
Über das Museum
Die Wurzeln des Museums liegen in einer Arbeitsgemeinschaft Währinger Lehrer, die nach 1920 Heimatkunde betrieb und 1923 bis 1925 ein dreibändiges Heimatbuch über die Dörfer Währing, Weinhaus, Gersthof, Pötzleinsdorf, Salmannsdorf und Neustift am Walde veröffentlichte. Aus ihr ging die Idee eines eigenen Museums hervor; ein 1938 gegründeter Museumsverein wurde jedoch noch im selben Jahr von den NS-Behörden aufgelöst.
Nach dem Krieg griff der Senffabrikant Hans Sartory, Enkel eines früheren Währinger Bürgermeisters, den Plan auf: 1948 wurde der Verein neu gegründet, am 4. Mai 1952 öffnete das Museum in Räumen des Amtshauses. Nach Sartorys Tod 1960 blieb es einige Jahre geschlossen, bis Bezirksräte verschiedener Parteien 1965 den Verein wiederbelebten. Seither erscheint auch die Vierteljahresschrift „Unser Währing“; 1970 wurde das Museum wiedereröffnet. Seit 2026 leitet Herbert Bichl das ehrenamtlich geführte Haus.
Die Ausstellung stellt die früher selbstständigen Orte vor, die ab 1892 den 18. Bezirk bildeten, und widmet zahlreichen hier lebenden Persönlichkeiten eigene Tafeln. Ausführlich behandelt wird das jüdische Leben im Bezirk bis 1938, dazu Bauten, Verkehr, Sport, das Cottageviertel und die Parks. Wertvollstes Stück ist ein Holzrelief der Donauschule um 1520 mit dem Tod Mariens im Kreis der Apostel, das 1905 in der Gersthofer Straße im Boden gefunden wurde und seit 1948 dem Museum gehört.
Highlights
- Holzrelief „Sterbende Maria im Kreise der Apostel“ der Donauschule um 1520
- Abteilung zum jüdischen Leben in Währing bis 1938
- Modell eines Speditions-Lkw der Firma Norbert Rast von 1946
- Modelle eines Pferdefuhrwerks und einer Weinpresse aus einem Pötzleinsdorfer Gasthaus
- Rätselrallye mit kleinem Geschenk
Dauerausstellungen
- Bezirksgeschichte Währing – Die früheren Dörfer des 18. Bezirks, bekannte Bewohnerinnen und Bewohner, jüdisches Leben bis 1938 sowie Bauten, Verkehr, Sport und das Cottageviertel.
- Gegründet
- 1952
- Leitung
- Herbert Bichl
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Freier Eintritt in allen Wiener Bezirksmuseen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Nicht barrierefrei: Die Museumsräume sind vom Hausflur aus nur über Stufen erreichbar.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Zu allen Öffnungszeiten kann eine Rätselrallye durch das Museum gemacht werden (ab 9 Jahren); zum Abschluss gibt es ein kleines Geschenk.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Martinstraße
Straßenbahn 40 und 41 bis Martinstraße.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Fotografieren | Fotografieren für private Zwecke ohne Stativ und Blitz erlaubt, sofern einzelne Objekte nicht ausdrücklich ausgenommen sind. |
| Hinweise | Führungen außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage. Im Museum finden auch Ausstellungen und Veranstaltungen statt. |





