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Bezirksmuseum Landstraße in Wien
Foto: Anton-kurt · Public domain · Wikimedia Commons

Bezirksmuseum Landstraße

Bezirksmuseum des 3. Bezirks mit Gedenkraum zur Verfolgung der jüdischen Bevölkerung und Erinnerungsraum für Bruno Granichstaedten.

ÖffnungszeitenEintritt frei Teilweise barrierefrei

Über das Museum

Erste Pläne gehen auf das Jahr 1937 zurück, als ein Museumsausschuss unter Bezirksvorsteher Viktor Kainzmayer eine „Bezirkskundliche Sammlung Landstraße“ aufbauen wollte. Grundstock waren rund 200 Aquarelle von Adolf Albin Blamauer mit Motiven aus dem Bezirk. Nach 1938 wurde der Verein aufgelöst, die Objekte kamen in Kisten verpackt in ein Depot des städtischen Museums.

1949 griff man die Idee wieder auf: Hauptschuldirektor Hans Pemmer gründete einen Förderverein, und am 19. Juni 1949 öffnete das Landstraßer Heimatmuseum in einer Schule in der Rochusgasse. Am 1. Dezember 1956 bezog es den heutigen Standort in der Sechskrügelgasse 11, gegliedert nach den alten Vorstädten Landstraße, Weißgerber und Erdberg.

Neben der Bezirksgeschichte bilden zwei Erinnerungsräume den Schwerpunkt. Seit 1995 dokumentiert ein Raum Namen und Schicksale der jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks, von denen mehr als die Hälfte in der NS-Zeit ermordet wurde. Ein weiterer Raum gilt dem Operettenkomponisten Bruno Granichstaedten, dessen Bösendorfer-Stutzflügel 2023 restauriert wurde. Das Büro ist dem Maler Josef Engelhart gewidmet und mit Möbeln Josef Weinhebers ausgestattet. Eine umfangreiche Foto- und Ansichtskartensammlung kann eingesehen werden.

Highlights

  • Gedenkraum zur Verfolgung der jüdischen Bevölkerung der Landstraße
  • Erinnerungsraum für Bruno Granichstaedten mit seinem Bösendorfer-Stutzflügel
  • Werke des Malers und Bildhauers Josef Engelhart
  • Schreibtisch und Möbel des Dichters Josef Weinheber
  • Foto- und Ansichtskartensammlung zum Bezirk

Dauerausstellungen

  • Bezirksgeschichte Landstraße – Geschichte der früheren Vorstädte Landstraße, Weißgerber und Erdberg mit Ansichten, Fotos und Objekten.
  • Gedenkraum Verfolgung der jüdischen Bevölkerung – Seit 1995 eingerichteter Raum mit Namen, Wohnorten und Schicksalen der jüdischen Bewohner des 3. Bezirks.
  • Erinnerungsraum Bruno Granichstaedten – Raum für den Operettenkomponisten mit seinem restaurierten Bösendorfer-Stutzflügel.
Gegründet
1949
Leitung
Franz Hofbauer

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Freier Eintritt in allen Wiener Bezirksmuseen.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Laut Museum eine kleine Stufe beim Eingang, sonst barrierefrei.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Rochusgasse

U3 sowie Bus 7A und 14A bis Rochusgasse; Straßenbahn O bis Sechskrügelgasse.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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HinweiseDie Foto- und Ansichtskartensammlung steht zur Einsichtnahme offen. Auf der Website gibt es einen virtuellen Rundgang durch das Museum.

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