Museum zeigt außerdem Miniaturdampfmaschinen.
Highlights
- Einziges erhaltenes Dampfpumpwerk der Provinz Groningen
- Dampfmaschine von 1895 und Lancashire-Kessel von 1935
- Zwei Schneckenpumpen aus der Mühlenzeit
- Miniaturdampfmaschinen im Museum
- Freier Eintritt, Freiwillige führen und erklären
Dauerausstellungen
- Dampfmaschine und Kessel – Eine liegende Tandem-Compound-Dampfmaschine von 1895 und ein Lancashire-Kessel von 1935 zeigen, wie früher Wasser mit Holzfeuer aus dem Land gepumpt wurde.
- Schneckenpumpen und Elektromotor – Zwei Archimedische Schrauben, angetrieben von Dampf und einem Elektromotor von 1929, erklären die Geschichte der Entwässerung der Reiderlande.
- Miniaturdampfmaschinen – Kleine Dampfmaschinen ergänzen im Museum die große Anlage und vertiefen das Thema Dampfkraft.
- Träger
- Stichting tot Behoud van Groninger Stoomwerktuigen
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Firmenveranstaltungen
- Hochzeiten / Trauungen
Ein kleiner und ein großer Saal für Besprechungen und Veranstaltungen, Catering auf Wunsch (kein Alkohol); das Pumpwerk ist außerdem Trauungsort der Gemeinde Oldambt.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Freiwillige sind während der Öffnung anwesend und erklären das Museum. Gruppen werden nach Vereinbarung mit Kaffee oder Tee und Gebäck empfangen. Für Grundschulen gibt es einen Lehrbrief um den Jungen Wrom; mit technischen Schulen besteht eine Kooperation. |




