
Über das Museum
Pläne für ein Mariahilfer Heimatmuseum gab es schon zwischen den Weltkriegen; eröffnet wurde es 1951 auf Initiative des Heimatforschers Fritz Illing, zunächst in der Gumpendorfer Straße 4. 1982 übersiedelte das Museum in die Mollardgasse 8, ein denkmalgeschütztes Gebäude, das 1914 für die Wiener Arbeiterkrankenkasse errichtet wurde und als einer der letzten Jugendstilbauten Wiens gilt. Der Ausstellungsraum im Mezzanin war ursprünglich ein Büro der Krankenkasse.
Nach einer Renovierung wurde das Museum 2008 unter der Leitung von Erich Dimitz neu eröffnet. Zugleich entstand im Haus das Glasmuseum Mariahilf, das als erstes Museum für Glasmalerei in Österreich Technik, Verwendung und kunsthistorische Bedeutung der Glasmalerei zeigt – mit Leihgaben früherer Werkstätten des Bezirks wie der Glasmalerei Geyling und der Mollardschule. Eine Außenstelle zum Naschmarkt bestand bis 2024; seit 2025 leitet Marcus Bruckmann das Museum.
Glanzstück ist ein etwa drei mal drei Meter großes Modell des Magdalenengrunds, des einst ärmsten Bezirksteils, genannt „Ratzenstadl“, so wie er um 1900 kurz vor der Wienflussregulierung aussah. Gebaut hat es der Maler Anton Bienert, der die Gegend auch in Aquarellen festhielt. Weitere Themen sind traditionelles Gewerbe, der Naschmarkt und das Theater an der Wien.
Highlights
- Rund neun Quadratmeter großes Modell des „Ratzenstadls“ um 1900 von Anton Bienert
- Glasmuseum Mariahilf zu Technik und Geschichte der Glasmalerei
- Objekte der Wiener Glasmalerei-Werkstätte Geyling
- Themen Naschmarkt, Theater an der Wien und altes Gewerbe
- Ausstellungsraum in einem Jugendstilbau von 1914
Dauerausstellungen
- Modell des „Ratzenstadls“ – Großes Modell des Magdalenengrunds um 1900, das der Maler Anton Bienert kurz vor der Wienflussregulierung anfertigte.
- Glasmuseum Mariahilf – Dauerpräsentation zu Herstellung, Technik und Verwendung der Glasmalerei mit Scheiben, Entwürfen und Werkzeugen ehemaliger Mariahilfer Werkstätten.
- Bezirksgeschichte Mariahilf – Schausammlung zu traditionellem Gewerbe, zum Naschmarkt und zum Theater an der Wien.
- Gegründet
- 1951
- Leitung
- Marcus Bruckmann
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Freier Eintritt in allen Wiener Bezirksmuseen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Derzeit noch nicht barrierefrei zugänglich; das Museum liegt im Mezzanin.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Pilgramgasse
U4 bis Pilgramgasse; Bus 12A, 13A und 14A bis Pilgramgasse.
Eingang Mollardgasse 8, Museum im Mezzanin.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Fotografieren | Fotografieren für private Zwecke ohne Stativ und Blitz erlaubt, sofern einzelne Objekte nicht ausdrücklich ausgenommen sind. |
| Hinweise | Individuelle Führungen, auch durch das Glasmuseum, nach Voranmeldung. Am Tag der Wiener Bezirksmuseen gibt es jedes Jahr eine „lebendige Werkstatt“ zur Glasmalerei. |





